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Sonnenbrand

Sonnenbrand homöopathisch lindern

Dermatitis solaris oder UV-Erythem – hinter diesen medizinischen Fachausdrücken verbirgt sich schlicht der Sonnenbrand, eine entzündliche Rötung der Haut durch zu starke oder zu lange Sonnenstrahlung. Ob natürliches oder künstliches Licht, spielt dabei keine Rolle. Zu Hautverbrennungen kann es im Solarium ebenso kommen wie beim Sonnenbaden am Strand. Verantwortlich für die auf der menschlichen Haut sichtbaren Rötungen und Verbrennungen sind die Ultraviolett (UV)-Anteile in den Sonnenstrahlen. Zwei bis 24 Stunden nach der Sonneneinstrahlung wird der Sonnenbrand als starke Hautrötung sichtbar, die auf Berührung und Kontakt z. B. mit Kleidungsstücken extrem empfindlich reagiert. Neben dem stechenden oder brennenden Schmerz verursachen Sonnenbrände ständiges Unbehagen, manchmal auch Übelkeit. Allen diesen Symptomen kann homöopathisch entgegengewirkt werden. Homöopathische Therapieformen sind sanft und natürlich, schädigen somit den Organismus nicht. In der Behandlung des Sonnenbrands können sie ohne weiteres eine allopathische Behandlung ersetzen.

Der Sonnenbrand – Symptome

Die Rötung der Haut ist das Hauptsymptom des Sonnenbrands. Wie stark die Haut gerötet ist, hängt von der Schwere der Verbrennung ab. Bei oberflächlichen Sonnenbränden kommt es durch die Erweiterung der Blutgefäße zu einer leichteren Hautrötung. Ein Sonnenbrand kann aber auch tiefrot bis bläulich-lila aussehen, wenn die tieferen Hautschichten in Mitleidenschaft gezogen sind.

Treten zusätzlich zu der Rötung Schmerzen auf, kann man von einer Verbrennung zweiten Grades ausgehen. Derart verbrannte Haut ist extrem berührungsempfindlich und druckempfindlich. Bei Kontakt mit Kleidung unter anderem führt der Sonnenbrand zu heftigen Schmerzen.

Insbesondere Verbrennungen dritten Grades können Komplikationen wie z.B. Entzündungen verursachen. Ab Verbrennungen des zweiten Grades kommt es nämlich zu Hautschwellungen und Blasenbildung durch Austreten von Blutplasma aus den Blutgefäßen (Extravasatio). Nach 3 bis 4 Tagen sind die Bläschen abgetrocknet, die Haut stößt nun die abgestorbenen Zellen ab, was sich in Schuppen äußert: An den verbrannten Hautarealen löst sich die Haut, sie “pellt”. In diesem Stadium bildet die Haut Pigmentflecken und sieht scheckig und fleckig aus.

In dem am weitesten fortgeschrittenen Stadium des Sonnenbrands kommt es unter anderem zu Übelkeit und Kopfschmerzen. Die Haut ist rot, blasig und sieht wie durch Feuer verbrannt aus. Ein derart starker Sonnenbrand führt zu irreversiblen Hautschäden.

Rötung und Schmerz lindern

Apis mellifica ist Notfallmittel Nummer eins, um der Rötung entgegenzuwirken. Allgemein empfohlen wird die Potenz C9 (drei bis fünf Globuli, dreimal pro Tag). Geht die Hautrötung mit pochendem Schmerz und intensiver Wärmeempfindung einher, sollte zusätzlich zu Apis Belladonna (C5) genommen werden.

Der Entzündung entgegenwirken

Vor Bläschenbildung schützt man sich am besten durch Cantharis (C5, drei bis fünf Globuli täglich). Dieses homöopathische Behandlungsmuster sollte auch eingehalten werden, wenn sich die Haut wie in Fetzen ablöst und schält.

Unwohlsein durch Sonnenbrand nehmen

Bei starkem Sonnenbrand kann es zu Unwohlsein und Übelkeit kommen. Wenn dies der Fall ist, sollte zu Glonoinum C5 gegriffen werden. Die empfohlene Dosierung lautet auf 3 Streukügelchen dreimal täglich. Dieses Heilmittel wird besonders empfohlen, wenn das Gesicht des Betroffenen heiß und rot ist.

Sich vor Sonnenbrand schützen

Die Homöopathie kann Personen mit empfindlicher Haut helfen, einen natürlichen Sonnenschutz aufzubauen. Hierfür sollte man zwei Wochen vor der ersten Sonnenbestrahlung mit der Einnahme von Natrium muriaticum C9 beginnen. Die empfohlene Dosierung lautet auf 3 Streukügelchen dreimal täglich.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Zeigt die Haut bei einem Sonnenbrand zahlreiche Blasen, ist es notwendig, einen Arzt aufzusuchen. Leidet der Betroffene unter Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindelanfälle, sollte er sich möglichst umgehend in die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses begeben.

 

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Sonnenbrand”

Assoziierte Einzelmittel

  • Aconitum napellus
  • Apis mellifica
  • Belladonna

Indikationen

  • Verbrennung, Verbrühung
  • Kopfschmerz, Kephalgie
  • Fieber
  • Sonnenstich
  • Lichtdermatose, Photodermatitis, Sonnenallergie
 

Gut zu wissen: Besonders schwerer Sonnenbrand ist gefährlich und erhöht das Hautkrebsrisiko. Schutz vor Sonnenbrand steht somit an oberster Stelle und ist immer noch der beste Weg, die Gefahren auszuräumen. Durch eine Kur mit Natrium muriaticum kann man seine Haut besser auf Sonneinstrahlung vorbereiten und vor einem Sonnenbrand schützen.

 

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.