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Schwangerschaft

Seine Schwangerschaft mit Homöopathie besser erleben

Eine Schwangerschaft führt zu vielfältigen hormonalen Veränderungen im Körper und ist von den verschiedensten Symptomen begleitet. Für die schwangere Frau und werdende Mutter ist diese Zeit oft lang und nur schwer zu ertragen. Eine Schwangerschaft bringt nicht nur physische Veränderungen mit sich, in der Regel bewirkt sie bei der schwangeren Frau extreme Übelkeit in den frühen Morgenstunden, häufiges Erbrechen, mehr oder weniger starkes Sodbrennen, ausgeprägte Schmerzen im Lendenwirbelbereich oder auch Schläfrigkeit. Manche dieser Symptome bleiben bis zur Geburt bestehen.

Medizinische Betreuung und Überwachung in dieser Zeit verstehen sich von selbst. Man sollte aber nicht aus den Augen verlieren, daß die Homöopathie eine exzellente Alternative für jede Frau sein kann, die auf einen starken Konsum von schulmedizinischen Medikamenten wie Antiemetika, Antispasmodika und Schmerzmitteln verzichten möchten. Die verschiedenen homöopathischen Potenzen und ihre Dosierung ermöglichen es, homöopathische Präparate die gesamte Schwangerschaftsdauer hindurch zu nehmen, um über die unangenehmsten Symptome hinwegzukommen und einen besseren allgemeinen Gesundheitszustand zu erhalten.

Übelkeit und Erbrechen lindern

Zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen während der Schwangerschaft gibt es zahlreiche homöopathische Mittel. Um aber auch das richtige Mittel zu wählen, muß man wissen, von welchen typischen Symptomen Übelkeit und Brechreiz währen der Schwangerschaft begleitet sind. Auch wissen sollte man, daß solche Medikamente genommen werden können, wann immer notwendig, ohne deswegen eine Gefahr für die schwangere Frau oder den Fötus darzustellen. Damit Globuli optimale Effizienz zeigen, sollten sie nicht gelutscht, sondern vielmehr in Wasser gelöst werden. Auf diese Weise gelangen die Wirkstoffe schneller in den Blutkreislauf und sind schneller wirksam.

Um durch zu viel Aktivität oder Tabakgeruch begünstigte Übelkeit zu bekämpfen wird empfohlen, 5 Globs. Cocculus indicus C9 CH zu nehmen, wann immer das Bedürfnis besteht. Wird die Übelkeit oder der Brechreiz durch den Geruch oder den Anblick von Nahrungsmitteln ausgelöst und von starkem Durstgefühl und Blähungen begleitet, kann man sooft man möchte 5 Globs. Colchicum automnale C5 nehmen. Findet die Übelkeit dagegen ihre Ursache im Geruch von Nahrungsmitteln, verschwindet aber während der Mahlzeit, sollte man bis zum vollständigen Abklingen der Symptome 5 Globs. Ignatia amara C9 nehmen. Auch wenn die Übelkeit von häufigem Gähnen begleitet ist, kann man ebenfalls auf Ignatia amara zurückgreifen.

Sind Übelkeit und Erbrechen von übermäßigem Speichelfluß begleitet, sollten 5 Globs. Ipeca C genommen werden, sooft erforderlich. Folgt auf den Speichelfluß dagegen sauer aufstoßendes Erbrechen, behilft man sich besser mit 5 Globs. Iris versicolor C9, wann immer man das Bedürfnis verspürt. Ist die Übelkeit von Blähungen und Flatulenzen, Aufstoßen und Pyrosis (Gefühl des Brennens in der Magengrube, ausgelöst durch Reflux von Mageninhalt in die untere Speiseröhre) begleitet, lautet die Empfehlung auf 5 Globs. Kalium carbonicum C9 so oft wie erforderlich.

