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Parodontitis

Parodontitis homöopathisch erleichtern

Parodontitis ist eine Erkrankung des Mundraums, die genetischen oder lokalen Ursprungs sein kann. Sie kann mehrfache Ursachen haben, insbesondere eine nicht oder nur schlecht behandelte Zahnfleischentzündung (Gingivitis), durch die sich die Entzündung dann bis auf das Stützgewebe des Zahns ausdehnt. Ohne angemessene Zahnpflege kann Parodontitis, die oft auch als Parodontose bezeichnet wird, bereits im Alter von 40 Jahren zu einem verfrühten Ausfall der Zähne führen. Außerdem kann diese Erkrankung der Mundhöhle auch verantwortlich für Herzkrankheiten sein und längerfristig zu schweren Krankheiten wie Herzinfarkt führen.

Parodontitis – Symptome

In der Anfangsphase ist Parodontitis ein Leiden, das keine Schmerzen verursacht. Die Entzündung des Parodonts (das Zahnbett) entsteht allmählich von der Zahnwurzel ausgehend und führt nach und nach zu Zahnbettschwund bzw. zum Freilegen der Zähne. Das Zahnfleisch ist leicht entzündet und rötlich, es blutet regelmäßig nach jedem Zähneputzen. Parodontitis entwickelt sich mit der Vermehrung unerwünschter Bakterien wie Fusobakterien und Spirochäten, die ihrerseits je nach ihrem Entwicklungsstand zu Blutungen in der Mundhöhle führen können. In diesem Stadium können sie ins Blut übergehen und die Blutgefäße infizieren. Auch sollte man wissen, daß Parodontitis manchmal ein Zeichen bestimmter innerer Krankheiten sein kann, darunter funktionelle Nierenleiden.

Homöopathische Mittel gegen Parodontitis

Um Entzündungen des Zahnhalteapparates zu bekämpfen, empfiehlt es sich, zwei Wochen lang dreimal täglich 5 Globuli Mercurius solubilis oder Mercurius corrosivus C15 zu nehmen, sobald erste Symptome erkennbar sind. Dank dieser zwei Mittel kann Schmerzschübe entgegengewirkt werden, die Entzündung kann gebremst und rezidivierende Infektionen können vermieden werden. Wenn Parodontitis von aphthösen Läsionen begleitet ist, wird am besten zu Hydrastis canadensis in Form von Tinktur gegriffen. Dieses Mittel kann auch im Rahmen einer Grundbehandlung eingesetzt werden.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Ein Zahnarzt sollte bei den ersten Anzeichen von Parodontitis konsultiert werden, das heißt, sobald Zahnfleischbluten hartnäckig auftritt und die Zahnhälse sichtbar werden. Man muß wissen, daß die Behandlung der Parodontitis sehr viel schwieriger und viel teurer ist, wenn die Krankheit in einem fortgeschrittenen Stadium ist.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Parodontitis”

Assoziierte Einzelmittel

  • Calcium sulfuricum
  • Mercurius corrosivus
  • Mercurius solubilis
  • Silicea

Indikationen

  • Gingivitis, Zahnfleischentzündung

Gut zu wissen: Um wiederkehrende Parodontitis zu behandeln, sollten Silicea C7 und Mercurius solubilis C7 eingesetzt werden. Die empfohlene Dosierung lautet auf 3 Streukügelchen dreimal täglich.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.