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Respiratorische Insuffizienz

Respiratorische Insuffizienz im Alltag durch Homöopathie besser erleben

Wenn die Lungen längere Zeit das Blut nicht in ausreichender Menge mit Sauerstoff versorgen können, kann eine Atemwegserkrankung zugrunde liegen. Respiratorische Insuffizienz bezeichnet eine chronische Atemschwäche, eine chronische Atemwegserkrankung, die für die Personen, die darunter leiden, ein echtes Handicap im täglichen Leben darstellt. Oft können sie ihren Tätigkeiten nur mit Einschränkungen nachgehen. Dadurch, daß bestimmte Organe mit Sauerstoff unterversorgt sind, können sie nämlich ihre eigentlichen Funktionen nicht mehr richtig gewährleisten. In der Regel werden Atemwegserkrankungen mit allopathischen, schulmedizinischen Methoden behandelt, man kann die Symptome der Atemschwäche aber auch durch homöopathische Arzneimittel sehr gut in den Griff bekommen. Auf keinen Fall sollten bei chronischen Atemwegsinfekten homöopathische Behandlungsformen als alleinige Heilmittel betrachtet werden. Vielmehr sollten sie in Ergänzung zu der allopathischen Therapie eingesetzt werden.

Ursachen

Es gibt verschiedene Atemwegserkrankungen, die zu chronischer respiratorischer Insuffizienz führen. Dazu gehören zum Beispiel obstruktive Atemwegserkrankungen wie COPD (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung), Asthma bronchiale, Pseudokrupp, Lungenfibrose… Daneben wird unterschieden, ob alleine Sauerstoffmangel vorliegt oder ob es im weiteren auch zu zu einem Anstieg von Kohlendioxid im Blut kommt. Im ersten Fall liegt respiratorische Insuffizienz Typ I vor, im zweiten Fall respiratorische Insuffizienz Typ II, die auch ventilatorische Insuffizienz genannt wird.

Wie sich respiratorische Insuffizienz bemerkbar macht

Allen Formen von chronischen Atemwegserkrankungen ist ein Symptom gemein: Kurzatmigkeit einhergehend mit Atemgeräuschen, Pfeifen und Rasseln sowie generell erschwerter und beschleunigter Atmung. In den Frühstadien der Krankheit kann Luftnot unbemerkt vorübergehen, weil der Organismus es dann noch schafft, den Sauerstoffmangel zu kompensieren. Das geschieht über verschiedene Mechanismen, wie beispielsweise die Beschleunigung des Herzrhythmus. Weil die Krankheit mit der Zeit schlimmer wird, kommt der Patient immer schneller außer Atem. Zu Beginn wird er vor allem bei starken Anstrengungen Leistungsschwäche bemerken und sich fragen, warum ihm so schnell die Luft wegbleibt. Mit fortschreitendem Krankheitsbild bereitet dann aber selbst die geringste Belastung mehr und mehr Beschwerden. In den fortgeschrittenen Stadien ist der Patient dauerhaft außer Atem und kann selbst in Ruhephasen in Luftnot geraten. Er muß viel husten, in den Lungen sammelt sich Schleim, der nicht richtig abgehustet werden kann, es kommt zu einem Erstickungsgefühl. Sein Gesundheitszustand kann sich derart verschlechtern, daß er sich schnell daran gehindert sieht, selbst kleine Gesten des täglichen Lebens auszuführen.

Es bleibt aber nicht allein bei Atembeschwerden und schwieriger Atmung, andere Symptome sind etwa unzureichende Versorgung der Körperextremitäten mit Sauerstoff. Betroffen davon sind Finger, Zehen, Lippen, Ohren usw. Dies äußert sich in einer Veränderung der normalen Hautfarbe, die Betroffenen laufen bläulich an: es kommt zu Zyanosen. Um den Sauerstoffmangel auszugleichen, schlägt das Herz schneller und stärker, mit der Zeit leidet der Patient unter immer heftigeren Palpitationen. Bei besonders schwerer respiratorischer Insuffizienz kann es zu Bewußtseinstrübungen, Blutdruckabfall und Rückgang der Herzfrequenz kommen. Durch den fehlenden Gasaustausch in den Lungen und die daraus resultierende Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff leiden die Betroffenen vor allem am frühen Morgen unter heftigen Kopfschmerzen.

Was bei Kurzatmigkeit helfen kann

Es gibt kein homöopathisches Heilmittel, um die Atembeschwerden vollständig verschwinden zu lassen. Allerdings kann ihr Ausmaß reduziert werden. In der Homöopathie zum Beispiel wird mit Antimonium arsenicosum gearbeitet. 3 Globuli in der Potenz C7 alle zehn Minuten genommen können helfen, daß die Atmung gleichmäßiger und weniger schwerfällig erfolgt. Sobald sich die Kondition des Patienten gebessert hat, können die Einnahmeabstände vergrößert werden.

Palpitationen entgegenwirken

3 Globuli Nux vomica C7 alle 15 Minuten werden verordnet, wenn nach starken Anstrengungen Palpitationen eintreten. Wenn das Herz bereits bei geringster Belastung oder sogar in Ruhephasen heftig zu klopfen beginnt, wird unverzüglich eine Gabe (5 Globuli) Belladonna C7 genommen. Bleibt der Herzrhythmus weiter beschleunigt, kann eine Stunde später erneut zu dem Mittel gegriffen werden.

Kopfschmerzen lindern

Bei leichteren Kopfschmerzen bringt Nux vomica C7 zu je 3 Globuli alle halbe Stunde gute Ergebnisse. Extreme Kopfschmerzen werden mit Belladonna C9 behandelt. Und zwar nimmt man in den ersten zwei Stunden alle 15 Minuten drei Globuli, in den zwei Stunden danach die gleiche Dosis alle halbe Stunde und schließlich und endlich alle 60 Minuten.

Wann einen Arzt konsultieren?

Grundsätzlich sollten alle Atemwegsinfekte, seien sie akuter oder chronischer Art, zu einem Arztbesuch veranlassen. Bleibende Kurzatmigkeit trotz homöopathischer Behandlung sollte den Betroffenen veranlassen, sich eingehend ärztlich untersuchen zu lassen. Atemwegserkrankungen, die nicht korrekt behandelt und auskuriert werden, können für den Patienten zu folgenschweren Situationen führen und unter Umständen sein Leben gefährden.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Respiratorische Insuffizienz”

Assoziierte Einzelmittel

  • Antimonium tartaricum
  • Carbo vegetabilis

Indikationen

Gut zu wissen: Trotzdem die Homöopathie chronische Ateminsuffizienz und chronische Atemwegserkrankungen nicht zu heilen vermag, kann sie dennoch eine wertvolle Hilfe in der Behandlung dieser Pathologien darstellen. Antimonium arsenicosum ist in Anbetracht seiner großen Kapazität, die Funktionen der Lungen zu stimulieren, ein Heilmittel, daß man auf gar keinen Fall zur Seite lassen darf.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.