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Zahndurchbruch, Zahnen

Bei schmerzendem Zahndurchbruch Homöopathie einsetzen

Um den vierten Lebensmonat herum brechen in der Regel die ersten Milchzähne durch. Für das Baby ist der Zahnungsprozeß, der Durchbruch der Milchzähne in den Mundraum, in der Regel mit Beschwerden verbunden, die ebenso unangenehm wie schmerzhaft sein können. Reizbarkeit, wiederholte Weinkrisen, Appetitverlust, gestörter Schlaf und mehr oder weniger ernster Durchfall gehören im Allgemeinen zu den charakteristischsten Symptomen des Durchbruchs von Zähnen beim Baby. Es handelt sich zwar um einen völlig natürlichen Vorgang, der aber für das Kind meist recht unangenehm verläuft, und nebenbei an den Nerven der Eltern reißt. Nur in den seltensten Fällen geht die Zahnentwicklung im Babymund so reibungslos vonstatten, daß die vor beschriebenen Symptome nicht auftreten.

Wohl gibt es heutzutage eine Vielfalt von mehr oder weniger klassischen Medikamenten, mit denen Baby die mit dem Zahnen verbundenen Schmerzen genommen werden sollen, so daß dieser extrem unangenehme und schmerzliche Abschnitt in seinem jungen Leben erträglicher wird. Wer sanftere und natürlichere Methoden vorzieht, kann sich der homöopathischen Behandlungsmethode zuwenden. Diese hat den Vorteil, schmerzlindernd zu wirken und das Kind ruhiger und ausgeglichener werden zu lassen. Sie nimmt Babys Unruhe, indem sie unmittelbar auf die Begleiterscheinungen des Durchbruchs der ersten Zähne einwirkt.

Symptome

Der Zahndurchbruch, auch Zahnen oder medizinisch Dentition genannt, bezeichnet den Durchbruch der Milchzähne aus dem Kiefer in die Mundhöhle. Dabei ist das Zahnfleisch angeschwollen, stark gerötet und manchmal auch entzündet. An Unebenheiten im Zahnfleisch kann man deutlich erkennen, wo sich die Zähne durcharbeiten. In den meisten Fällen gesellen sich vermehrte Speichelproduktion und viel Speichelfluß dazu, was dazu führt, daß das Kind viel sabbert. Schmerz und Druck bereits im Vorfeld des ersten sichtbaren Zahnes sind für das Kind mit Reizbarkeit und Unbehagen verbunden. Das Baby weint und wimmert viel und zeigt nur wenig Appetit. Seine Wangen sind rot und heiß, manchmal auch geschwollen. Starkes Sabbern und Knabbern an allem, was es in die Hände bekommt, gehören unweigerlich zu der Zahnentwicklung dazu.

Zumeist ist das Wachsen der Milchzähne mit Beschwerden im HNO-Bereich verbunden. In Verbindung mit dem Zahndurchbruch hört man oft von Ohrenentzündungen und Schnupfen, auch eine gestörte Verdauung einhergehend mit Durchfall ist nicht selten. Die zarte und empfindliche Babyhaut ist für Entzündungen besonders empfänglich, durch den häufigen Durchfall wird der Po schnell wund und es kommt zu einer Windeldermatitis. Die mit dem Zahnschub verbundenen Schmerzen bringen in vielen Fällen auch den Schlaf des Kindes durcheinander. Der wellenartig auftretende Schmerz verhindert ein gesundes Durchschlafen, mit der Zeit ist das Kind total erschöpft und übermüdet, wird dadurch natürlich quengelig und schreit viel.

Schmerzlinderung bringen

Geduldig und gelassen sein, wenn das Kind im Zusammenhang mit der Zahnentwicklung gereizt und übel gelaunt ist, wenn es schreit und wahre Wutanfälle bekommt, ist nicht immer einfach. In einem solchen Fall erweist sich Kamille als überaus wirksam. Chamomilla vulgaris wirkt schmerzlindernd und beruhigend. Dreimal pro Tag gibt man dem Kind 5 Globuli. Parallel dazu kann es helfen, wenn das Kind getröstet und im Arm geschaukelt wird.

Wenn der Schmerz unerträglich wird

Die beruhigende Wirkung von Chamomilla vulgaris wird immer wieder im Zusammenhang mit der Entwicklung der ersten Zähne angeführt. Kindern, die auf Schmerzreize besonders intensiv reagieren und geradezu untröstlich sind, hilft dieses Mittel hervorragend. Wenn das Kind auf die Schmerzen besonders empfindlich reagiert und die Schmerzwahrnehmung einen Höhepunkt erreicht, kann man mit Chamomilla vulgaris C9 oder C15 Linderung verschaffen. Verabreicht werden dreimal täglich 5 Globuli, bis die stärksten Symptome abklingen.

Baby sabbert viel

Ist die Zahnentwicklung mit heftigem Speichelfluß verbunden, kann man Chamomilla vulgaris in Verbindung mit Mercurius solubilis C15 verabreichen. Die empfohlene Dosis für beide Mittel beträgt 5 Globuli, die dreimal täglich zu trinken gegeben werden,  bis die Speichelproduktion auf ein normales Niveau zurückgefunden hat. Sabbert das Baby viel und knabbert es zusätzlich permanent an seinen Händen oder an allen Gegenständen, die es zu greifen bekommt, hilft Phytolacca decandra C9. Dreimal täglich 5 Globuli können dämpfend wirken.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Klingen die Symptome trotz homöopathischer Behandlung nicht ab, sollte man ohne weiter zu zögern einen Kinderarzt aufsuchen. Ein Arztbesuch sollte auch dann erwogen werden, wenn das Kind immer reizbarer wird und nicht mehr aufhört zu weinen. Bei sichtbarer Entzündung im Hals-, Nasen- und Ohrenbereich (seröser Ausfluß aus einem Ohr durch Otitis), wird das Kind von zu häufigen Durchfällen geplagt, ist es fiebrig oder kommt es zu Zahnfleischbluten, wird ein Arztbesuch dringend empfohlen.

Mit unterschiedlichen Potenzen helfen

Chamomilla vulgaris gilt als besonders wirksames homöopathisches Heilmittel bei Schmerzen, die mit dem Wuchs der Zähne beim Baby einhergehen. Man sollte dieses Mittel stets zur Hand haben, um seinem zahnenden Baby ohne Nebenwirkungen helfen zu können. Damit das Mittel optimale Heilwirkung entfaltet, kann es sich als sinnvoll erweisen, die verabreichte Dosis bzw. Potenzstufe je nach Bedarf anzupassen. Hierfür wendet man sich am besten an einen erfahrenen Homöopathen oder Heilpraktiker, der mit den Eltern gerne einen individuell auf das Kind zugeschnittenen Behandlungsplan erarbeiten wird.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Zahndurchbruch, Zahnen”

Assoziierte Einzelmittel

  • Chamomilla vulgaris
  • Mercurius solubilis
  • Phytolacca decandra

Indikationen

  • Durchfall, Diarrhoe
  • Windeldermatitis, Windelausschlag

 

Gut zu wissen: Obwohl es zahlreiche Medikamente gibt, die schmerzlindernd wirken, bleibt das sanfte Behandlungsverfahren Homöopathie eine erstklassige Wahl, wenn es darum geht, seinem Kind den Zahndurchbruch zu erleichtern. Chamomilla vulgaris auf Basis von Kamille ist ein Mittel, das sich in diesem Zusammenhang aufgrund seiner großen Heilwirkung und seines riesigen Wirkungsfeldes ganz besonders bewährt hat.

 

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.