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Nierenbeckenentzündung

Homöopathische Hilfe bei Nierenbeckenentzündung

Der Begriff Pyelonephritis setzt sich zusammen aus den griechischen Wörtern pyelos = Nierenbecken und nephros = Niere. Er ist die medizinische Bezeichnung für eine Infektion der Niere und des umliegenden Nierengewebes, zu deutsch Nierenbeckenentzündung. Die Pyelonephritis gehört zu den häufigsten Nierenerkrankungen. Von ihr betroffen sind in erster Linie Frauen zwischen 15 und 65 Jahren. Dennoch kann diese Krankheit auch bei Männern aller Altersstufen beobachtet werden. Eine Nierenbeckenentzündung ist meistens die Folge einer verschleppten Blasenentzündung oder aufsteigenden Harnwegsinfektion, bei der die Keime über die Harnleiter ins Nierenbecken wandern. Zu den häufigsten Auslösern einer Nierenbeckenentzündung gehören Nieren- und Blasensteine, Stoffwechselstörungen wie Diabetes mellitus und Gicht sowie beim männlichen Patienten eine vergrößerte Vorsteherdrüse (Prostata).

Nierenbeckenentzündung – Kurzbeschreibung

Die Nierenbeckenentzündung ist eine bakterielle Infektion der oberen Harnwege, genau genommen eine akut oder chronisch verlaufende Entzündung des Nierenbeckens mit Beteiligung des Nierenparenchyms und des kleinen Beckens. In manchen Fällen können an einer Nierenbeckenentzündung auch die unteren Harnwege beteiligt sein. Die Nierenbeckenentzündung wird durch Gram-negative Bakterien, fast immer Escherichia coli, verursacht. Zu der Entzündung kommt es, wenn sich die Keime derart vermehren, daß sie aus der Blase oder den unteren Harnwegen über das kleine Becken bis zur Niere heraufwandern.

Nierenbeckenentzündung – Symptome

Fieber über 38,5°C, Schüttelfrost und Rückenschmerzen sind klinische Zeichen der Nierenbeckenentzündung. Zu den weiteren typischen Symptomen der Erkrankung gehören häufiges und schmerzhaftes Wasserlassen (Pollakisurie, Dysurie) sowie Brennen in der Harnröhre. Manchmal verspürt der Patient Schmerzen über dem Schambein. Andere Symptome sind weniger eindeutig und lassen nicht immer sofort auf eine Nierenbeckenentzündung schließen. Dazu gehören Beschwerden im Unterleib, Durchfall, Übelkeit und Erbrechen.

Behandlung von Harnwegsinfekten

Die Nierenbeckenentzündung gehört zu den oberen Harnwegsinfektionen, meistens geht ihr eine Infektion der unteren Harnwege vorweg. Drei homöopathische Heilmittel gelten als besonders hilfreich in der Behandlung von Harnwegsinfektionen: Cantharis C5, Colibacillinum C5 und Sepia officinalis C5. Von jedem dieser Mittel sollte der Patient dreimal täglich 3 Globuli nehmen, bis er eine deutliche Besserung seines Gesundheitszustandes bemerkt.

Mitunter kann es während des Wasserlassens zu brennenden Schmerzen kommen. In diesem Fall wird empfohlen, Cantharis C5 in Assoziation mit Formica rufa C5 und Mercurius corrosivus C7 zu nehmen. Die ideale Dosierung liegt bei einem Streukügelchen alle 15 Minuten. Eine optimale Behandlung der Nierenbeckenentzündung schließt Colibacillinum ein, von diesem Arzneimittel werden alle zwei Tage zehn Globuli genommen. Manchmal wird auch empfohlen, die Infektion mit anti-colibacillärem Serum zu behandeln. Drei Tage hintereinander wird dreimal täglich eine Ampulle genommen.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Infektionen wie die Nierenbeckenentzündung verlaufen in zwei Phasen. Zu Beginn der Erkrankung ist die Blase infiziert, es kommt zu einer Blasenentzündung (auch Blasenkatarrh). In diesem Stadium ist es ratsam einen Arzt aufzusuchen, um die Ausbreitung der Bakterien zu verhindern. Eine schlecht oder nicht behandelte Blasenentzündung greift direkt die Nieren an und schlägt in eine Nierenbeckenentzündung um. Neben Beschwerden wie brennendem Urin kommt es zu Fieber und teils heftigen Schmerzen im Rücken. Bei Auftreten der ersten Symptome einer Nierenbeckenentzündung muß der Betroffene einen Arzt aufsuchen, um Komplikationen zu vermeiden.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Nierenbeckenentzündung”

Assoziierte Einzelmittel

  • Arsenicum album
  • Medorrhinum
  • Thuja occidentalis
  • Tuberculinum

Gut zu wissen: Es gibt diverse Harnwegsinfektionen, die häufigsten sind die Blasenentzündung oder Zystitis und die Nierenbeckenentzündung. Bei Harnwegsinfekten ist Vorsicht geboten, um sie nicht mit einem Steinleiden (Lithiasis) oder Niereninsuffizienz zu verwechseln.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.