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Weinkrämpfe

Weinkrämpfe homöopathisch beruhigen

Bei kleineren Kindern zwischen 6 Monaten und 5 Jahren kann es immer wieder passieren, daß sie in plötzliche Weinkrämpfe ausbrechen. Häufiges Weinen und dabei nervöse Zuckungen und Konvulsionen des ganzen Körpers im Kleinkindalter sind keine Seltenheit. Ob im Vorfeld dazu ein Wutausbruch steht, Traurigkeit oder Schmerz steht, die Eltern kommen mit diesen unvorhersehbaren Tränenausbrüchen ihrer Sprößlinge oft nicht recht klar. Sie wissen weder, warum ihr Kind plötzlich weint und schreit, noch was sie tun können, damit es sich beruhigt. Angesichts dieser nervenaufreibenden, mitunter aggressiven Weinkrisen sind sie in großer Besorgnis und Aufregung. Tatsächlich wird das Weinen und Schluchzen des Kindes immer wieder von deutlich hörbaren Atemzügen unterbrochen, das Kind läuft vor Anstrengung regelrecht blau an und steht in manchen Fällen sogar kurz davor, das Bewußtsein zu verlieren. Vor den Schluchzern kann es wiederholt zu kurzen Atempausen kommen, man sagt, ihr Atem “stockt”. Um die mit diesem Phänomen einhergehenden Beschwerden zu lindern, gibt es erstklassige homöopathische Mittel.

Weinkrämpfe – Begleitsymptome

Wenn Wut, Frust oder ein trauriges Erlebnis bei einem Kind immer wieder zu unkontrollierten Weinkrämpfen führt, mögen mit einer ganzen Reihe von mehr oder weniger veränderlichen Symptomen einhergehen. Wenn ein Kind viel geweint hat, kann es ihm zum Beispiel passieren, daß ganz plötzlich seine Atmung aussetzt und es dann für wenige Sekunden das Bewußtsein verliert. Während einer solchen Atempause erscheint das Kind plötzlich blaß und zeigt eine Zyanose der Lippen und der Finger. In seltenen Fällen kommt es zu nervösen Muskelzuckungen, der Betroffene wedelt mit den Armen und Beinen, schlägt um sich und die Augen treten hervor.

Behandlung bei überreizten Nerven

In der Behandlung von Verhaltensauffälligkeiten durch unkontrollierte Tränenausbrüche ist Ignatia aAmara das homöopathische Mittel der Wahl. Am häufigsten wird es in der Potenz C9 verschrieben. Eine andere übliche Dosierung ist die Potenz C30, der Betroffene nimmt hiervon zehn Tage lang jeden zweiten Tag 5 Globuli. Je nach Schwere der Begleiterscheinungen kann man alternativ Ignatia amara C12 verschreiben, in diesem Fall erhält der Patient über mehrere Monate hinweg wöchentliche Einzelgaben.

Auch Chamomilla vulgaris C15 kann das mit Weinkrämpfen einhergehende angeschlagene Nervenkostüm zur Ruhe bringen. Wird Chamomilla verschrieben, sollten zwei Wochen lang täglich 5 Globuli in der Potenz C15 gegeben werden. Dem Patienten im Säuglingsalter wird das Homöopathikum in etwas Wasser aufgelöst mit dem Trinkfläschchen verabreicht. Im Anschluß an diese zwei Wochen wird die Dosis verringert, das Kind erhält für weitere zwei Monate jeden Sonntag eine Dosis (5 Globuli). Folgt die Weinkrise auf einen Hustenanfall, sollte man versuchen, sie mit Mephitis putorius C9 zu beruhigen. Für die Dauer von drei Monaten erhält das Kind tägliche Gaben zu je 5 Globuli. Ist der Tränenausbruch die Folge von nächtlicher Angst, wird Stramonium C15 empfohlen. Auch in diesem Fall beträgt die Therapiedauer auf der Basis von 5 Kügelchen täglich drei volle Monate.

Schmerztherapie

Chamomilla vulgaris C15 hilft dem besonders schmerzempfänglichen Kind. Die empfohlene Dosierung liegt bei 5 Globuli täglich während einer Periode von 3 Monaten. Homöopathische Heilmittel wirken am besten, wenn sie außerhalb der Mahlzeiten genommen werden. Der Säugling in der Stillphase erhält das Fläschchen mit der Arznei mindestens 30 Minuten vor oder nach seiner Milch. Außerdem ist darauf zu achten, daß die Verabreichung von homöopathischen Arzneimitteln nicht mit minz- oder koffeinhaltigen Erzeugnissen kombiniert wird.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Ein Arzt oder Kinderarzt sollte aufgesucht werden, wenn die Weinkrämpfe eine häufige Folge von Verärgerung, Schmerz oder Angst sind. Unkontrollierte Tränenausbrüche führen gerade bei den jüngsten Betroffenen zu starker seelischer Belastung und häufig zu Verstörung, sollten daher mit einem Fachmann erörtert werden. Ein Mediziner sollte auch dann hinzugezogen werden, wenn das Kind während der Krisen mit den Armen und Beinen um sich schlägt und tritt, nervöses Zucken und Zittern zeigt oder wenn das Kind absolut untröstlich ist und die Krisen mehrere Minuten anhalten.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Weinkrampf”

Assoziierte Einzelmittel

  • Chamomilla vulgaris
  • Ignatia amara
  • Mephitis putorius
  • Stramonium

Gut zu wissen: Weinkrämpfe sind nervenaufreibend vor allem für die Eltern, aber harmlos für das Kind. Die zur Therapie eingesetzten homöopathischen Heilmittel wirken hauptsächlich unterstützend. Die am häufigsten empfohlenen homöopathischen Substanzen sind aber die gleichen, wie sie auch in der Behandlung von verhaltensspezifischen Störungen eingesetzt werden.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.