Empfindet die schwangere Frau neben der morgendlichen Übelkeit störende “Leere” im Magen, hat sie den ganzen Tag hindurch immer wieder Heißhunger insbesondere auf Gewürze wie Essig oder Senf, dann tut sie gut daran, 5 Globs. Sepia officinalis C9 zu nehmen, sobald sie Brechreiz verspürt. Bei Erbrechen auf leeren Magen und übermäßigen Speichelfluß sollte sie 5 Globs. Lobelia inflata C5 nehmen, sooft erforderlich. Hat die Übelkeit keine besonderen Begleitsymptome und nimmt sie nach dem Essen deutlich ab, können sich 5 Globs. Petroleum C5 sooft wie erforderlich als sinnvoll erweisen. Verschlimmern sich Übelkeit und Erbrechen schließlich mit zunehmender Aktivität, gehen sie aber zurück, sobald die Betroffene sich an der frischen Luft befindet, dann können ihr 5 Globs. Tabacum 5 CH helfen, die so oft wie möglich genommen werden.

Bekämpfung der Müdigkeit

Bereits in den ersten Tagen der Schwangerschaft fühlt sich die schwangere Frau häufig schlapp und müde und verspürt nicht selten das Bedürfnis, einige wenige Stunden zu schlafen. Um gegen dieses Gefühl der Müdigkeit anzukämpfen, neue Kraft zu schöpfen und Energie zu produzieren, kann man dreimal täglich 5 Globs. Nux moschata C9 nehmen, solange der Zustand der Ermattung oder Schläfrigkeit andauert.

Den Stoffwechsel in Gang halten

Verstopfung in der Schwangerschaft ist besonders unangenehm und kann für die werdende Mutter äußerst schmerzhaft sein. Leider handelt es sich aber dabei um eine der häufigsten Beschwerden während der Schwangerschaft. Um Abhilfe zu schaffen wird empfohlen, zweimal täglich 5 Globs. Collinsonia canadensis C5 sowie 5 Globs. Sepia officinalis C9 in einer Gabe zu nehmen, bis sich die Geburt ankündigt. Mit Hilfe dieser Mittel kommt man auf sanfte Weise über die Verstopfung hinweg und hilft der werdenden Mutter, den Verdauungstrakt in Gang zu halten.

Gewichtszunahme durch Cellulitis in der Schwangerschaft in den Griff bekommen

Während der Schwangerschaft ist es völlig normal für die werdende Mutter, ein paar Kilo zuzunehmen. Wird die Gewichtszunahme allerdings zu arg und ist von Fetteinlagerungen begleitet, sollte die Betroffene bis zum Ende ihrer Schwangerschaft täglich 5 Globs. Thuya occidentalis nehmen.

Der Schwangerschaftsmaske vorbeugen

Aufgrund der Hormonschwankungen während der Schwangerschaft wird durch UV-Strahlung die Ausbildung von Pigmentflecken im Gesicht gefördert. Man nennt diese Flecken auch Mutterflecken oder Schwangerschaftsmaske. Abhilfe kann man mit 5 Globs. Sepia officinalis C9 schaffen, die bis zum Ende der Schwangerschaft genommen werden. Noch wichtiger ist allerdings richtiger Sonnenschutz durch Auftragen von Cremes, die UV-Licht der Spektren UVA und UVB abblocken.

Abhilfe bei Hexenschuß

Um Schmerzen in der Lendenwirbelgegend (auch Lumbalgie, Lumbago oder allgemeinsprachlich “Hexenschuß” genannt) zu lindern, sollte man bis zum Ende der Schwangerschaft ein- oder zweimal täglich 5 Globs. Kalium carbonicum C9 nehmen.

