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Prostataleiden

Die Homöopathie, eine therapeutische Lösung bei Prostataleiden

Die Prostata oder Vorsteherdrüse ist eine Geschlechtsdrüse der männlichen Geschlechtsorgane. Sie hat die Produktion eines Sekrets zur Aufgabe, das durch die Ejakulation in der Harnröhre das Lebensumfeld für die Spermien liefert. Sie ist aber anfällig für zahlreiche Pathologien, darunter am häufigsten die Prostataentzündung (Prostatitis) und die benigne Prostatahyperplasie (BPH), auch Prostatadenom genannt, eine gutartige Vergrößerung der Prostata. Die Symptomenbilder des unteren Harntraktes und prostatabedingte Miktionsbeschwerden werden in der moderneren Medizin unter dem Begriff Lower Urinary Tract Symptoms (LUTS) zusammengefaßt, früher kurz als Prostatismus bezeichnet.

Bei der Prostatitis führt die entzündete Vorsteherdrüse zu Schmerzen im Dammbereich und beim Urinieren, in manchen Fällen auch zu Erektionsschwierigkeiten. Die Prostatitis oder Prostataentzündung wird durch Bakterien hervorgerufen, sie kann aber auch “abakteriell” sein. Der Krankheitsverlauf ist akut oder chronisch. Das Prostataadenom, manchmal auch fälschlich als Prostatahypertrophie bezeichnet, ist ein gutartiges Syndrom, bei dem es zu der krankhaften Vergrößerung der Vorsteherdrüse kommt. Sie kann unter anderem zu einem Harnstau führen, wird außerdem durch die Erhöhung des Volumens der Drüse charakterisiert.

Prostataerkrankungen sind relativ häufig. In Deutschland ist etwa jeder dritte Mann im Alter von 40 bis 60 Jahren von Prostatismus-Risiko betroffen. Prostataleiden sind für den männlichen Patienten nicht nur schmerzhaft, sie können auch Erektionsschwierigkeiten nach sich ziehen und den Betroffenen in seiner Lebensqualität beeinträchtigen. Es gibt verschiedene homöopathische Heilmittel, mit denen sich Prostataleiden effizient behandeln lassen.

Prostataleiden und ihre Symptome

Erkrankungen der Prostata sind in der Regel relativ leicht zu festzustellen. Bei Prostatismus verspürt der Betroffene häufigen und starken Harndrang, das Urinieren selber bereitet aber Mühe. Der Harnstrahl setzt verspätet ein, ist schwach oder Harn kommt nur tröpfchenweise. In vielen Fällen kommt es zu einer palpablen Adenopathie in der Leiste und einer plötzlichen Harnverhaltung, nicht selten einhergehend mit Blut im Urin (Hämaturie) und häufigem Wasserlassen  (Pollakisurie). Der Patient zeigt Schlafstörungen bis hin zur Schlaflosigkeit, er ist körperlich erschöpft, nervös und vielleicht auch reizbar. Generell ähneln die Symptome der Prostatahyperplasie denen von Prostatakrebs, die Diagnose ist oft nicht eindeutig. In beiden Fällen kann die Blasenentleerung schmerzhaft sein (Dysurie oder Dysuresie), nur unter Mühen und viel Druck erfolgen. Bei manchen Patienten ist die Blasenfunktion derart gestört, daß es zu Enuresis (Einnässen) kommt. Kennzeichen der Prostatitis ist daneben ein schwacher Harnstrahl, eine schmerzhafte Miktion oder auch eine Harnverhaltung (auch Harnretention, Harnsperre), die mit Schmerzen in der Beckenregion verbunden ist. Bei der akuten Prostatitis ist der Patient fiebrig,  im Beckenbereich kommt es zu mehr oder weniger starken Schmerzen, die sich bei dem Versuch des Wasserlassens noch verstärken. Die chronische Prostatitis ist in der Regel hauptsächlich durch Miktionsbeschwerden gekennzeichnet.

