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Reizbarkeit, Aggressivität

Homöopathische Hilfe bei gereiztem und aggressivem Verhalten

Grundsätzlich kann man sagen, Aggressivität ist ein an Aktionen, bei denen Gewalt mit physisch oder oral feindseligem Charakter überwiegt, wiedererkennbares Verhalten. Auch Selbstmord ist eine Form von Aggressivität. Drogen, Medikamente und Tabak zählen zu den Elementen, die Abhängigkeit bewirken. Übertriebener Konsum dieser Produkte kann zu Abhängigkeit führen und ein aggressives Verhalten auslösen. Allerdings kann auch ein plötzlicher Stopp ihrer Aufnahme, Entwöhnung oder ein Entzug, zu aggressivem Verhalten führen. Es gibt eine ganze Reihe von klassischen Arzneimitteln, die einem helfen, gegen die Anzeichen und Symptome von aggressivem Verhalten anzukämpfen. Daneben gibt es aber auch homöopathische Heilmittel. Sie wirken sanfter und sind natürlicher.

Symptome bei Aggressivität

Aggressives Verhalten kommt meistens nicht allein. Viele Betroffene klagen daneben auch über Schlafstörungen und Einschlafschwierigkeiten. Meistens ist Aggressivität gepaart mit Konzentrationsschwierigkeiten, innerer Unruhe, Reizbarkeit. Depressionen, Demotivation, Weinerlichkeit, können ebenso dazu gehören wie Kopfschmerzen, Orientierungsstörungen und Müdigkeit. Tatsächlich wird man durch zu wenig Schlaf reizbar und unausgeglichen, es kommt zu Verlusten der Selbstkontrolle. Aggressive Verhaltensweisen, die im Verlauf der Tabakentwöhnung oder des Drogenentzugs zutage treten, sind unter Umständen nur schwer unter Kontrolle zu halten. Menschen, die mit dem Konsum von Zigaretten oder Alkohol aufhören, sind von stetiger innerer Unruhe getrieben, sie sind grantig gegenüber ihren Mitmenschen und unablässig nervös. Diese Nervosität wird durch den Mangel und das irrationale Verlangen nach Tabak oder Alkohol bereitet. Für einen starken Raucher ist der Verzicht auf seine Glimmstengel enorm schwer, die Umstellungszeit ist von gewisser Dauer. Es können Tage und Wochen vergehen, bis sich der Körper auf die neue Situation eingestellt hat. In dieser Zeit zeigt der Süchtige eine erschwerte Impulskontrolle, er ist mit ständigen Stimmungsschwankungen konfrontiert. Selbst Kleinigkeiten werfen ihn aus der Bahn, so daß er zu Aggressionen, Wutanfällen und Jähzorn neigt.

Behandlung von Reizbarkeit und Unruhe

Zur Beruhigung des Nervenkostüms und Herabsetzung der Reizschwelle wird Nux vomica empfohlen. Je nach Intensität der Krisen kann man 5 Globuli in den Potenzen C15 oder C30 nehmen. In den ersten Tagen der Entwöhnung von dem suchtauslösenden Mittel sind die Symptome bei den Betroffenen besonders zahlreich. Daher wird in der Regel von einer Dosierung mindestens dreimal täglich ausgegangen. Sobald Besserung eintritt, können die Dosen reduziert und die Einnahmeabstände verlängert werden. Nux vomica ist besonders wirksam bei der Entwöhnung von Kaffee, Tabakerzeugnissen und Alkohol. Über wechselnden Humor und Jähzorn helfen am ehesten Actaea racemosa und Ignatia amara in den Potenzen C15 hinweg. Die Globuli (5 Globs. je Gabe) können isoliert oder im Wechsel genommen werden, wie es dem Patienten lieber ist. Tritt das aggressive Verhalten durch Unruhe und auffällige Verhaltensweisen zutage, nimmt man zwei Wochen hindurch Chamomilla vulgaris C15. Verbessert sich der Zustand trotz aller Behandlungsmaßnahmen nicht, wird die Therapie einen ganzen Monat lang fortgesetzt. Jeden zweiten Tag nimmt man in diesem Fall dreimal täglich 5 Globuli Chamomilla vulgaris.

Schlaflosigkeit behandeln

Schlaflosigkeit und Einschlafschwierigkeiten gehören zu den häufigsten Symptomen im Zusammenhang mit aggressivem Verhalten. 3 Globuli Nux vomica C7 vor dem Zubettgehen sind in dieser Situation die übliche Dosis. Aconit C9 ist ebenfalls ein wirksames Heilmittel bei schlechtem und unruhigem Schlaf und ständigem Aufwachen nachts. Die Dosierung liegt bei 3 Globuli, die bis zum Eintritt einer Besserung stets vor dem Zubettgehen genommen werden, aber auch bei nächtlichem Aufwachen.

Behandlung von Reizbarkeit durch Nikotinentwöhnung

Erhöhte Reizbarkeit und unkontrollierte Wutausbrüche gehören fast immer zu einer Entwöhnung von Alkohol, Tabak oder anderen Drogen. Somit ist es von großem Nutzen zu wissen, welche homöopathischen Mittel wann helfen können. Moschus C9 und Sumbulus C9 im Wechsel genommen (dreimal täglich je drei Globuli) wirken nervenberuhigend. Das Homöopathikum Caladium seguinum C9 bekämpft vor allem den unsäglichen Wunsch des Griffs zur Zigarette. Dieses Arzneimittel wird morgens und abends zu je drei Globuli genommen. Um das Verlangen nach einer Zigarette zu nehmen, kann man auch zu Lobelia inflata greifen (dreimal täglich 5 Globuli), und zwar am besten 30 Minuten vor den Mahlzeiten. Ist das Verlangen nach einer Zigarette besonders stark und fast unerträglich, kann ohne weiteres erneut zu dem Mittel gegriffen werden.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Ein Arztbesuch wird nötig bzw. unumgänglich, wenn die Einnahme von homöopathischen Arzneimitteln keinerlei Besserung in den Verhaltensweisen des Betroffenen bringt. Gleiches gilt bei hartnäckigen oder trotz Behandlung wiederkehrenden Beschwerden.

 

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Reizbarkeit, Aggressivität”

Assoziierte Einzelmittel

  • Nux vomica
 

Gut zu wissen: Tabakentwöhnung ist zumeist mit unberechenbaren Gefühlsausbrüchen verbunden. Stimmungsschwankungen, Wutanfälle und Nervosität gehören zu den wesentlichen Begleiterscheinungen. Unter den zahlreichen Arzneimitteln, die dazu bestimmt sind, über diese unangenehmen Nebenwirkungen der Tabakentwöhnung hinwegzuhelfen, finden sich auch solche homöopathischen Ursprungs. Die Behandlung aller mit der Entwöhnung einhergehenden Symptome, darunter Reizbarkeit und Aggressivität, durch homöopathische Mittel erweist sich in der Praxis als eine hervorragende therapeutische Wahl.

 

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.