Wehenschmerz lindern

Die Geburtswehen leiten die Geburt des Kindes ein. Bei plötzlich auftretenden Kontraktionen sollte die Schwangere unverzüglich ihren Arzt aufsuchen, damit er entscheiden kann, was zu tun ist. Auf gar keinen Fall können homöopathische Mittel die schulmedizinische Behandlung und Versorgung ersetzen. Erfordert der Zustand der Betroffenen keinen Krankenhausaufenthalt, können homöopathische Mittel ihr helfen, die Wehenschmerzen zu lindern und den Abstand zwischen den einzelnen Wehen zu vergrößern, so daß die Einnahme von Antispasmodika reduziert werden kann. Um schnelle Abhilfe zu schaffen wird empfohlen, jeweils 5 Globs. Caulophyllum thalictroides C9 und Cuprum arsenicosum C9 zu nehmen, sobald die ersten Kontraktionen und die damit verbundenen Schmerzen auftreten.

Der postpartalen Depression ein Schnippchen schlagen

Viele Frauen fühlen sich in den ersten Wochen nach der Geburt ihres Kindes häufig traurig und sind deprimiert. Ein solcher Zustand kann sich auf sehr unterschiedliche Weise negativ äußern und Desinteresse der Mutter gegenüber ihrem Baby zur Folge haben. Um die Folgen einer solchen postpartalen Depression, auch Wochenbettdepression oder Babyblues genannt, unter Kontrolle zu halten, kann man 5 Globs. Sepia officinalis C15 nehmen, sobald die ersten Symptome psychischer Störungen (Weinen, Traurigkeit, Angstzustände…) auftreten. Für eine nachhaltige Besserung des Zustands ist es übrigens extrem wichtig, die Behandlung fortzusetzen, bis alle Symptome der postpartalen Depression wirklich verschwunden sind.

Postpartale Alopezie behandeln

Postpartale Alopezie ist eine allgemeine Verdünnung des Haarschopfes, die häufig in den ersten Wochen nach der Entbindung auftritt. Um einen solchen temporären Haarausfall möglichst zu verhindern, sollte man zwei Monate lang einmal wöchentlich eine Gabe Eberthinum C15 oder eine Gabe Paratyphoidinum B C15 nehmen. Ist der Haarausfall von einem Zustand starker Ermüdung begleitet, sollte man täglich 5 Globs. Phosphoricum acidum C15 nehmen. Bei Überlastung sollte man besser 5 Globs. Selenium metallicum nehmen, bis die Symptome gänzlich verschwunden sind.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Schwangerschaft”

Assoziierte Einzelmittel

  • Caulophyllum thalictroides
  • Cocculus indicus
  • Colchicum autumnale
  • Collinsonia canadensis
  • Cuprum arsenicosum
  • Eberthinum
  • Ignatia amara
  • Ipecacuanha
  • Iris versicolor
  • Kalium carbonicum
  • Labelia inflata
  • Nux moschata
  • Paratyphoidinum
  • Petroleum
  • Phosphoricum acidum
  • Selenium metallicum
  • Sepia officinalis
  • Tabacum
  • Thuja occidentalis

Indikationen

  • Geburt, Entbindung
  • Alopezie, Alopezia, Haarausfall
  • Obstipation, Verstopfung, Darmträgheit
  • Cystitis, Zystitis, Blasentzündung
  • Venös-lymphosatische Insuffizienz
  • Lumbalgie, Ischias-Syndrom, LWS-Syndrom
  • Übelkeit
  • Schläfrigkeit
  • Vaginitis
  • Erbrechen
 

Gut zu wissen: Homöopathische Mittel sind giftfrei, haben keine Gegenanzeigen und keine unerwünschten Nebenwirkungen. Infolgedessen können sie während der Schwangerschaft ohne Risiko für das ungeborene Kind oder die künftige Mutter genommen werden. Sie verschaffen der schwangeren Frau Ruhe und Ausgeglichenheit, wodurch die Schwangerschaft positiv beeinflußt wird und die Betroffene sich besser auf ihre Niederkunft vorbereiten kann.

 

 

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3 Beiträge zu “Schwangerschaft

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.