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Heuschnupfen

Heuschnupfen homöopathisch behandeln

Heuschnupfen bezeichnet einen allergiebedingten saisonalen Schnupfen, der vor allem in den Sommermonaten zum Ausbruch kommt. Weil bei einem Heuschnupfen gleichzeitig die Nasenschleimhäute und die Bindehaut entzündet sind, spricht der Mediziner von Rhino-Konjunktivitis. Eine andere häufige Bezeichnung  für den Heuschnupfen lautet allergische Rhinitis, Rhinitis allergica. In den Sommermonaten, wenn die Blütezeit von Blumen, Bäumen und Sträuchern Hochsaison hat, ist ein deutlicher Anstieg von Schnupfenerkrankungen festzustellen. Zu einer Rhino-Konjunktivitis kommt es in der Tat besonders durch Kontakt mit einem Allergen, einem allergieauslösenden Stoff, wie etwa Pollen, Hausstaub, Schimmelpilze, Milben, Tierhaare usw. Eine Rhino-Konjunktivitis als solche ist eine harmlose Erkrankung, die aber in Ermangelung korrekter Behandlung zu Komplikationen führen kann. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn der Heuschnupfen mit anderen allergiebedingten Erkrankungen wie Nesselausschlag, Ekzemen oder Asthma einhergeht.

Heuschnupfen – Symptome

Häufiges Niesen gefolgt von einer verstopften oder ganz im Gegenteil laufenden Nase sowie gereizte, gerötete und tränende Augen kündigen einen Heuschnupfen an. Zu einer allergischen Nasenschleimhautentzündung kann es unmittelbar nach Kontakt mit dem Allergen kommen, manchmal kann dazwischen auch einige Zeit verstreichen, in seltenen Fällen können sogar Jahre dazwischen liegen. Die Symptome sind äußerst vielfältig und können durch diverse Beschwerden auffallen, darunter Schlaflosigkeit, erhöhte Reizbarkeit, Einbuße des Geruchssinnes und/oder der Geschmackssinne, Verschlechterung der Sehkraft und Hörleistung, permanente Müdigkeit…

Die allergische Pollenreaktion

Blütenstäube, die einen Heuschnupfen auslösen können, gibt es zu jeder Jahreszeit. Daher wird die Rhino-Konjunktivitis auch saisonale allergiebedingte Rhinitis genannt. Die Erkrankung tritt nämlich nur dann auf, wenn das Allergen in der Atmosphäre nachgewiesen werden kann. Präventiv kann man bei einer Pollenallergie zweimal pro Woche eine Dosis Pollen C15 nehmen. 3 Globuli des gleichen Mittels oder andernfalls 5 Gramm Apis mellifica C15 kurz nach dem Aufstehen helfen, wenn der allergische Schnupfen mit der Pollenflugsaison zusammentrifft.

Häufiges Niesen und ständiger Tränenfluß

Niesen und Tränenfluß zählen zu den typischen Symptomen des Heuschnupfens. Bei besonders häufigem Niesen in kürzesten Abständen ist Allium cepa C9 angezeigt. Unwohlsein und Unbehagen bereits beim morgendlichen Aufwachen kann durch Nux vomica C9 behandelt werden. In beiden Fällen stündlich 5 Globuli nehmen, bis Besserung eintritt. Die besonders heftig laufende Nase wir zusätzlich mit Sabadilla behandelt. Werden die Beschwerden in warmer Umgebung besser, ist Urtica urens C5 ideal.

Behandlung der akuten Rhino-Konjunktivitis

Es wird von akuter Rhino-Konjunktivitis gesprochen, wenn die Symptome trotz aller Prophylaxe und Grundbehandlung dennoch zum Ausbruch kommen. In diesem Fall ist die Assoziation der Mittel Euphrasia, Kalium jodatum, Arsenicum album und Allium cepa mit Pollen C15 bis C30 oder aber mit Poumon Histamine C15 ratsam. Diese Empfehlung gilt umso mehr, je belastender die auftretenden Symptome sind. Mit lokal eingesetzten Arzneien (z. B. Augensalben und Nasenspülungen) können die Symptome übrigens recht gut stabilisiert werden.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Sobald sich erste Anzeichen einer allergischen Nasenschleimhautentzündung zeigen, sollte man nicht zögern, einen Arzt aufzusuchen. Führt die empfohlene Behandlung zu keinerlei Erfolg oder verschlimmern sich die Symptome, ist ein Arztbesuch unumgänglich. Betroffene sollten insbesondere den typischen Anzeichen einer Bindehautentzündung Beachtung schenken und nicht zögern, einen Arzt zu konsultieren, wenn sie etwa eine deutliche Verschlechterung ihrer Sehleistung bemerken. Das gleiche gilt übrigens bei Nasenbluten (Epistaxis) aufgrund der Einnahme bestimmter Arzneien.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Heuschnupfen”

Assoziierte Einzelmittel

  • Bromum
  • Euphrasia officinalis
  • Kalium jodatum
  • Poumon histamine, Lungenhistamin
  • Galphimia glauca
 

Gut zu wissen: Bei bestimmten Formen des Heuschnupfens ist eine Hypo-/Desensibilisierung gegenüber dem krankheitsauslösenden Allergen möglich und sinnvoll. Ein solches therapeutisches Verfahren ist von längerer Dauer, kann aber sehr gut mit der homöopathischen Heilmethode kombiniert werden.

 

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.