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Tic-Störungen

Tic-Störungen homöopathisch behandeln

Tic-Störungen sind Gesten, die eine Person automatisch, ohne offensichtliches Ziel immer wieder ausführt und wiederholt. Ein Tic kann auch durch ungewollte, krampfartige Bewegungen auftreten, die durch Muskelkontrakturen verursacht werden. In den meisten Fällen sind Tic-Störungen erblich und treten im Kleinkindalter bis zum späten Jugendalter und während der Pubertät auf, um dann während des Übergangs ins Erwachsenenalter gänzlich zu verschwinden. Allerdings haben bestimmte Tic-Störungen nervöse Störungen, Nervenerkrankungen zur Hauptursache, deren wahre Mechanismen bisher noch nicht erfaßt werden konnten. Es gilt aber als sicher, daß die Einnahme bestimmter Arzneimitteltypen Tic-Störungen begünstigen können. Es gibt verschiedene Formen von Tic-Störungen, darunter durch therapeutische Massnahmen ausgelöste iatrogenische Tics, durch eine Krankheit bewirkte pathologische Tic-Störungen, motorische Tic-Störungen, verbale Tic-Störungen und sonore Tic-Störungen.

Tic-Störungen – Symptome

Tic-Störungen können sich auf verschiedene Art und Weise bemerkbar machen. Typisch für die pathologischen Tics sind zwanghafte Lautäußerungen oder das Produzieren von Geräuschen, sie können sich auch in Manien manifestieren, in Gesten ohne Sinn. Orale Tic-Störungen manifestieren sich durch Koprolalie oder den Drang, beleidigende oder obszöne Wörter auszustoßen und können von einer Tendenz zum Exhibitionismus begleitet werden. Sonore Tic-Störungen äußern sich oft in Echolalie oder mechanischem (geistesabwesendem) Nachsprechen von zufällig aufgegriffenen Tönen oder Wörtern. Motorische Tic-Störungen bestehen in ruckartigen Bewegungen des Kopfes, in Grimassen, Herumkauen auf den Lippen und dergleichen mehr. Motorische Tic-Störungen können auch von Zwangsstörungen begleitet werden.

Behandlungsmöglichkeiten bei Tic-Störungen

In der Behandlung von Tic-Störungen schlägt die Homöopathie gewöhnlich individuelle Therapien vor, um die verschiedenen Symptome zu beseitigen. In der Tat verschwinden die meisten Tic-Störungen von selbst, sobald man das Erwachsenenalter erreicht hat. Somit wird eine Grundbehandlung nur befürwortet, wenn sich die Störung hartnäckig hält. Da die meisten Symptome durch unwillkürliche und ungewollte Muskelkontraktionen begleitet werden, sind Ignatia und Cuprum metallicum die am meisten verschriebenen Mittel in der Homöopathie. Die gleichen Heilmittel sind auch bei schmerzhaften Tic-Störungen im Gesicht angezeigt. In der Regel ist es ratsam, einen Monat hindurch zweimal täglich 5 Globuli Agaricus muscarius C9 zu nehmen, um die Tic-Störungen zu vermindern.

Tic-Störungen bei Kindern entgegenwirken

Was Tic-Störungen im Kindesalter betrifft, verfügt die Homöopathie über einige Heilmittel, die bestimmte Störungen aus der Welt schaffen können. Tic-Störungen, die sich durch Bewegungen der Augen, Mund, Hände und Beine charakterisieren, können dank Zincum metallicum behandelt werden. Nervösen und unruhigen Kindern, die von Würmern heimgesucht sind, sollte man täglich 5 Globuli Cina C15 täglich verabreichen. Wenn die Tic-Störungen von Lethargie und Krämpfen begleitet werden, kann man Agaricus muscarius verschreiben. Wenn sich schließlich Tic-Störungen durch Koprolalie bemerkbar machen, wird eine Therapie mit Hyoscyamus befürwortet.

Was bei unwillkürlichen Bewegungen hilft

Motorische Tic-Störungen manifestieren sich hauptsächlich durch unbewußt ausgeführte Bewegungen. Lycopodium, China officinalis und Zincum gehören zu den am meisten verordneten Arzneien, um sie zu behandeln. Äußern sich die Tic-Störungen in Hin- und Herbewegungen des Kopfes, kann man Sepia verschreiben. Im Falle einer Verschlimmerung, die auf Angst zurückzuführen ist, wird eine Behandlung mit Gelsemium verordnet. Ist der Tic von einer Hysteriekrise begleitet, kann man mit Staphysagria Erleichterung bringen.

Wann einen Arzt aufsuchen?

In der Regel wird empfohlen, einen Arzt oder einen Homöopathen hinzuzuziehen, sobald eine Tic-Störung Beschwerden im täglichen Leben darstellt. Aber ein Arztbesuch wird auch befürwortet, sobald ein Tic länger als sechs Monate besteht. Bei Unwirksamkeit einer Behandlung ist es ebenfalls wichtig, einen Arzt aufzusuchen.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Tic-Störung”

Assoziierte Einzelmittel

  • Agaricus muscarius
  • China officinalis
  • Cina, Artemisia cina
  • Cuprum metallicum
  • Hyoscyamus niger
  • Ignatia amara
  • Lycopodium clavatum
  • Sepia officinalis
  • Zincum metallicum

Gut zu wissen: In bestimmten Fällen kann die Parkinson-Krankheit von Tic-Störungen begleitet sein. Einige Patienten, die von solchen Parkinson’schen Tic-Störungen betroffen sind, reagieren positiv auf homöopathische Behandlung und sehen ihre Tic-Störungen progressiv verschwinden.

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4 Beiträge zu “Tic-Störungen

  1. Hallo. Unser Sohn ist 11 Jahre alt und hat als Tic einen lauten, fast rausschreienden Husten und dazu zieht er ständig hoch, auch wenn er nicht verschleimt ist. Das hat er schon seit 1 Jahr. Welches Homöopathische Mittel können Sie mir bitte empfehlen?
    Vielen Dank im voraus und mit freundlichem Gruß Familie Meier

  2. Hallo! Mein 14j. Sohn hat eine Fanconi Anämie und dazu hat er auch noch tic Störung so wie stottern, zucken, mit dem Kopf und Schultern! Er bekommt schon Resperidon zur Behruigung! gibt es da eine andere Lösung? M.F.G Frau Runge

    • Ja, man kann mit Homeopatischen mittel behandeln. Mein Sohn 8, hat Tikstöhrung, hat Respiridon gekriegt, sobald er keine Medikamente bekommt, hat wieder Tik angefangen, Homeopatische Mittel muss ein Arzt individuel verschreiben.

  3. Liebe Marina, Risperidon wird in der Psychiatrie eingesetzt und ist kein homöopathisches Mittel. Es hat auch Nebenwirkungen. Tics bei Kindern kann man in einer homöopathischen Behandlungschnell in den Griff bekommen. Es gibt aber nicht DAS!!!! homöopathische Mittel.

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.