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Scharlach, Scarlatina

Scharlach homöopathisch behandeln

Scharlach ist eine hochansteckende Infektionskrankheit, die aufgrund ihrer Spätkomplikationen früher zu den am meisten gefürchteten Kinderkrankheiten gehörte. Noch heute ist Scharlach eine der häufigsten bakteriellen Erkrankungen im Kindesalter, kann aber dank des medizinischen Fortschritts weitaus besser behandelt werden. Betroffen sind hauptsächlich Kinder im Alter von drei bis etwa 12 Jahren, grundsätzlich kann aber jeder an Scharlach erkranken. Säuglinge und Erwachsene gehören zwar nicht zu den Risikogruppen, was aber nicht heißt, sie könnten sich diese Infektion nicht zuziehen. Während man die meisten Kinderkrankheiten nur einmal im Leben bekommt, weil der Körper gegen die Erreger Immunität aufbaut, kann man sich mit dem Scharlacherreger mehrfach anstecken. Scharlach wird durch Streptokokken der Gruppe A (A-Streptokokken) ausgelöst, die übliche Behandlung besteht in Antibiotika, die einerseits die Ansteckungsgefahr eindämmen und andererseits die Beschwerden erträglicher werden lassen.

Scharlach ist eine typische Winterkrankheit. Zu der Infektion kommt es vorwiegend in der kälteren Monaten ab dem Herbst und bis in den Frühling hinein. Die Übertragung des Scharlacherregers erfolgt durch Tröpfchen- oder Kontaktinfektion über Mund und Rachen, z. B. durch Niesen oder Husten. In Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten und Schulen ist die Ansteckungsgefahr am größten,

Scharlach – Symptome

Nach der Inkubationszeit, die in der Regel zwischen zwei und fünf Tagen dauert, kommt es zum Ausbruch der Krankheit, die sich je nach Auslöser der Infektion durch unterschiedliche Anzeichen bemerkbar machen kann. Die Betroffenen klagen über Kopfschmerzen, Schüttelfrost und sogar Erbrechen. Hohes Fieber, Halsschmerzen und mit gelblichem Belag überzogene, geschwollene Gaumenmandeln, die einem das Schlucken erschweren, gehören zu den üblichen Symptomen der Erkrankung. Auch die Geschmacksknospen schwellen an und die Zunge nimmt einen charakteristischen himbeerfarbenen Glanz (Himbeerzunge) an. Die Lymphknoten im Halsbereich (submandikuläre Lymphknoten) sind ebenfalls deutlich vergrößert und schmerzend. Am Tag darauf erscheinen rötliche Flecken auf der Haut, die im Gegensatz zu Masernausschlag unter Druck nicht verschwinden. Im weiteren Verlauf überzieht sich der ganze Körper mit Ausschlag, bevorzugte Stellen der stecknadelkopfgroßen Pusteln sind die Achseln und die Leisten, aber auch die Beine und die Arme können betroffen sein. Das Mund-Kinn-Dreieck zeigt periorale Blässe, bleibt fleckenfrei (Milchbart). Nach etwa zehn Tagen geht das Fieber zurück, der Ausschlag verliert seine leuchtende Farbe, die Haut beginnt nun zu schuppen. Scharlach kann auch ohne seine typischen Symptome auftreten, so daß die Infektion nicht immer als solche erkannt wird. Stets gehört aber die Mandelentzündung zu der Erkrankung. Nach etwa drei Wochen kann es zu einem Rückfall und erneuten Ausbruch der typischen Scharlachsymptome kommen, die dann aber geschwächt auftreten.

Welche homöopathischen Mittel helfen bei Scharlach?

Wenn der Patient fiebrig ist, die Temperatur aber unter 40º C bleibt, kann man ihm Ferrum phosphoricum C4 geben. Erreichen die Beschwerden das Trommelfell, wird dieses Mittel sogar stündlich genommen. Hat der Patient Fieber, heftigen Durst und Schluckbeschwerden derart, daß er Nahrung nur unter Mühen zu sich nehmen kann, verordnet man ihm Belladonna C5, ebenfalls stündlich zu nehmen. Bei einem geschwollenen Gaumenzäpfchen findet der Patient ein wirksames Mittel in Apis mellifica C5 (stündliche Einnahme).

Wann einen Arzt aufsuchen?

Scharlach bedarf unbedingt korrekter medizinischer Betreuung, in der Regel die Einnahme von Antibiotika. Bei einer Infektion mit dem Scharlacherreger ist frühzeitige medizinische Hilfe wichtig, um Komplikationen zu vermeiden. Unbehandelt kann Scharlach zu akuter Mittelohrentzündung, Hirnhautentzündung und rheumatischem Fieber führen. Zu den schwersten Folgeerkrankungen gehört die Herzmuskelentzündung, die Tachykardie auslösen kann und sich in einer Beschleunigung der Pulsfrequenz äußert Die Homöopathie ist eine unterstützende Heilmethode, mit der sich die Symptome und unerwünschte Begleiterscheinungen der Erkrankung lindern lassen. Halten die Beschwerden trotz homöopathischer Behandlung an, ist es aber überaus wichtig, zusätzlichen ärztlichen Rat einzuholen.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Scharlach”

Assoziierte Einzelmittel

  • Apis mellifica
  • Belladonna
  • Ferrum phosphoricum

Gut zu wissen: In der Behandlung von Scharlach ist die Therapie mit Antibiotika üblich. Die Homöopathie ist aber eine ausgezeichnete therapeutische Alternative. Bei Scharlach helfen die gleichen homöopathischen Arzneimittel, wie sie bei der Mandelentzündung oder Angina tonsillaris verschrieben werden.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.