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HWS-Ssyndrom

Das Zervikalsyndrom in der Homöopathie

Das Zervikalsyndrom oder auch HWS-Syndrom bezeichnet Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule, genauer gesagt in der Halswirbelsäulenregion zwischen der Schädelbasis und den oberen Brustwirbeln. Die für das Zervikalsyndrom verantwortlichen Faktoren sind zahlreich, darunter zu nennen sind Angst, schwere körperliche Aktivitäten, schlechte Körperhaltung, Unfallverletzungen, eine zervikale Arthrose usw. In der Behandlung des Zervikalsyndroms erweisen sich mehrere homöopathische Heilmittel als hilfreich.

Symptome des Zervikalsyndroms

Grundsätzlich manifestiert sich das Zervikalsyndrom durch einen Schmerz, der die Bewegungen des Kopfes behindert und sich in Richtung der Schultern ausbreitet. Der Betroffene hat ein ständig verspanntes Gefühl und Nackenschmerzen. In den meisten Fällen gehören zu dem HWS-Syndrom zeitweise auftretende Migräne, Schwindel und starke Ermüdung. Nach einem Unfall oder heftigen Schlag in den Nacken kann es passieren, daß der Betroffene Seh- oder Hörstörungen erleidet. Andere Nebenerscheinungen sind Übelkeit, Schlafstörungen und relative Unruhe.

Das bekannteste Zervikalsyndrom ist der steife Hals. Der steife Hals beginnt meistens in der Nacht, er ist die Folge einer schlechten Körperhaltung oder einer brüsken Bewegung während des Schlafes. Verspannungen in den Halsmuskeln und relativ heftige akute Schmerzen begleiten Schwierigkeiten des Betroffenen, bestimmte Bewegungen wie eine Flexion oder Drehung des Halses durchzuführen.

Behandlung der Symptome des Zervikalsyndroms

Das Zervikalsyndrom muß entsprechend den Symptomen behandelt werden. Wenn die Schmerzen eher die Halsmuskeln betreffen, kann der Betroffene Actaea racemosa in den Potenzen C5 bis C9 nehmen. Resultieren die Schmerzen vielmehr aus einer Entzündung und treten sie vor allem nachts und morgens nach dem Aufstehen auf, wird dreimal täglich Rhus toxicodendron C5 bis C15 genommen. Falls der Schmerz mit dem Beginn der Regelblutung in Verbindung steht, hilft das gleiche Homöopathikum zu je drei Dosen täglich. Bryonia C4 oder C5 wird für HWS-Schmerzen empfohlen, die durch eine arthroseähnliche Verletzung verursacht wurden. In der Homöopathie wird dem Kranken, der morgens nach dem Aufstehen durch die Verspannungen im Nackenbereich Taubheit im Hals und sogar an den Händen fühlt, Agaricus C4 oder C5 verordnet. Wenn er den Zustand durch Kälte nicht verbessern können sollte, muß er die Tagesdosis verdreifachen.

Der HWS-Patient, dessen Symptome durch Angstsituationen verschlimmert werden, nimmt jeweils morgens eine Gabe Ignatia amara C9 bis C16. Wenn er unter Kontrakturen und Krämpfen leidet, ist Magnesium phosphoricum C9 bis C15 das richtige Heilmittel. Es wird empfohlen, die Tagesdosis zu verdreifachen, wenn sich der zervikale Schmerz auf das Gesicht und den Brustwirbelsäulenbereich ausdehnt.

Drei tägliche Einnahmen Arnica C5 bis C15 sind die richtigen homöopathischen Maßnahmen bei Gliederschmerzen und Quetschungen der Muskeln. Ist das Zervikalsyndrom die Folgeerscheinung eines Unfalls, lautet die homöopathische Behandlungsformel Natrium sulfuricum C15 bis C30.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Das Zervikalsyndrom kann leicht und schnell behandelt werden, wenn die richtigen homöopathischen Heilmittel zur Anwendung gelangen. Bei akutem oder chronischem Zervikalsyndrom empfiehlt es sich, einen Arzt hinzuzuziehen.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Nackenverspannung”

Assoziierte Einzelmittel

  • Actaea racemosa
  • Ignatia amara
  • Lachnanthes tinctoria

Indikationen

  • Steifer Hals

Gut zu wissen: Je nachdem, unter welchen Symptomen der HWS-Patient leidet, können zur Behandlung verschiedene homöopathische Heilmittel eingesetzt werden. Allerdings empfiehlt es sich, die Meinung eines Arztes einzuholen, wenn man nicht sicher ist, woher der Schmerz wirklich kommt.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.