Im Zusammenhang mit Prostataleiden ausgelöste Miktionsschwierigkeiten behandeln

Beschwerden beim Wasserlassen durch Prostataleiden kann man grundsätzlich mit Belladonna und Myristica C5 behandeln. Beide Mittel werden zwei- bis dreimal pro Tag zu je drei Globuli genommen. Werden die Schmerzen durch prostatabedingte Miktionsbeschwerden ausgelöst, ist der Harnstrahl während des Wasserlassens plötzlich und wiederholt unterbrochen, helfen Sabal serrulata und Conium maculatum C5. Je nach Schwere der Symptome sollte der Patient einmal oder mehrmals täglich drei Globuli dieser beiden Mittel nehmen.

Miktionsschmerzen lindern

Kommt es während des Wasserlassens zu Schmerzen und Brennen in der Harnröhre, kann Staphisagria C7 oder C9 helfen (alle zwei Stunden fünf Globuli lutschen). Die Einnahmeabstände können in dem Maße vergrößert werden, wie die Symptome abklingen. Schmerzen im Beckenbereich mit dem häufigen und zwanghaften Bedürfnis zu urinieren können durch Thuja-Urtinktur genommen werden. In diesem Fall werden zweimal pro Tag fünf Tropfen nach den Mahlzeiten genommen.

Die Behandlung bei schwieriger Miktion oder schwachem Harnstrahl

Liegt ein Adenom vor, bei dem der männliche Patient nur unter Schwierigkeiten zu urinieren vermag, wird wie folgt therapiert: Zwei- bis dreimal täglich je drei Globs. Rana bufo C4 und Prostata C7 sowie, möglichst sonntags, eine Gabe Thuja C9 (unter die Zunge zu legen und langsam zergehen lassen). Um die Symptome der Krankheit schneller zu überwinden, sollte der Patient ferner zu Sabal serrulata TM (15 Tropfen) oder Pareira brava TM (zehn Tropfen) greifen, und zwar viermal pro Tag. Insbesondere bei häufigem Harndrang, wenn der Harnstrahl schwach ist oder der Urin nur tropfenweise abfließt, wird Barium carbonicum in der Potenzstufe C5 empfohlen (dreimal einzunehmen, aber nur jeden zweiten Tag).

Wann einen Arzt aufsuchen?

Ein Arzt oder Homöopath muß zu Rate gezogen werden, wenn die Prostatabeschwerden derart gravierend werden, daß eine Harnverhaltung oder Harnsperre (Ischurie) die Folge ist, der Urin sichtbar mit Blut vermischt ist, sich erhöhter Druck im Harnsystem mit Dilatation (Hyronephrose) zeigt oder es zu Störungen der Nierenfunktion kommt. In diesen Fällen sind allein Spezialisten in der Lage, eine korrekte Behandlung zu planen bzw. Arzneien zu verschreiben, die den Patienten vor schwerwiegenderen Komplikationen schützen.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Prostataleiden”

Assoziierte Einzelmittel

  • Barium carbonicum
  • Benzoicum acidum
  • Chimaphila umbellata
  • Conium maculatum
  • Hepar sulfuris calcareum
  • Lycopodium clavatum
  • Medorrhinum
  • Sabal serrulata
  • Silicea
  • Sulfur
  • Thuja occidentalis

Indikationen

  • Blasenentzündung, Zystitis (Cystitis)
  • Harnzwang, Dysurie, Dysuresie

 

Gut zu wissen: Bei homöopathischen Arzneimitteln gegen Prostataleiden kann sich der Patient sicher sein, daß sie keine Komplikationen mit sich bringen und keine gesundheitlichen Folgen für ihn haben. Sie helfen ihm, besser mit der Krankheit fertig zu werden und sie zu überwinden.

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Prostataleiden, 3.4 out of 5 based on 52 ratings

3 Beiträge zu “Prostataleiden

  1. Toll, dass Sie die Prostatabeschwerden so ausführlich dargestellt haben. Leider finde ich die Globuli Rana bufo c4 u. Prostata c7 sowie Myristica c5 nicht in den Versandapotheken. Bitte um Aufklarung. Danke!

  2. Mein Lebensgefährter hat seit längerem immer wieder ein nachtropfen beim Harnlassen, muss nachts auch öfters aufstehen. Welche Globuli sollte er nehmen?

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.