Retrouvez-nous
Homéopathie Facebook Homéopathie Twitter
Werbung

Wundheilung

Bessere Wundheilung dank Homöopathie

Wenn die Haut äußere Aggressionen erfährt, die eine Wunde oder Schnittverletzung verursachen, wird sie versuchen sich von alleine zu regenerieren. Es tritt die Wundheilung ein, der körpereigene Verschluß der Wunde oder Verletzung durch Neubildung von Körpergewebe. Ein solcher Wundheilungsprozeß verläuft in mehreren Phasen, die ineinander übergehen und sich nicht scharf voneinander abgrenzen lassen: 1. Resorptive oder exsudative Phase, mit Blutstillung (Hämostase), 2. Proliferationsphase oder Granulationsphase, 3. Regenerationsphase oder Epithelisierungsphase und 4. Reifungs- oder Maturationsphase/ Narbenbildung.

Bei leichten Hautverletzungen wie z. B. oberflächlichen Schnittwunden kann der Wundheilungsprozeß relativ schnell vonstatten gehen, manchmal dauert er nicht länger als 24 oder 48 Stunden, bis die Wunde verheilt ist. In dieser Zeit koaguliert das Blut um die Wunde, es wachsen neue Hautzellen über der Wunde und verschließen diese. Erreicht die Verletzung dagegen die nächste Hautschicht unter der Oberhaut (Epidermis), die Lederhaut oder Dermis, ist der Wundheilungsprozeß komplizierter und verläuft wesentlich langsamer. In der bis zu mehreren Wochen dauernden Regenerationsphase reifen Kollagenfasern aus und bilden sich nach und nach zu Hautzellen um, es kommt zur sogenannten Epithelisierung, das beschädigte Gewebe wird allmählich rekonstituiert. In der Maturationsphase oder Reifungsphase schließlich wird der Regenerationsprozeß abgeschlossen, es kommt zur Narbenbildung. Diese letzte Phase kann bis zu einem Jahr dauern. Dank der Homöopathie ist es möglich, die Vernarbung zu beschleunigen und die Schutzschicht zu verfestigen.

Verbrennungswunden homöopathisch lindern

Unter Schock stehenden Verletzten mit schweren Verbrennungswunden sollte man Arnica C7 geben. Zeigt die Haut schlecht heilende, eiternde großflächige Verbrennungen wird vorzugsweise Urtica urens verschrieben. Manche Verbrennungen können dazu führen, daß die Haut anschwillt und extrem empfindlich auf Wärme reagiert. In einem solchen Fall sollte Belladonna C5 genommen werden. Durch einen Stromschlag verursachte Verbrennungen werden mit Phosphorus C5 behandelt, bei gleichzeitiger Ödembildung wird eher zu Cantharis C5 gegriffen. Die richtige Dosierung beträgt in jedem Fall stündlich je drei Globuli alle Stunden, bei besonders schweren Verbrennungen als Erstversorgung sogar alle 15 Minuten.

Narben, Keloide und Schnittwunden

Durch scharfe Gegenstände entstandene Verletzungen und Schnittwunden können mit Staphisagria C7 (zweimal täglich 3 bis 5 Globuli) beruhigt werden. Wunden mit Quetschungen erweisen sich nach Einnahme von Calendula C5 weniger schmerzhaft. Am Tag der Verletzung greift man alle Stunde zu je 5 Globuli, an den Tagen darauf sollte die gleiche Dosis noch zweimal täglich genommen werden.

Keloide sind gutartige Bindegewebswucherungen, weisen aber auf einen gestörten Heilungsprozeß hin. Sie wachsen wulstartig über die eigentliche Verletzungszone hinaus. Um die Vernarbung zu unterstützen, wird empfohlen, bei Keloiden, hypertropher Narbenbildung und allen älteren Brandverletzungen, die schlecht vernarben und schmerzen, zu Causticum C9 zu greifen. Wetterfühlige Narben können mit Nitricum acidum C9 Linderung erfahren, stark gerötete Narben, die bei Wärme heftig jucken, lassen sich mit Fluoricum acidum C9 beruhigen. Für optimale therapeutische Wirksamkeit empfiehlt es sich, täglich einmalig 5 Globuli zu nehmen.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Bestimmte Wunden sind dringend ärztlich zu versorgen. Insbesondere durch Erkrankungen wie Diabetes oder Hämophilie vorbelastete Menschen sollten darauf achten. Infizierte und tiefe Wunden müssen ebenfalls umgehend durch einen Mediziner begutachtet werden. Auch bei Verbrennungen und Verletzungen zweiten und dritten Grades, bei nicht aufzuhaltenden inneren Blutungen und bei Keloiden, die über das eigentliche Verletzungsareal hinauswachsen, sollte man sich stets in ärztliche Hände begeben.

 

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Wundheilung”

Assoziierte Einzelmittel

  • Antimonium tartaricum
  • Causticum
  • Fluoricum acidum
  • Graphit, Graphites
  • Hypericum perforatum

Indikationen

  • Trauma, Unfallverletzung
 

Gut zu wissen: Vernarbung ist ein natürlicher Vorgang, der sich durch den Einsatz von homöopathischen Heilmitteln beschleunigen und in bestimmten Fällen verbessern läßt. Dafür ist es aber wesentlich, die vorgeschriebenen Dosen genau einzuhalten.

 

VN:F [1.9.11_1134]
Bewertung: 3.5 ( 18 Stimmen)
Wundheilung, 3.5 out of 5 based on 18 ratings

Eine Antwort abgeben

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht Pflichtfelder sind mit * markiert.

*

Sie können folgende HTML-Tags und Attribute benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Pollenfluganzeige
Pollenflugkalender
Werbung
Aktuelle Kommentare
Copyright © 2011 - 2014 Homöopathie - Alle Rechte vorbehalten | Linkpartner | Impressum - Kontakt
Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.