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Polypen

Wie kann Homöopathie bei Polypen helfen?

Gutartige Geschwülste, die auf den Schleimhäuten wachsen, werden in der Fachsprache Polypen oder Adenome genannt.  Genau genommen handelt es sich um Wucherungen vor allem in den Nasenschleimhäuten, aber auch im Dickdarm, deren Durchmesser je nach Art von einigen Millimetern bis zu einigen Zentimetern reichen kann. Darmpolypen lassen sich über eine Koloskopie (Darmspiegelung) feststellen, eine endoskopische Vorsorgeuntersuchung, die ein Umschlagen in eine Krebserkrankung verhindern hilft. Polypen können sich an verschiedenen Stellen des Körpers bilden. Zu den häufigsten Formen gehören Polypen in der Nase oder den Nasennebenhöhlen (Adenome), solche in der Gebärmutter, in der Blase und im Dickdarm. Es ist möglich, der Bildung von Polypen durch entsprechende homöopathische Behandlung vorzubeugen. Auch zu Beginn der mit Polypen verbundenen Beschwerden kann eine homöopathische Therapie durchaus noch unterstützend eingesetzt werden.

Polypen und ihre Symptome

Egal, um welche Form von Polypen es sich handelt, zu Beginn bleiben sie meist unerkannt, so diskret verhalten sie sich. Erst im Laufe ihrer Entwicklung können sich bestimmte Symptome bemerkbar machen. Bei Darmpolypen klagt der Kranke dann über Schmerzen im Bauchraum, erschwertes bzw. gestörtes Absetzen von Stuhl (Durchfall, Verstopfung), Blutstuhl und Afterbluten. Nasenpolypen, die sich an den Nasenschleimhäuten im Bereich des Nasen-Rachen-Rings bilden, machen sich durch Kopfschmerzen, eine verstopfte Nase und damit auch Schnarchen bemerkbar. In manchen Fällen kann die Nase laufen, der Betroffene büßt seinen Geruchssinn ein und hat eine näselnde Stimme. Gebärmutterpolypen sind gutartige und meist harmlose Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut. Sie werden auch als Myome bezeichnet. Ihre Symptome sind relativ unauffällig, bis auf die Tatsache, daß sich bei der Betroffenen eine unnormal starke Regelblutung und Gebärmutterblutung außerhalb der Menstruation zeigt. Zu den Beschwerden bei größeren Myomen gehören wehenartige Bauchschmerzen, Bauchkrämpfe und Fieber, verstärkte oder übermäßig lange Menstruationsblutung (manchmal auch mit Blutarmut verbunden). Die Betroffene fühlt sich müde und abgeschlagen.

Die homöopathisch-symptomatische Behandlung von Polypen

Damit eine homöopathische Behandlung bei Polypen Erfolg bringt, ist es wichtig, daß die Symptome frühzeitig erkannt und präzise beschrieben werden. Nur so kann ein korrekt wirksames homöopathisches Arzneimittel verordnet werden. Dabei können verschiedene Homöopathika kombiniert oder einzelne homöopathische Mittel in Ergänzung zu einer allopathischen Therapie unterstützend eingesetzt werden. Eine solche Kombinationstherapie sollte aber ausschließlich durch einen erfahrenen Homöopathen oder Arzt vorgenommen werden. Darmpolypen, bei denen es in den Gedärmen gurgelt und gluckert, der Patient dauerhaft übermüdet ist und unter Durchfall leidet, werden mit Nuphar luteum behandelt. In diesem Zusammenhang muß der Patient aber wissen, daß jede homöopathische Behandlung von Polypen (Nasenpolypen, Darmpolypen, Blasenpolypen, Gebärmutterpolypen) grundsätzlich und in erster Linie prophylaktisch erfolgt, bei bereits vorhandenen Polypen dagegen nur noch unterstützend helfen kann. Im Rahmen einer Konstitutionsbehandlung werden die folgenden homöopathischen Mittel assoziiert: Thuja occidentalis, Nitricum acidum, Medorrhinum und Calcium carbonicum Hahnemanni.

Bei Nasenpolypen (Adenome), an denen vor allem kleinere Kinder erkranken, bietet die Homöopathie verschiedene Mittel. Prinzipiell verschreiben Homöopathen in einem solchen Fall Sanguinarinum nitricum C5. Teucrium marum C5 ist angezeigt, wenn der Patient über Juckreiz und Kribbeln in der Nase klagt. Das Mittel hilft, wenn die Nasenatmung durch das Hindernis im Rachen erschwert ist und noch schlechter wird, sobald man sich hinlegt. Dazu kommen übelriechende, zähflüssige und stark gefärbte Nasensekrete. Plagen den Patienten Hustenanfälle und  eine heftig laufende Nase, die ein brennendes Gefühl verursacht, dann ist Sanguinaria canadensis C5 das richtige Mittel. Eine gute Alternative dazu sind bei Nasenpolypen Hyperosmia und Kadmium sulfuratum. Auch Teucrium marum kann man in diesem Zusammenhang immer wieder antreffen. Bei Gebärmutterpolypen in Verbindung mit Fibromen, Zwischenblutungen und/oder Dauerblutungen sowie Juckreiz im Schambereich erweist sich das Homöopathikum Bacillus Morgan als das richtige Mittel. Thuja hilft besonders bei schmerzenden Gebärmutterpolypen mit geschwollenen Schamlippen, Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs, vaginal-rektaler Fistel, Brennen, Juckreiz, Wucherungen oder Warzen in der Vagina und Vulva sowie Kondylomen bzw. Feigwarzen.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Ein Arzt sollte aufgesucht werden, sobald der Patient nicht mehr beschwerdefrei ist. Dies gilt insbesondere auch für Patienten ab 50 Jahren, in deren Familie bereits vergleichbare Erkrankungen aufgetreten sind. Ist der Befund auf Polypen negativ, sollten regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen erwogen werden, um jedwedes Risiko einer späteren Bildung solcher anfangs gutartigen Wucherungen, die aber im weiteren zu Krebserkrankungen führen können, auszuschließen. Patienten ab etwa 50 und ältere Menschen, die nicht familiär vorbelastet sind, sollten alle zehn Jahre für eine Vorsorgeuntersuchung bei einem Mediziner vorstellig werden.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Polypen”

Assoziierte Einzelmittel

  • Calcium carbonicum Hahnemanni, Calcium ostrearum
  • Medorrhinum
  • Nitricum acidum
  • Sanguinaria canadensis
  • Sanguinarinum nitricum
  • Teucrium marum
  • Thuja occidentalis

 

Gut zu wissen: Die homöopathischen Heilmittel Bufo und Belladonna werden gerne bei Gebärmutterpolypen verschrieben. Sie erlauben, die Symptome zu erleichtern und greifen unterstützend in den Heilungsprozeß ein.

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1 Beitrag zu “Polypen

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.