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Gonalgie

Gonalgie homöopathisch behandeln

Allgemeine Schmerzempfindungen im Kniegelenk nennt der Fachmann Gonalgie oder auch Gonarthralgie. Verschiedene Faktoren können die Ursache für dergleichen Gelenkschmerzen sein. Meistens entstehen Gonalgien im Zusammenhang mit einem Unfall, mit Kreuzbandverletzungen oder vorzeitigem Verschleiß des Knorpels im Knie (Kniegelenksverschleiß). Eine Gonalgie kann die Folgeerscheinung einer Gelenksentzündung oder Arthrose im Knie sein. Bei manchen Patienten ist die Gonalgie durch Fehlstellung der Patella (Kniescheibe) oder durch Ablagerung von Phosphatkristallen am Knorpel bedingt.

Die Gonalgie und ihre Symptome

Die Gonalgie bezeichnet einen Schmerz im Knie (gon = Knie, algie = Schmerz), der in den unterschiedlichsten Situationen auftreten kann. Es kann sich um mechanischen Schmerz handeln, also um einen Belastungsschmerz, der beim Gehen, Treppensteigen nach oben oder unten, in stehender Position, aber auch durch Niederknien akzentuiert wird, um einen thermischen Schmerz, der durch Kälte/Wärme beeinflußt ist oder um einen chronischen oder auch Dauerschmerz.

Die Gonalgie kann entzündlich sein, wenn sie sich plötzlich gegen 3 Uhr morgens manifestiert und sich der Betroffene in tiefstem Schlaf befindet. Dabei empfindet jede Person diesen Schmerzes anders. Da er bei ganz bestimmten Bewegungen spürbar wird, wird der Betroffene versuchen, eben diese Bewegungen zu vermeiden, um so die Schmerzempfindung zu umgehen.

Homöopathische Mittel und ihre Dosierung

Rhus toxicodendron wird in der Konstitutionsbehandlung der Gonalgie verordnet (je 3 Globuli im Rahmen einer 5- bis 6-tägigen Kur). Um die Gonalgie wirksam zu behandeln, kann man die Aktion verschiedener homöopathischer Arzneimittel durch Kombination – je nach Symptomatik – verstärken. Ist der Auslöser der Gonalgie ein Sturz oder eine plötzliche Bewegung, ist sie mit Gliederschmerzen verbunden, wirkt Arnica C5 bestens. Wenn der Patient ferner eine Steifheit im Gelenk fühlt, die durch eine langsam ausgeführte Bewegung erleichtert wird, sich aber verschlimmert, wenn er sich nicht bewegt, kann er in seine Therapie Rhus toxicodendron einbinden.

Falls der Betroffene Krämpfe zeigt, zeitgleich krampfartige Schmerzen und eine Steifheit der Muskeln, kann er sich mit Angustura vera C5 helfen. Schmerzen im Knie bei gleichzeitigen Schwierigkeiten, sich auf dem Absatz umzudrehen, können mit Nux vomica behandelt werden. Bei einigen Personen ist die Gonalgie in Ruhephasen deutlich besser, manifestiert sich aber bei der geringsten Bewegung erneut. Um dem abzuhelfen, wird diesen Patienten Bryonia (drei- bis fünfmal täglich je 3 Globuli) gegeben.

Das Wetter und die Temperaturen können Schmerzempfindungen in den Kniegelenken ebenso positiv wie negativ beeinflussen. Läßt der Schmerz bei Regenwetter nach, wird Dulcamara C7, Causticum C5 oder Natrium sulfuricum C7 genommen. Bringen zurückgehende Temperaturen Besserung, wird Ledum C5 empfohlen. Wenn ganz im Gegenteil Wärme den Zustand verbessert, wird am ehesten Rhus toxicodendron C7 Entlastung bringen.

Zahlreiche Faktoren können den Zustand des unter Gonalgie leidenden Patienten verschlimmern. Schmerzen, die sich mit der Regelblutung akzentuieren, finden in Actaea racemosa C5 das geeignete homöopathische Mittel. Wenn der auslösende Faktor Schneefall ist, sollte zu Calcium phosphoricum 5 gegriffen werden.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Da die Gonalgie mehrere Ursachen hat, ist es mehr als empfehlenswert, zur weiteren Diagnose einen Arzt aufzusuchen. Die ärztliche Untersuchung erlaubt dem Arzt unter anderem, eine etwaige Instabilität oder Steifheit des Knies zu sehen. Im Rahmen einer Röntgenuntersuchung kann er erkennen, ob neben der Gonalgie andere Anomalien oder Pathologien vorliegen, die zu den Schmerzen führen.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Gonalgie”

Assoziierte Einzelmittel

  • Kalium carbonicum

Indikationen

  • Arthralgie
  • Arthritis
  • Arthrose
  • Hydarthrose, Gelenkerguß

Gut zu wissen: Die Homöopathie mit ihren verschiedenen Heilmitteln vermag die Gonalgie zu heilen, indem sie sich auf die Symptome stützt, unter denen der Betroffene leidet.

 

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2 Beiträge zu “Gonalgie

  1. Seit langem habe ich immer wiederkehrenden Schmerzen im Knie. (bin jetzt 60 jahre alt und als 16 jähriges Mädchen habe ich Handbal gespielt wo ich mit eine Spielerin knie an knie gestossen habe. Sie hatte nichts und ich 6 Wochen Gips.So immer wieder kammen Schmerzen und gingen aber rasch vorbei und dann über Jahr Ruhe dann kamm es immer wieder.Seit 13. Dezember beim Tanzen wiedrfährt mir ein stichender Schmerz
    die mit Schwellung begleitet wird, schon 3 Wochen dauert und hört nicht auf. Arzt machte ein Rentgenbild, da ersieht mann das der innere Meniskus nicht in Ordnung ist. Er sagte mir vor 2 Wo. es wird wieder gut und ich kann weiter mein Tanz unterrichten. Bis heute bessert sich nicht. Jetzt folgt MRT. Wenn es nur Innen Meniskus ist kann mann ohne Problemen eine OP mache4n ohne weitere Schaden zu haben. Habe Angst das ich nicht mehr unterrichten kann. (bin Tanzlehrerin)
    Danke im voraus für Ihre Meinung und Antwort.
    Mit Freundlichen Grüssen
    Zorka Halter

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.