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Perineum (Damm)

Dammschmerzen homöopathisch nehmen

Das Perineum (griechisch: perineum „Damm“), der Damm, bezeichnet bei Säugetieren die Region zwischen After und äußeren Geschlechtsorganen. Beim Mann ist dies die Region zwischen Anus und Hodensack (Skrotum), bei der Frau zwischen Anus und hinterem Schamspaltenwinkel (Quelle: Wikipedia). Bei einer Entbindung kommt es durch die starke Beanspruchung dieses Bereichs häufig zu einer Überdehnung der Scheidenmuskulatur und unter Umständen zu einem Einreißen der Gewebe- und Muskelstrukturen des Damms. Das Perineum ist aber ein Körperbereich, der grundsätzlich in jedem Alter Beschwerden bereiten kann. Nicht nur Frauen nach der Geburt haben mit Dammbeschwerden zu kämpfen, auch bei Kindern und Männern können gesundheitliche Probleme im Zusammenhang mit dem Perineum auftreten. Eine der häufigsten Komplikationen im Zusammenhang mit der Geburt ist der Dammriß. Um ihm vorzubeugen, wird der Schwangeren im Vorfeld zur Entbindung regelmäßiges Beckenbodentraining empfohlen, um den Beckenboden auf die Geburt vorzubereiten. Beim Mann stehen Dammschmerzen unter Umständen in Zusammenhang mit einer Entzündung der Prostata (Vorsteherdrüse), in seltenen Fällen wird bei männlichen Jugendlichen oder Erwachsenen eine Perinealhernie (Dammbruch) diagnostiziert.

Perineale Beschwerden nach der Geburt

Beckenbodentraining vor wie nach einer Entbindung ist unentbehrlich, um Beschwerden im Bereich des Perineums vorzubeugen und diese Körperregion nach der Geburt schneller zur Regeneration zu bringen. Vor allem größere Babys mit einem Gewicht von über 3,7 kg und eine Kopfdurchmesser ab 35,5 cm führen während ihrer Geburt zu einer Überdehnung des Damms und in nicht seltenen Fällen zu einem Dammriß. In allen Fällen wird der Damm bei diesem Kraftakt, den eine Geburt vor allem für das Neugeborene und die Mutter darstellt, hoher Belastung ausgesetzt. Unter dem Druck während der Austreibungsphase wird er derart stark gedehnt, daß sich Verletzungen in diesem empfindlichen Bereich des Körpers häufig nicht vermeiden lassen. Um der gebärenden Frau Erleichterung zu verschaffen, wird daher häufig ein Dammschnitt vorgenommen.

Zu den unangenehmsten Folgen einer Überdehnung der Beckenbodenmuskulatur gehört die Harninkontinenz. Nach einer Geburt kommt es oft zu der sogenannten Belastungsinkontinenz, d. h. bei jedem Niesen, Lachen oder auch bei abrupten Körperbewegungen fließt ungewollt eine geringe Harnmenge aus. Beckenbodenschwäche nach der Geburt kann auch zu häufigerem Wasserlassen führen. Vor allem im Liegen und nachts kann die Betroffene starken Harndrang verspüren. Um dem Beckenboden seine volle Spannung zurückzugeben und bleibende Spuren zu vermeiden, ist Training und Erziehung der Beckenbodenmuskulatur unerläßlich und sollte möglichst direkt nach der Geburt begonnen werden.

Empfohlene Maßnahmen

Um Haltebänder und Muskeln im Bereich des Perineums zu stärken und zu straffen, kann man unterstützend zu Calcium fluoratum greifen. Der Betroffenen wird empfohlen, drei Monate lang täglich 5 Globuli dieses homöopathischen Mittels zu nehmen. In der Behandlung von Harninkontinenz, die auf eine Erschlaffung der Perinealmuskeln zurückzuführen ist, wird Causticum C15 genannt. Bis zur sichtbaren Besserung werden von diesem Mittel täglich 5 Globuli genommen. Alternativ kann Causticum dreimal wöchentlich zu je 5 Globuli genommen werden. Tritt die Harninkontinenz vor allem nachts in der ersten Schlafphase auf, kann die junge Mutter zweimal täglich zu 5 Globuli Sepia officinalis C5 und zusätzlich einmal wöchentlich zu der entsprechenden Dosis dieses Homöopathikums in der Potenz C15 greifen.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Stellt die Betroffene trotz Beckenbodentrainings und Einnahme der genannten homöopathischen Mittel keinerlei Besserung fest, sollte sie sich unbedingt an ihren Frauenarzt wenden. Bei ernsten Komplikationen und bleibender Erschlaffung der Muskulatur der Beckenregion wird zu einer eingehenden urologischen Untersuchung geraten.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Perineum, Damm”

Assoziierte Einzelmittel


Gut zu wissen: Die Homöopathie empfiehlt verschiedene Heilmittel, um Dammbeschwerden vor oder nach einer Entbindung zu vermeiden oder zumindest so gering wie möglich zu halten. Homöopathische Zubereitungen können helfen, die Muskeln im Bereich der Scheide und des Damms zu stärken. Sie beugen Komplikationen vor und wirken nach einem Dammschnitt schmerzlindernd.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.