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Palpitationen

Wie Homöopathie bei Palpitationen Erleichterung bringt

Als Palpitationen werden generell alle unangenehm empfundenen Wahrnehmungen des eigenen Herzschlags bezeichnet. Dazu gehören langsames und schnelles Herzklopfen, Herzrhythmußstörungen, Herzstolpern… Diese Erscheinungen können auf eine Erkrankung schließen lassen oder ein Symptom einer komplexeren Krankheit sein. Nur ein Arztbesuch kann letztlich Aufschluß darüber geben.

Symptome, die mit Palpitationen verbunden sind

Palpitationen können unterschiedliche Ursachen haben, zumeist sind sie aber in mehr oder weniger ausgeprägten Funktionsstörungen des Nervensystems begründet. Palpitationen sind Störungen der Funktion des Herzens, die normalerweise mit einem beschleunigten Herzschlag, Unwohlsein, Schwindelgefühl, Würge- und Erstickungsgefühl, viel Schwitzen, Blässe, Gesichtserythem, unregelmäßigem Pulsschlag und verschiedenen Schmerzempfindungen begleitet werden.

Angst, Aufregung und Klimaschwankungen können dieses Herzbeschwerden verursachen. Der Genuß von Kaffee, Alkohol oder Tabak kann die gleiche Wirkung zeigen. Daneben können bestimmte Medikamente Palpitationen verursachen. Palpitationen können ebenfalls das Resultat von Krankheiten wie Anämie, zu niedrige Blutzuckerwerte oder Schilddrüsenüberfunktion sein.

Homöopathische Behandlung von Palpitationen

Um Palpitationen entgegenwirken zu können, muß man zunächst herausfinden, wodurch sie ausgelöst werden. Mehrere homöopathische Heilmittel erlauben, Palpitationen symptomatisch zu behandeln. So wird immer wieder Ignatia empfohlen, um Palpitationen verschwinden zu lassen, die durch Ängste ausgelöst werden. Die zu verordnende Dosierung liegt bei 3 Globuli je Gabe, dreimal täglich vor den Mahlzeiten zu nehmen. Es handelt sich dabei um ein Mittel, das zusammen mit Weißdorn genommen werden kann. Personen, die unter starkem Streß stehen und sehr instabil sind, ist es ratsam, Argentum nitricum zu geben. Ambra grisea wird für Palpitationen empfohlen, die auf Empfindsamkeit zurückzuführen sind. In der gleichen Kategorie können Gelsemium sempervirens, Eisenhut, Coffea cruda, Nux vomica, Spigelia und Phosphorus genannt werden.

Wenn die Palpitationen hauptsächlich nachts auftreten und der Betroffene tiefe Angst empfindet, wird geraten, täglich 5 Globuli Aconitum napellus C9 zu nehmen. Sind die Palpitationen mit einer Röte im Gesicht verbunden, ist es vorzuziehen, 5 Globuli Glonoinum C7 pro Tag zu nehmen. Bei einem stark beschleunigten Herzrhythmus schließlich entscheidet man sich für die tägliche Einnahme von 5 Globuli Lycopus C5. In diesem Zusammenhang ist anzumerken, daß all diese Heilmittel auch dann verordnet werden können, während die Krisen akut sind.

Alle homöopathischen Heilmittel, die in der Behandlung von Palpitationen verordnet werden, verbessern die Durchblutung des Herzmuskels und setzen den Herzschlag herab. Für bessere therapeutische Wirksamkeit sollte sich der unter Palpitationen leidende Patient unbedingt in dem Verzicht von Kaffee, Alkohol, Tabak und generell allen Stimulanzien üben. Dagegen sollte er viel spazieren gehen oder wandern. Bereits leichte sportliche Aktivität an der frischen Luft stärkt die Herzmuskeln, wie viele Herzpatienten immer wieder positiv zeigen.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Palpitationen sind ein Zeichen, daß irgend etwas am Herzen nicht richtig funktioniert. Eine solche Funktionsstörung kann auf längere Sicht deutliche Schäden für dieses empfindliche Organ nach sich ziehen. Es ist daher wirklich wichtig, bereits bei den ersten Anzeichen die Meinung eines Arztes einzuholen, um die Ursache der Störung zu erkennen und sich so schnell wie möglich korrekt behandeln zu lassen.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Palpitationen”

Assoziierte Einzelmittel

  • Aconitum napellus
  • Ambra grisea
  • Argentum nitricum
  • Coffea cruda
  • Gelsemium sempervirens
  • Glonoinum
  • Ignatia amara
  • Lycopus
  • Nux vomica
  • Phosphorus
  • Spigelia anthelmia

Indikationen

  • Ängstlichkeit, Beklemmung
  • Anämie, Blutarmut

Gut zu wissen: Um in der Behandlung von Palpitationen die Wirkung homöopathischer Heilmittel zu optimieren, ist ein gesunder Lebensstil ratsam. Dies setzt voraus, daß man sich jede Art von Streß in seinem Alltag verbietet, daß man auf den Konsum von Stimulanzien verzichtet und von der Einnahme von Stärkungsmitteln und anderen Arzneimitteln absieht, denn sie alle können den Herzmuskel schwächen.

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.