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Trismus

Trismus homöopathisch behandeln

Der Trismus ist eine ungewollte tonische Zusammenziehung der Pterygoideusmuskeln und der Kaumuskeln. Bei diesen handelt es sich um zwei Muskeln des Kiefers, deren Rolle darin besteht, die Öffnung des Mundes zu ermöglichen. Bei einem solchen Krampf, auch Kieferklemme genannt, hat der Betroffene zeitweilig Schwierigkeiten, den Mund zu öffnen. Es kommt zur vorübergehenden Unfähigkeit zu sprechen, zu kauen, zu schlucken. Auch das Zähneputzen und die Mundhygiene allgemein werden zu einem Kraftakt.

Der Trismus ist in der Regel auf eine länger anhaltende Untätigkeit der Kiefermuskeln zurückzuführen und kann zum Beispiel nach der Extraktion eines Backenzahns ausgelöst werden. Zu einem Trismus kann es im Zusammenhang mit Meningitis, Tetanie, epileptischen Anfällen, Drogenkonsum oder auch einfach nur einer lokalen Entzündung kommen. Beim Wundstarrkrampf (Tetanus sardonicus) ist ein tonischerr Muskelkrampf im Bereich der Kiefer eines der ersten Symptome. In Verbindung mit einer Kieferklemme klagen die Betroffenen häufig über Kopfschmerzen oder Schmerzen in den Schläfenregionen.

Symptome

Bei einer Kieferklemme hat der Trismuspatient Schwierigkeiten, den Mund zu öffnen. Eine Kaumuskelblockade, die aufgrund einer verlängerten Öffnung des Mundes auftrittt, ist aber nicht zwangsläufig mit vorherigen Schmerzen verbunden. In seltenen Fällen ist eine bereits behandelte Kieferklemme rezidivierend, d. h. sie tritt wiederholt auf. Der Betroffene fühlt dann unter Umständen ein Ziehen oder Spannen im Bereich der Kiefer, die sich nach und nach verspannen und schließlich den Öffnungswinkel des Mundes verringern. Unter Umständen ist ein solcher tonischer Kieferkrampf mit einerr Infektion und Schmerzen verbunden, die sich im Bereich der Pterygoideusmuskeln und Zunge bemerkbar machen.

Übliche homöopathische Heilmittel

Arnica montana gilt als eines der besten Heilmittel im Zusammenhang mit der Kieferklemme. Es wirkt den mit ihr einhergehenden Muskelschmerzen wirksam entgegen. Für optimale therapeutische Wirksamkeit wird empfohlen, an fünf Tagen hintereinander je eine Gabe Arnica montana C15 zu nehmen. Diese Behandlung kann für mehr Wirksamkeit durch Hypericum vervollständigt werden. Johanniskrautauszug in Form von Massageöl wird im Bereich der schmerzenden Muskeln einmassiert, um sich Erleichterung zu verschaffen. Alternativ können drei Tage lang viermal täglich 5 Globuli Cheiranthus cheiri C15 genommen werden. Auch Cuprum metallicum wird empfohlen, um Störungen der Gesichtsmuskeln zu behandeln, in diesem Fall werden täglich 5 Globuli genommen, solange die Krisen bestehen.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Wenn die Symptome trotz verschiedener homöopathischer Behandlungsmaßnahmen weiterhin bestehen, wird empfohlen, umgehend einen Arzt hinzuzuziehen. Der Arztbesuch ist auch dann sinnvoll, wenn durch die Einnahme von Medikamenten Nebenwirkungen auftreten, etwa Magenschmerzen oder Hautausschläge.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Trismus”

Assoziierte Einzelmittel

  • Arnica montana
  • Cheiranthus cheiri
  • Hypericum perforatum

Gut zu wissen: Trismus ist leicht behandelbar, wenn direkt bei Auftreten der Symptome die richtigen Heilmittel verschrieben werden. Außerdem haben neuere Forschungsarbeiten gezeigt, daß die Reduzierung der Kieferbewegungen auf das strikte Minimum hilft, die durch den Trismus verursachte Entzündung und den mit ihr einhergehenden Schmerz schnell abklingen zu lassen.

 

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2 Beiträge zu “Trismus

  1. ich leide unter dieser Kiefernklemme, habe beim Zahnarzt große Probleme, bekomme immer bei längerem Öffnen (ca.1Min.) starke Spannungskopfschmerzen. die Kiefernklemme hat sich bei mir langsam eingeschlichen, wird immer stärker.Für Tipps und Ratschläge oder sogar Abhilfe wäre ich sehr dankbar.

    • Ich empfehle in diesem Fall mit einem Craniosakraltherapeuren Kontakt aufzunehmen. Idealer weise finden Sie in Ihrer Umgebung jemanden, der eine spezielleAusbildung für Kiefercraniosakraltherapie hat. Alles Gute Elfriede Brugger- Haberfellner

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.