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Rippenfellentzündung

Pleuritis homöopathisch erleichtern

Der medizinische Begriff Pleuropneumonie oder Pleuritis bezeichnet die Rippenfellentzündung bzw. Brustfellentzündung, d. h. eine Entzündung des Rippenfells bzw. Brustfells (lat. Pleura). Die Pleura ist eine dünne Zellschicht, die beide Lungenflügel rundum abdeckt und den ganzen Brustkorb einschließlich Rippen und Zwerchfell auskleidet. Der Mediziner unterscheidet verschiedene Formen von Pleuritiden bzw. Pleuropneumonien, die in ihrem Verlauf leichter oder schwerer sein können. Die Rippenfellentzündung kann eitrig sein, serofibrinös, es kann eine trockene ebenso wie eine feuchte Pleuritis oder sogar eine hämorrhagische Form vorliegen. Es gibt zwei wesentliche Auslöser für eine Rippenfellentzündung oder Brustfellentzündung: den Pleuraerguß, bei dem sich im Brustraum Flüssigkeit sammelt, und Viren, etwa das Herpesvirus. Wenn es zu einer Ansammlung von Flüssigkeit kommt, können Entzündungen, Verletzungen oder Infektionen wie Tuberkulose und Lungenentzündung die Ursachen sein. Die Lungen betreffende Krebserkrankungen, Geschwüre, Tumore, Karzinome können ebenfalls an einer Brustfellentzündung schuld sein.

Symptome

Egal, um welche Art von Rippenfellentzündung es sich handelt, alle Pleuritiden haben eines gemeinsam – Schmerzen im Brustraum (Thorax). Dieser Schmerz nimmt mit dem Rhythmus der Atmung zu. Beim Husten oder Niesen erreicht er seinen Höhepunkt. Liegt der Rippenfellentzündung eine Lungenentzündung zugrunde, sind die hauptsächlichen Symptome der Erkrankung trockener Husten, Kopfschmerzen, Appetitverlust, Fieber und auch Schüttelfrost. Durch die erschwerte Atmung können Begleiterscheinungen wie besonders blasse Haut und starkes Schwitzen auftreten. Bei manchen Patienten sind die Lippen bläulich angelaufen und die Augenlider geschwollen.

Homöopathische Einzelmittel

An einer Rippenfellentzündung erkrankte Menschen beschreiben unterschiedliche Schmerzen in der Brust. Gleiches gilt für die schmerzverschlimmernden wie schmerzverbessernden Faktoren. Bei fast jeder Pleuritis aber ist Bryonia alba Grundmittel. Üblich ist die Potenz C15. Scheitert die Behandlung mit Bryonia, kann man auf Abrotanum umsteigen. Es werden – symptomenabhängig – die Potenzen C3 bis C30 verschrieben. Als schmerzlindernd zu Beginn der Entzündung hat sich die stündliche Einnahme von Aconitum napellus C4 bewährt. Sobald der Patient stark zu schwitzen beginnt, spätestens aber 12 Stunden nach der ersten Einnahme wird das Medikament abgesetzt.

Bei einer serösen/serofibrinösen Brustfellentzündung kann sich der Pleuraerguß verschlimmern. Charakteristische Anzeichen sind akute Schmerzen und Atembeschwerden. Wenn das Einatmen von warmer Luft den Schmerz verschlimmert, ist Apis mellifica C5 angezeigt. Man kann auch Arsenicum album C4 nehmen, vor allem, wenn der Erguß nicht direkt auf den Brustschmerz folgt. Bei besonders schweren Symptomen mit heftigem Erguß, starken Schweißausbrüchen und getrübtem Urin kann Cantharis C5 verschrieben werden. Bei eitrigem Erguß kann man Veratrum viride C5, Hepar sulfur C5 oder Naja C4 nehmen.

Manchmal ist die Rippenfellentzündung behandlungsresistent und kann in eine chronische Pathologie umschlagen. Der Schmerz läßt sich nurmehr schwer beruhigen, und die Atemnot wird immer größer. Ideale homöopathische Arzneien in der Behandlung dieser Art von Pleuritis sind Präparate auf Basis von Sulfur jodatum, genau genommen solche Mittel, die in der Behandlung bestimmter Formen von Bronchitis und Lungenentzündungen mit schweren Atembeschwerden eingesetzt werden. Zum Beispiel kann man zwei oder drei Monate lang einmal wöchentlich eine Dosis Sulfur jodatum C15 nehmen. Die heilsame Wirkung läßt sich beschleunigen, wenn andere Heilmittel dazu gegeben werden.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Bereits leicht erschwertes Atmen sollte den Betroffenen dazu bewegen, einen Arzt aufzusuchen. Auf gar keinen Fall zögern sollte man mit dem Arzttermin, wenn trockener Husten von Schmerzen in der Brust begleitet wird. Eine ärztliche Untersuchung ist auch dann ratsam, sobald man bereits bei der geringsten Anstrengung außer Atem kommt und ermüdet ist. Führt keine der vor genannten Behandlungen zum gewünschten Erfolg, ist ein Arztbesuch selbstverständlich.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Rippenfellentzündung”

Assoziierte Einzelmittel

  • Apis mellifica
  • Bryonia alba

Gut zu wissen: Die Homöopathie kann bei zahlreichen Atemwegserkrankungen zur Anwendung gelangen. Bei infektiösen Pleuritiden allerdings ist es oft unumgänglich, die homöopathische Heilmethode mit allopathischen Behandlungsformen zu verbinden.

 

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1 Beitrag zu “Rippenfellentzündung

  1. zu rippfellentzündung hat mir eine klosterschwester den rat gegeben einen fleck leinen mit dunkler schmierseife auf die stelle des schmerzes zu legen – haben sie davon schon gehört?
    danke für ihre rückmeldung –
    lg h.leisz

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.