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Phlebitis

Phlebitis homöopathisch behandeln

Die Phlebitis ist eine schmerzhafte Entzündung von oberflächlichen Venen. Durch entzündliche Prozesse in den Venen kann die Entstehung von Blutgerinnseln gefördert werden, die dann wiederum den Blutfluß zurück zum Herzen beeinträchtigen und die Vene teilweise oder vollständig verschließen: es kommt zu einer Thrombophlebitis, eine Venenentzündung mit gleichzeitiger Ausbildung eines Blutgerinnsels (Thrombus). In fast allen Fällen sind bei einer Phlebitis die Beinvenen betroffen. Auslöser der Phlebitis oder Venenentzündung ist eine länger anhaltende Immobilisierung der Beine, z. B. nach einem chirurgischen Eingriff oder durch einen Gipsverband. Am anfälligsten für Entzündungen der oberflächlichen Venen sind bereits unter venöser Insuffizienz leidende Patienten, Frauen gegen Ende einer Schwangerschaft und Übergewichtige.

Erreicht die Entzündung eine tiefere Vene, spricht man von tiefer Venenthrombose (TVT) oder Thrombose der Venen (Phlebothrombose). Sie betrifft in erster Linie die unteren Körperglieder, vor allem die Unterschenkel. Eine Migration der Blutgerinnsel in eine Lungenarterie (Arteria pulmonalis) hat eine Lungenembolie zur Folge. Zu den Risikogruppen einer solchen Komplikation gehören Krebspatienten, an Blutgerinnungsstörungen leidende Menschen sowie ältere Menschen.

Phlebitis – Symptome

Bei einer Phlebitis oder oberflächlichen Venenentzündung sind die geschädigten Venen und das sie umgebende Gewebe hochrot. Die entzündete Stelle fühlt sich heiß an, schmerzt und erscheint als tastbarer Strang oder Knoten unter der Haut. Die tiefe Venenentzündung ist dagegen oft unsichtbar. Auch sie führt zu einer Erwärmung der entzündeten Zone, Schenkel und Waden sind wie betäubt oder schmerzen. Durch die Entzündung sind die Knöchel und Waden stark geschwollen. In bestimmten Fällen kann das ganze Bein eine Schwellung zeigen.

Behandlungsempfehlungen

Die Grundbehandlung der oberflächlichen Venenentzündung oder Phlebitis erfolgt mit Hamamelis virginiana C3 bis C6. Von diesem Mittel werden zweimal täglich fünf Globuli genommen. In Verbindung mit Pulsatilla ist die Behandlung besonders hilfreich bei schweren Beinen und Schmerzen, die sich unter dem Einfluß der entzündungsbedingten Wärme noch verschlimmern.

Spontan- und Druckschmerz, Schweregefühl und ziehende Schmerzen sind Leitsymptome venöser Erkrankungen. Phlebitis-Patienten klagen über heftige Kongestion, über schwere Beine und Brennen in den Gliedern. Diese Symptome werden bei heißem Wetter und durch langes Stehen als besonders stark empfunden. In einem solchen Fall hat sich Aesculus hippocastanum C3 bis C6, manchmal auch in Verbindung mit Sulfur, bewährt. Die Einnahmeempfehlung ist die gleiche wie weiter oben beschrieben.

Wenn die Glieder ödematös geschwollen und bläulich verfärbt erscheinen, liegt dies an einer deutlichen Unterversorgung des Blutes mit Sauerstoff (Zyanose). Mit brutaler Gewalt ziehende Schmerzen in den entzündeten Bereichen treiben den Betroffenen fast in den Wahnsinn. In einem solchen Fall sollte Vipera C4 oder C5 verordnet und dreimal täglich zu je drei Globuli genommen werden. Besonders unruhigen und nervösen Patienten, die ihre Beine und Füße unablässig bewegen müssen, um Ameisenlaufen und Kribbeln zu vermeiden, kann Zincum metallicum C4 bis C5 helfen. Dieses Homöopathikum wirkt rasch und effizient unter anderem bei Krampfadern und Ödemen. Behandlungsalternativen sind Apis mellifica C9, Arnica montana C9, Vipera redi C5 (je 5 Globuli täglich).

Wann einen Arzt aufsuchen?

Ärztliche Beratung ist erforderlich, wenn es an den Beinen zu plötzlichen Schmerzen oder Ödemen kommt. Von Massagen sollte man in einem solchen Fall absehen, sie sind bei Venenentzündungen gefährlich. In jedem Fall stellt eine Venenentzündung oder Phlebitis einen medizinischen Notfall dar, da die Gefahr einer Lungenembolie nie ausgeschlossen werden kann. Daher sollten Symptome wie Taubheitsgefühl in den Schenkeln oder Waden, Anschwellen der Knöchelgelenke oder Beine nicht ignoriert und möglichst rasch einem Arzt vorgestellt werden.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Phlebitis”

Assoziierte Einzelmittel

  • Apis mellifica
  • Arnica montana
  • Vipera redi

Gut zu wissen: Homöopathische Heilmittel helfen in der symptomatischen Behandlung der Venenentzündung. Durch die Verbindung verschiedener Arzneimittel kann die homöopathische Wirkung weiter verbessert werden.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.