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Zwölffingerdarmgeschwür

Das Zwölffingerdarmgeschwür heilen

Das Zwölffingerdarmgeschwür ist eine periodisch wiederkehrende (rezidivierende), entzündliche Erkrankung des Zwölffingerdarms, die häufiger auftritt als man denkt. Die angegriffenen Schleimhäute werden anfällig für Infektionen und Entzündungen, mit der Zeit bildet sich ein Geschwür (Ulcus). Eine Gastritis beispielsweise ist eine Erosion der Magenschleimhäute, anders als bei derart gereizten, entzündeten Organinnenwänden sind bei einem Ulkus aber auch tiefere Organschichten betroffen.

Jeder zehnte Erwachsene erkrankt irgendwann in seinem Leben an einem Zwölffingerdarmgeschwür oder Duodenalulkus (Ulcus duodeni). Diese Zahl der Erkrankungen liegt deutlich über der des Magengeschwürs. Bei einem Zwölffingerdarmgeschwür bilden sich an den Innenwänden des Magens und Zwölffingerdarms gutartige Geschwüre (Ulcera), die manchmal winzig sind und isoliert auftreten, in anderen Fällen können mehrere kleine Geschwüre zu einem Ulkus von beachtlicher Größe verschmelzen. Häufigster Auslöser einer solchen akuten oder chronischen Infektion ist das Bakterium Helicobacter pylori. Aber auch Faktoren wie ständiger Streß und die regelmäßige Einnahme bestimmter Arzneimittel können die Bildung eines Duodenalulkus begünstigen. Ein Zwölffingerdarmgeschwür ist nicht gefährlich für den Betroffenen, aber unangenehm und schmerzhaft. Es hat die unangenehme Eigenschaft, in manchen Fällen nach einer gewissen Zeit erneut zum Ausbruch zu kommen. Die herrschende Schulmedizin, wie sie bei Ulcus duodeni in der Regel zur Anwendung gelangt, bietet gute Heilungserfolge. Aber auch mit korrekt gewählten homöopathischen Arzneimitteln kann man sehr gute Ergebnisse erzielen und das Rezidivrisiko möglichst gering halten.

Symptome

Das Zwölffingerdarmgeschwür macht sich durch Brennen, Krämpfe, Völle- und Druckgefühl in der Oberbauchregion (Epigastrium)bemerkbar. Die Intensität der Schmerzen hängt davon ab, wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist. Typisch ist, daß der Schmerz durch Hunger oder auchEinnahme von entzündungshemmenden Mitteln stärker wird, dagegen unter der Wirkung von Mitteln zur Neutralisierung der Magensäure (Antazidum) nachläßt. Es kann sich um einen lokalen Schmerz handeln, der sich auf die epigastrische oder periumbilikale (um den Bauchnabel herum)Region beschränkt, oder um einen eher generalisierten Schmerz, der zum Rücken hin ausstrahlt und sich bis in die höheren Teile der Speiseröhre erstreckt. Es handelt sich übrigens nicht um einen Dauerschmerz, sondern vielmehr um einen periodischen Schmerz, der sich zwei oder drei Monate hält und dann plötzlich verschwindet, ein Jahr später aber zur gleichen Zeit erneut auftreten kann.

Symptome wie Übelkeit und Erbrechen vervollständigen das klinische Bild des fortgeschrittenen Zwölffingerdarmgeschwürs, des Ulkus mit Pylorusstenose, eine Verengung im Bereich des Magenausganges (Pylorus), die den Mageninhalt nicht mehr passieren läßt und zurück nach oben drückt. Eine weitere Komplikation des Zwölffingerdarmgeschwürs ist die obere gastrointestinale Blutung, bei der es insbesondere nach körperlicher Belastung zu Erbrechen von Blut oder zu (Ausscheiden von Blut mit dem Stuhl) Teerstuhl kommen kann.

Schmerzbehandlung

Nux moschata gilt als das beste homöopathische Heilmittel, um Schmerz zu erleichtern, der mit einem Zwölffingerdarmgeschwür zusammenhängt. Bei epigastrischen Schmerzen, Druck- oder Völlegefühl sollte der Betroffene vor dem Mittagessen und Abendessen je 2 Globuli Nux moschata nehmen. Um Magenbrennen/Sodbrennen zu lindern, kann Nux moschata C5 bis C9 (dreimal täglich 5 Globuli) verordnet werden. Krampfartige Magenschmerzen lassen sich mit Nux moschata C4 behandeln, von dem dreimal täglich je 3 Globuli zu nehmen sind. Die Einnahme von Nux moschata wird durchgeführt, solange die Symptome bestehen. Bei Magenschmerzen, die von Aufstoßen und Sodbrennen begleitet werden, wird empfohlen, zweimal täglich 5 Globuli Argentum nitricum C9 zu nehmen. Bei Sodbrennen schließlich, das Magenverbrennungen bewirkt, wird vorzugsweise Robinia pseudoacacia C5 genommen, und zwar so oft wie notwendig.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Unbedingt einen Arzt aufsuchen sollte man, wenn bei Erbrechen Blut aus dem Mund fließt, oder sich Blut im Stuhl findet, so geringfügig die Menge auch sein mag. Außerdem wird eine ärztliche Konsultation dringend nötig, wenn der Patient sehr starke, unerträgliche Bauchschmerzen hat, bei denen sich die gesamte untere Bauchwand verhärtet. Zum Arzt sollte man schließlich und endlich, wenn sich die Schmerzen durch die homöopathische Behandlung nicht lindern lassen.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Zwölffingerdarmgeschwür”

Assoziierte Einzelmittel

  • Argentum nitricum
  • Nux moschata
  • Robinia pseudoacacia

Indikationen

  • Übelkeit, Brechreiz
  • Erbrechen

Gut zu wissen: Analgetika, mit denen sich die mit dem Zwölffingerdarmgeschwür verbundenen Schmerzen beruhigen lassen, bietet der Arzneimittelsektor zuhauf. Homöopathische Präparate zählen aber zweifelsohne zu den wirksamsten. Nux moschata beispielsweise ist dank seiner hohen therapeutischen Wirksamkeit ein ideales Mittel zur Behandlung dieser Pathologie.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.