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Röteln, Rubella

Röteln homöopathisch behandeln

Bei Röteln (Rubella) handelt es sich um eine gutartige, aber extrem ansteckende Viruserkrankung, von der hauptsächlich Kinder betroffen sind. Die Inkubationszeit beträgt 14–21 Tage, die während der Erkrankung auftretenden Flecken auf der Haut sind eine Woche vor bis eine Woche nach ihrem Ausbruch ansteckend. Röteln sind vor allem während der Schwangerschaft gefährlich, da sie sich von der Mutter auf ihr ungeborenes Kind übertragen können. Die Gefahr einer Kontaminierung des Embryos mit dem Rötelnvirus ist während der 3 ersten Monate der Schwangerschaft mit 90 % besonders hoch, bis zum 5. Monat schrumpft dieses Risiko auf 25 % zusammen. Das Rötelnvirus ist ein Humanvirus, d. h. es kann sich nur im Körper von Menschen, nicht aber Tieren, ausbreiten. Über die Plazenta kann es den Fötus erreichen und zu schweren Fehlbildungen des Kindes und Fehlgeburten führen. Aus diesem Grund stellt die positive Rötelndiagnose eine medizinische Indikation für einen Schwangerschaftsabbruch dar.

Besonders während der ersten Wochen der Schwangerschaft bringt die Rötelninfektion ein ausgeprägtes Risiko für den Fötus im Mutterleib mit sich, es besteht die Gefahr schwerster Missbildungen und Schäden (Rötelnembryofetopathie, Rötelnembryopathie, Rötelnsyndrom, Embryopathia rubeolaris, Gregg-Syndrom).

Röteln – Krankheitsbild

Röteln zählen zu den Kinderkrankheiten, es können sich aber auch Erwachsene ohne Schutzimpfung anstecken. Die Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion, also durch Husten, Niesen oder Sprechen, durch direkten Kontakt mit kontaminierten Gegenständen und Körperkontakt mit Infizierten. Meistens verläuft die Infektion ohne Komplikationen, der Patient entwickelt Antikörper und eine lebenslange Immunität.

Röteln machen sich als Ausschlag mit eher kleinen Flecken, mit Fieber und geschwollenen Lymphknoten, einer Rötung des Rachenraums und Halsschmerzen bemerkbar. Etwa zwei Wochen nach der Ansteckung kommt es zu einem in der Regel mehrstündigen Fieberschub mit einer Temperatur um 38° C. Bei einem Viertel aller Betroffenen führen Röteln zu keinerlei Symptomen, nach etwa 72 Stunden ist die Infektion bereits vorüber. Insbesondere bei Jugendlichen, Frauen und Erwachsenen gehen Röteln zumeist mit Gelenkschmerzen einher, in seltenen Fällen kann es zu einer Arthritis kommen. Nur in Ausnahmefällen kommt es zu neurologischen Komplikationen oder zu einem Rückgang der Blutplättchen (Thrombozytopenie).

Röteln – Therapie

Je nachdem, in welchem Stadium sich die Infektion befindet, werden unterschiedliche homöopathische Mittel zur Anwendung kommen. Zu Beginn der Infektion, in der Invasionsphase, wird häufig Ferrum phosphoricum C5 (vier- bis fünfmal täglich) verordnet. Nach Ausbruch der Erkrankung wird vier Tage lang zu Pulsatilla C15 übergegangen, allerdings nur, sofern die Symptome gemäßigt erscheinen. Bei besonders heftigem Krankheitsverlauf dagegen wird besser zu Belladonna C5 gegriffen, das mit dem Ausschlag zunehmendem Fieber entgegenwirkt. Vermutlich wird der behandelnde Homöopath seinem Patienten nach eingehender Klärung der spezifischen Symptome weitere homöopathische Mittel verordnen. Bei starker Transpiration, heftigem Durst und Adenopathie kann dies beispielsweise Mercurius solubilis sein.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Frauen mit unklarem Immunstatus sollten anhand eines Bluttests ihre Immunität gegenüber Röteln überprüfen lassen. Bei Verdacht auf Röteln während einer Schwangerschaft muss auf jeden Fall ein Arzt konsultiert werden. Eine Impfung mit Kombiwirkstoffen gegen Mumps, Masern und Röteln (MMR-Impfung) ist dann zwar nicht mehr möglich, es gibt aber eine Passive Schutzimpfung als nachträglichen Schutz zu Beginn einer Schwangerschaft.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Röteln”

Assoziierte Einzelmittel

  • Belladonna
  • Ferrum phosphoricum
  • Mercurius solubilis
  • Pulsatilla pratensis

Indikationen

  • Masern
  • Windpocken, Varizella

Gut zu wissen: Kinderkrankheiten wie Windpocken und Röteln können durch die Homöopathie behandelt werden. Jedoch wird empfohlen, einen Homöopathen hinzuzuziehen, denn allein er ist in der Lage, einen individuell auf den jungen Patienten zugeschnittenen Behandlungsplan zu erstellen.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.