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Verhaltensauffälligkeiten

Verhaltensauffälligkeiten homöopathisch in den Griff bekommen

Verhaltensauffälligkeiten oder Verhaltensstörungen sind Sammelbegriffe, mit denen unspezifische Abweichungen im Sozialverhalten eines Individuums bezeichnet werden. In der Regel sind die darunter fallenden Störungsbilder, von der Norm abweichende Verhaltensmuster, eine logische Reaktion auf eine vorausgehende extreme psychische Belastung. Es kann sich dabei um eine akute Belastungsreaktion auf einen psychischen Schock oder ein traumatisches Erlebnis handeln oder aber auch um die Folge einer geistigen Behinderung, die eine signifikante Störung der Ausdrucksfähigkeit des Betroffenen bewirkt. In diesem Zusammenhang kann man teils schwere Veränderungen der Persönlichkeit beobachten, was die Beziehungen zu der betroffenen Person zunehmend belastet. Ihre Unfähigkeit, die eigenen Reaktionen unter Kontrolle zu bekommen und/oder Schwierigkeiten im zwischenmenschlichen Miteinander zu erkennen und zu lösen, führen für diese zu einem permanenten, chronischen Unbehagen.

Je nach dem Schweregrad des von dem Betroffenen erfahrenen traumatischen Erlebnisses können die Verhaltensauffälligkeiten mehr oder weniger schwer sein. Ein emotionaler Schock durch den Verlust eines nahestehenden Menschen beispielsweise wird deutlich größer sein als die mit einer Scheidung verbundene Trennungserfahrung. Bei schweren Verhaltensauffälligkeiten kann sich der Betroffene veranlaßt sehen, einen Psychotherapeuten aufzusuchen. Er kann aber auch versuchen, die Leitsymptome seiner Unzufriedenheit durch alternative Methoden zu kontrollieren. Eine davon ist die Homöopathie, eine Therapiemethode, mit der sich Verhaltensauffälligkeiten natürlich und besonders sanft in den Griff bekommen lassen.

Symptome

Bei Personen, die verhaltensauffällig sind, stehen zwanghaft ausgeführte Handlungen zumeist im Vordergrund. Sie sind häufig übertrieben geschäftig und konfus und neigen dazu, sich ungewöhnlich zu benehmen. Diese Zwanghaftigkeit kann sich in der ständigen Wiederholung ein- und derselben Geste ebenso äußern wie in krankhafter Eifersucht. Die unwillkürliche Wiederholung von Bewegungen oder Lautäußerungen wird unter dem Begriff Ticstörungen (kurz: Tic) zusammengefaßt.

Zu der Gruppe der Verhaltensauffälligkeiten gehören auch Eßstörungen, bei denen sich im Kopf des Betroffenen stets und ständig alles um das Thema “Essen” dreht. Hauptformen von Eßstörungen sind die Magersucht oder Anorexie, die Eßsucht und die Eß-Brech-Sucht bzw. Bulimie. Magersüchtige nehmen nur geringste Mengen an Nahrung zu sich, um eine totale Kontrolle über ihr gewollt möglichst niedrig gehaltenes Gewicht zu erhalten, Eßsüchtige dagegen essen zwanghaft und in Mengen. Sie sind häufig übergewichtig oder führen nach der Nahrungsaufnahme gewollt Erbrechen herbei, um ihr Gewicht zu halten.

Zu den von der Norm abweichenden Verhaltensweisen gehören auch die Phobien, permanente und unbegründete Ängste vor Situationen, Objekten, Menschen oder Tieren sowie Hyperaktivitätssyndrome bzw. hyperkynetische Störungen (HKS), die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung ADHS (ADHD “attention deficit hyperactivity disorder”) und das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom ADS. Bei besonders schweren Verhaltensauffälligkeiten kann der Patient in jeder Situation, die er nicht unter Kontrolle hat, von Schwindelattacken oder Übelkeit überfallen werden.

Symptomatisch für solche Störungen sind ferner ständige Wutausbrüche, extreme Nervosität und Reizbarkeit. Andere Symptome stehen eher mit den Emotionen und der Gefühlswelt des Betroffenen in Zusammenhang. Dazu gehören beispielsweise Traurigkeit, Niedergeschlagenheit und Entmutigung, Frust und in seltenen Fällen unerklärbare Freude. Somit kann es als Begleiterscheinungen von Verhaltensauffälligkeiten auch zu Neurosen und Depressionen kommen.

