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Verletzung, Wunde, Trauma

Verletzungen homöopathisch behandeln

Ein Trauma bezeichnet in der Medizin eine Verletzung oder Schädigung von Körperstrukturen – Gewebe, Knochen, Organe – durch äußere Einwirkung. In den meisten Fällen handelt es sich um Wunden, Verstauchungen und Verrenkungen, um Knochenbrüche, Blutergüsse und Verbrennungen. Auch emotionelle Schocks sind Wunden, führen sie doch zu mehr oder weniger großen seelischen Verletzungen bzw. Traumata, die oft psychologischer Behandlung bedürfen.

Verletzungen und ihre Symptome

Traumata sind extrem vielgestaltig und zeigen dementsprechend eine Vielzahl von Symptomen. Verletzungen können psychischen oder körperlichen Ursprungs sein. Erstes Anzeichen von körperlichen Verletzungen wie sie z. B. bei Kratzwunden, Streifwunden, Stichwunden aller Art entstehen, ist das Auslaufen von Blut. Eine kleinere Verletzung ist zumeist durch nur oberflächliche Schmerzen begleitet und in den meisten Fällen wird das Blut von alleine aufhören zu laufen. Bei größeren Verletzungen bzw. Wunden kann es zu einer Hämorrhagie kommen, so daß je nach Art der Verletzung äußerlich oder innerlich verstärkt Blut aus Blutgefäßen austritt. Im Falle eines Knochenbruchs kann es zu Hämatomen, mehr oder weniger stark blutenden offenen Wunden und zu inneren Blutungen kommen. Verbrennungen führen zu Brandverletzungen, für die Blasen und Schwellungen der Haut, in schwereren Fällen auch offene Wunden typisch sind. Die Wundheilung und Vernarbung stehen dabei in Abhängigkeit der Größe der Brandwunde.

Nicht alle Verletzungen führen dazu, daß Blut fließt. Unter anderem bei der Prellung, Quetschung, Kontusion, Zerrung, Verstauchung und Verrenkung, aber auch bei der Sehnenscheidentzündung (Tendinitis) kommt es zu einer Schädigung von Gewebe und einem Hämatom, ein Bluterguß, bei dem das Blut ins Körpergewebe austritt. Das Hämatom bezeichnet eine Blutansammlung um verletztes Körpergewebe. Man erkennt es daran, daß sich die Haut durch äußerliche Einwirkung – etwa einen Stoß, Schlag oder Sturz – bläulich verfärbt. Es wird daher auch umgangssprachlich als “blauer Fleck” (am Auge auch “Veilchen”) bezeichnet. Liegt das Hämatom an einem Gelenk, spricht man von einem Gelenkerguß. In diesem Fall geht es zumeist mit einer Bänderzerrung oder Verstauchung einher. In beiden Fällen kann die Verletzung eine Schwellung oder ein Ödem bewirken. Die Tendinitis oder Sehnenscheidentzündung ist eine schmerzhafte Entzündung der Sehnen durch Überbelastung oder Verschleiß.

Wie werden durch Verletzungen verursachte Schmerzen behandelt?

Das Referenzarzneimittel bei Schmerzen, die auf Verletzungen und Wunden zurückzuführen sind, heißt Arnica montana. Bereits in den auf das Verletzungsgeschehen folgenden Minuten sollte der Betroffene Arnica C5 (drei Globuli) nehmen. Die Einnahme erfolgt wiederholt in einem Abstand von je 15 Minuten, bis Besserung eintritt. Hat sich ein Hämatom gebildet, wird die Behandlung durch Arnica-Gel ergänzt, das auf den blauen Fleck aufgetragen wird. Gegen Schmerzen durch eine Verstauchung, Verrenkung, Bänderzerrung oder Tendinitis gibt es Rhus toxicodendron oder Ruta graveolens, geeignet ist die Potenz C5. Zur Linderung der Schmerzen fünf bis sechs Tage lang stündlich 3 Globuli nach Wahl lutschen. Bei Verletzungen an besonders nervenreichen Körperzonen zwei Wochen lang dreimal täglich zu Hypericum C5 oder Calcium fluoratum C9 greifen (beide Mittel zu je drei Globuli nehmen).

Was kann bei Verletzungen an besonders empfindlichen Zonen helfen?

Eine Verletzung, die sich am Kopf befindet und Gedächtnisverlust, Schwindel und/oder Schlaflosigkeit verursacht, wird mit Natrium sulfuricum (K200, in wöchentlichen Einzelgaben) behandelt, bis alle Symptome verschwunden sind. Führt die Verletzung zu Nasenbluten, sind Millefolium oder China (beide zu je 3 Globuli in der Potenz C5) am ehesten geeignet, dem Betroffenen zu helfen. Liegt das Hämatom bzw. die Verletzung am Auge, zweimal täglich 5 Globuli Ledum palustre C5 im Mund zergehen lassen. Bei starken Kopfschmerzen nach einer Stoß- oder Schlagverletzung drei Wochen hindurch täglich 5 Globuli Hypericum K200 einnehmen. Wenn bei der Frau die Brüste von den Verletzungen betroffen sind, hilft Bellis perennis K6. Bis Besserung spürbar ist, immer wieder 5 Globuli unter die Zunge legen und zergehen lassen.

Welche Behandlung nach Notfallmaßnahmen?

Damit ein Knochenbruch möglichst schnell abheilt, wird zweimal täglich zu 5 Globuli Symphytum C4 oder Calcium phosphoricum C7 gegriffen. Ergänzend dazu nimmt man einmal pro Woche eine Gabe Silicea C9. Verletzungen, welche die Bildung von Blasen verursachen, heilen mit Hilfe von Rhus toxicodendron (3 bis 5 Globuli, zweimal täglich) schneller ab. Bei Verbrennungen mit starker Hautrötung hilft Urtica urens (3 bis 5 Globs., zweimal pro Tag). Ist die Haut dagegen nicht nur gerötet, sondern auch geschwollen, sollte besser zu Belladonna C5 gegriffen werden.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Der extrem große Bluterguß ebenso wie eine ernste Verletzung erfordert für die Erstversorgung den Gang zum Arzt. Gleiches gilt, wenn die Verletzung auf einen Insektenstich oder -biß zurückzuführen ist und einen besonders empfindlichen Körperteil betrifft, etwa den Kopf, das Gesicht, die Augen oder die Gelenke. Bei einer Verletzung, die so stark ist, daß der Betroffene ins Koma fällt, darf nicht gezögert werden: Das Verletzungsopfer umgehend ins nächstgelegene Krankenhaus bringen.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Verletzung, Wunde, Trauma”

Einzelmittel

Indikationen

  • Hämatom, Bluterguß, Blauer Fleck
  • Verstauchung
  • Knochenbruch
  • Hydarthrose, Gelenkerguß
  • Hämorrhagie, Blutung
  • Augenbeschwerden

 

Gut zu wissen: Zahlreiche homöopathische Heilmittel zur Behandlung von Verletzungen sind ganz hervorragend für den Einsatz bei solchen Patienten geeignet, deren Wunden die Folge eines chirurgischen Eingriffs oder einer schweren medikamentösen Therapie sind.

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1 Beitrag zu “Verletzung, Wunde, Trauma

  1. Bei mir Osteochondrosis diagnostiziert.Außerdem habe ich seit 7jahren Lichen Planopilaris(kopfhauterkrankung) und seit Jahresanfang Schuppenflechte, die z.Z..ausgeheilt ist.Zu welchen Globuli Raten sie mir?Freundlich Grüsse
    Monika Henkel

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.