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Thrombophlebitis

Thrombophlebitis homöopathisch behandeln

Der Begriff Thrombophlebitis bezeichnet eine entzündliche Erkrankung der äußeren Venenwände (Adventitia) und des benachbarten Bindegewebes. Von einem solchen Venenleiden betroffen sein können sowohl die oberflächlichen wie die tiefen Venen (hauptsächlich der Beine). Bei der oberflächlichen Thrombophlebitis oder Beinvenenthrombose werden die äußere Schicht der Venen und ihr umgebendes Gewebe durch Entstehung eines inliegenden Blutgerinnsels gereizt. Diese Gerinnsel können den Blutfluß blockieren und zu einer venösen Insuffizienz führen. Die Thrombophlebitis ist eine Entzündung, die sich von Krampfadern unterscheidet, da sie nach einer langen Immobilisierungsperiode von Gliedmaßen erscheint. Krampfadern können die Krankheit verschlimmern und zu Venenentzündungen führen, die zumeist in den Beinen auftreten.

Die Thrombophlebitis – Symptome

Eine Thrombophlebitis manifestiert sich im Allgemeinen durch Schmerzen, die von den Betroffenen oft mit Nadelstichen oder Kribbeln in der betreffenden Zone verglichen werden. Die betroffene Vene wird rot und hart, und die umliegende Zone reagiert auf Berührung überaus schmerzhaft. Im Falle einer Beinvenenthrombose oder Thrombophlebitis fühlt der Betroffene Wärme in der betreffenden Zone, das kranke Körperglied kann Schwellungen (Ödeme) zeigen oder zum Tagesende hin taub und gefühllos werden. Insbesondere in varikösen Beinen kommt es zu Gliederschwere und Krämpfen. Beide Symptome sind nachts besonders stark ausgeprägt. Schließlich kann sich die Thrombophlebitis ebenfalls durch ein Jucken im Bereich der gereizten Vene manifestieren.

Homöopathische Lösungen bei Thrombophlebitis

Die Homöopathie bietet viele Heilmittel zur Linderung der im Zusammenhang mit Krampfaderleiden wie der Thrombophlebitis auftretenden Symptome. So zum Beispiel die virginianische Zaubernuß (Hamamelis virginiana), ein beliebtes Mittel bei Schweregefühl in den Beinen. Zwei Gaben zu je 5 Globuli täglich Hamamelis virginiana C3 bis C6 sind die üblicherweise empfohlene Dosierung. Bei schweren Beinen, die fleckige Rötungen mit einzelnen knotigen Gewebeverdichtungen zeigen, wird der behandelnde Homöopath eher Pulsatilla pratensis C4 bis C9 (2 bis 3 tägliche Einnahmen) geben.

Bei Kongestion, Kribbeln und Schmerzen hilft Aesculus hippocastanum wirksam und rasch. Bei Ödembildung drei- bis viermal täglich 3 Globuli Apis mellifica C5 oder auch zwei- bis dreimal täglich Vipera redi C4 oder C5 nehmen. Wenn sich die Thrombophlebitis bei bereits existierenden Krampfadern zeigt, können diese mit Calcium fluoratum C4 und Zincum metallicum C4 bis C5 gelindert werden. Klagt der Patient schließlich neben den Symptomen der Thrombophlebitis auch über Gliederschmerzen, wird empfohlen, auf die gereizte Zone Arnica-Salbe aufzutragen.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Sobald Symptome auftreten, kann man wird mit homöopathischen Mitteln viel erreichen. Halten sich die Symptome dagegen hartnäckig, ist es sinnvoller, einen Arzt aufzusuchen. Es gibt einige Sonderfälle, die auf jeden Fall einem Mediziner vorgestellt werden sollten. Beispielsweise dann, wenn Schmerzen in der Brust auftreten. Die Thrombophlebitis kann nämlich in eine Lungenembolie umschlagen. Die Konsultationen eines Arzts wird auch Männern über 50 Jahren dringend empfohlen, die unter Thromben in prostatanahen Venen leiden und dadurch ein erhöhtes Risiko für Prostatakrebs zeigen.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Thrombophlebitis”

Assoziierte Einzelmittel

  • Apis mellifica
  • Arnica montana
  • Vipera redi

Gut zu wissen: Die Homöopathie bietet wirksame Mittel zur Erleichterung der Symptome einer Thrombophlebitis. Hamamelis virginiana zeigt ein besonders breites Anwendungsspektrum und ist überaus wirksam, wird daher besonders gerne verordnet.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.