Dosierungen bei Depressionen und Stimmungsschwankungen

Um Depressionen und Stimmungsschwankungen zu besiegen, sollte man jeden Abend vor dem Schlafengehen zu 5 Globuli Actaea racemosa C15 greifen. Dieses homöopathische Arzneimittel hilft besonders jenen, deren depressiver Zustand zu einem Mangel an Selbstvertrauen und in der weiteren Folge zu einer verzerrten Vorstellung der Realität führt. Mit Actaea behandelten Patienten wird geholfen, ihr Urteilsvermögen wiederzufinden und neue Willenskraft zu erhalten, um Entscheidungen zu treffen. Je nachdem, wie launenhaft der Patient ist, kann Actaea racemosa durch Cina C9 ersetzt werden.

Die richtige Dosis, um dem Angstsyndrom, ADHS und Eßstörungen entgegenzuwirken

Artemisia cina ist ein homöopathisches Heilmittel, das sowohl Angstzustände als auch ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung und Eßstörungen therapiert. 3 Globuli Cina C9 täglich eingenommen wirken im Zusammenhang mit chronischen Panikattacken beim Erwachsenen beruhigend, nehmen ihm seine Nervosität und Reizbarkeit. Das gleiche Mittel hilft bei Nachtangst des Kindes. In der Dunkelheit wacht gerade so manches kleinere Kind häufiger unversehens auf und beginnt dann zu weinen und zu schreien. In der Pädiatrie wird eine tägliche Einzelgabe von Cina C15 empfohlen, um Krankheitsbilder wie ADHS und ADS zu verhindern oder zu behandeln.

Dosierung für Choleriker

Eine homöopathische Behandlung auf Basis von Nux vomica wird cholerischen Patienten empfohlen, die ihre Gefühle nicht kontrollieren können. Bei extremer Reizbarkeit und wiederholten Wutausbrüchen greift man täglich einmal oder bei besonders ausgeprägten Symptomen auch mehrfach zu 5 Globuli Nux vomica C15 oder C30. Die Einnahme erfolgt zu Beginn der Therapie täglich, sobald sich der Patient besser fühlt, können die Einnahmeabstände vergrößert werden.

Dosierungen, um Schwindelanfälle und Reisekrankheit in den Griff zu bekommen

Bei Schwindel und motorischen Defiziten des Verhaltens sollten dreimal täglich 3 Globuli Petroleum C9 genommen werden. Petroleum C9 hilft daneben auch Patienten, die motorische Koordinierungsschwierigkeiten zeigen oder unter Reisekrankheit leiden. Sie nehmen stündlich 3 Globuli, bis ihr Unwohlsein vorüber ist und sie sich wieder völlig normal fühlen.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Wenn sich Störungen wie Bulimie oder Anorexie auf Dauer eingestellt haben, wird der Besuch bei einem Facharzt ein Muß. Neben einer Grundbehandlung mit Cina C9 braucht der Patient eine Therapie, die ihm hilft, zu korrekten Ernährungsgewohnheiten zu finden. Bleiben trotz homöopathischer Arzneimittelversorgung weiterhin Verhaltensauffälligkeiten bestehen, die sich negativ auf die körperliche und geistige Gleichgewicht des Patienten auswirken, ist es unabdingbar, einen Spezialisten zu befragen.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Verhaltensauffälligkeiten”

Assoziierte Einzelmittel

Indikationen

 

Gut zu wissen: Die Homöopathie behandelt Verhaltensauffälligkeiten und ihre Symptome mit verschiedenen homöopathischen Mitteln, wodurch die Therapie gegenüber der allopathischen Medikation für den Patienten weniger invasiv ist. Wenngleich die Homöopathie nicht ausschließen kann, daß bestimmte psychische Krankheitsbilder mit einem Rückfallrisiko verbunden sind, lassen sich mit homöopathischen Heilmitteln doch sehr gut langfristige Therapien planen, die für den Patienten anerkanntermaßen nebenwirkungsfrei sind.

 

 

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1 Beitrag zu “Verhaltensauffälligkeiten

  1. Hallo,
    Unser Kater (6 Jahre) ist laut Tierarzt ein Protestpinkler. Wenn er im Haus bleiben muß pinkelt er in den Vorsaal. Nun wurde mir gesagt, IGNATIA C 30 Streukugelchen helfen dises Verhalten abzustellen.Vielleicht können Sie mir auch noch etwas anderes anbieten.Die starke Tierarztmedizin will ich ihn aber nicht geben.Ansonsten ist er ja ein ganz lieber kastrierter Kater.Für eine Antwort Ihrerseits wäre ich sehr dankbar

    Mit freundlichen Grüßen Rolf Pampel aus dem Zwickauer Raum in Sachsen

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.