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Osteoporose

Homöopathische Hilfe bei Osteoporose

Osteoporose bedeutet wörtlich “poröse Knochen”. Damit ist eigentlich schon fast alles gesagt: Die vor allem im fortgeschrittenen Lebensalter zutage tretende Erkrankung bewirkt eine Abnahme der Knochendichte. Das Skelett wird brüchig und spröde, die Knochen sind porös und damit anfälliger für Verletzungen und Knochenbrüche. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Mit dem Klimakterium ändert sich ihr Hormonhaushalt, der Östrogenspiegel fällt ab und es kommt zu einem Defizit dieses Hormons. Östrogene spielen eine wichtige Rolle im Stoffwechsel der Knochen und sind verantwortlich für die Festigkeit der Knochen. Östrogenmangel bedeutet damit konkret, der weibliche Körper baut Knochensubstanz nicht mehr auf, sondern ab. Außerdem haben Frauen von Natur aus eine schwächere Knochendichte als Männer, ihr Skelett ist folglich empfänglicher für Frakturen. Daneben gibt es auch einen Erbfaktor. Eine genetische Disposition für “Knochenschwund”, wie die Erkrankung im Volksmund heißt, kann nach heutigem Stand der Wissenschaft nicht mehr ausgeschlossen werden. Statistiken zeigen übrigens auch, daß hauptsächlich Europäer nordischen Typs an Osteoporose erkranken, Dunkelhäutige und Asiaten dagegen von dem Osteoporose-Risiko deutlich weniger betroffen sind. Besonders anfällig sind große Menschen, schlanke, hellhäutige und blonde Frauen von grazilem Körperbau.

Was ist Osteoporose?

Osteoporose ist eine schleichende Krankheit. Zu Beginn der Erkrankung wird der Betroffene überhaupt nicht merken, daß etwas nicht stimmt. Und dennoch handelt es sich in unserer Gesellschaft längst um eine echte Volkskrankheit. Verursacht wird Osteoporose oder Knochenschwund durch Demineralisierung der Knochens, woraus ein Abbau der Knochensubstanz und daraus wiederum eine Verminderung der Knochendichte resultiert. Knochen bestehen aus lebendem Gewebe in besonders harter, kompakter Form. Hauptbestandteile dieses Gewebes sind Kollagen, Proteine und mineralische Stoffe, darunter Kalzium und Magnesium. Genau diese beiden Substanzen sind für die Härte, die Festigkeit der Knochen zuständig. Bei der Frau in den Wechseljahren nimmt der Verlust der Knochendichte bzw. Knochenmasse altersbedingt zu. Das Knochengewebe wird durchlässig, das Knochengerüst spröde und zerbrechlich. Daraus resultiert ein erhöhtes Frakturrisiko, bei stark “durchlöcherten” Knochen sind Knochenbrüche dann keine Seltenheit.

Der Verlust der Knochendichte als solcher ist ein völlig natürlicher Vorgang des Alterns, bei Osteoporose hingegen ist die Einbuße deutlich beschleunigt. Zu Osteoporose kommt es dann, wenn die Geschwindigkeit, mit der Knochen an mineralischer Substanz verlieren, über derjenigen liegt, mit der neues Gewebe gebildet wird. Ab etwa 40 Jahren kippt das Verhältnis, es wird mehr Knochenmasse abgebaut als aufgebaut. Im Alter von 80 Jahren beispielsweise hat der Mensch ungefähr 40 % seiner Knochensubstanz eingebüßt. Bei Männern nimmt die Knochendichte alle zehn Jahre um 3-5 % ab. Damit wird deutlich, wie wichtig vorbeugende Maßnahmen sind, um sich möglichst effizient vor Osteoporose zu schützen. Eine Ernährungsumstellung auf kalziumreiche Lebensmittel und viel Vitamin D gehören neben regelmäßiger körperlicher Aktivität unbedingt dazu.

Osteoporose – Symptome

Die Osteoporose als solche ist schmerzlos und somit eine asymptomatische Erkrankung. Häufig wird sie nämlich erst dann festgestellt, wenn es bereits zu spät ist und die Krankheit bereits ernste Schäden verursacht hat, darunter eben Knochenbrüche. Deshalb ist Vorbeugung von allergrößter Bedeutung. Die von Knochenbrüchen im Zusammenhang mit Osteoporose hauptsächlich betroffenen Körperpartien sind der Oberschenkelhals, die Wirbelsäule, das Handgelenk und die Hüfte. In manchen Fällen sackt die Wirbelsäule in sich zusammen. Durch die damit einhergehenden chronischen Schmerzen kommt es zu einer unnormalen, permanent gekrümmten Körperhaltung. Es gibt bestimmte Anzeichen, die aufmerksam machen und an Osteoporose und Knochenschwund denken lassen sollten. Dazu gehören eine geringer werdende Körpergröße, plötzliche Rückenschmerzen und die Verformung der Wirbelsäule. Aufklärung und Prävention ist nötig, um Unfallgefahren beseitigen zu können, denn bereits leichte Stürze, falsche Bewegungen oder auch Hustenanfälle können zu Knochenbrüchen führen.

Knochenschwund kann primärer oder sekundärer Art sein. Zu den primären Formen, die in über 90 % aller Fälle diagnostiziert werden, zählen die idiopathische Osteoporose junger Menschen, die postmenopausale (nach den Wechseljahren auftretende) Osteoporose und die senile (altersbedingte) Osteoporose. Bei Personen über 70 Jahren ist das Risiko einer Osteoporose-Erkrankung übrigens verdoppelt. Die sekundäre Osteoporose kann diverse Ursachen haben, sie betrifft damit Jugendliche und Erwachsene durchschnittlichen Alters gleichermaßen. Die sekundäre Form des Knochenschwunds ist eine Folgeerscheinung anderer Erkrankungen, darunter durch chronische Magersucht ausgelöste Mangelernährung, Rückbildung der Knochenstabilität durch dauernde Überbelastung (Leistungssport) und dadurch Ausbleiben des Menstruationszyklus’, Mangel- oder Falschernährung (Kalzium- und Vitamin-D-Mangel) insbesondere bei Kindern.

Osteoporose – Homöopathische Arzneimittel

Bei der Frau in den Wechseljahren ist es wichtig, dem Knochenschwund mit einer entsprechenden Grundbehandlung entgegenzuwirken. Zu diesem Zweck wird eine wöchentliche Dosis Parathyroidinum C15 oder C30 verordnet. Schmerzerleichterung erfährt der Osteoporose-Patient durch Silicea C7, morgens eingenommen, sowie Symphytum C5 beim Zubettgehen oder auch Natrium muriaticum C9 einmal wöchentlich, am besten sonntags. In der Osteoporose-Prophylaxe wird empfohlen, sich besonders kalziumreich zu ernähren. Mit Kalzium angereicherte Milchprodukte sind ideal. Daneben sind Nahrungsergänzungen auf Basis von Vitamin D und regelmäßiges Sonnenbaden eine gute Voraussetzung, um die Entwicklung der Krankheit aufzuhalten.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Die unter Funktionsstörungen der Schilddrüse (Schilddrüse und Epithelkörperchen) oder Nierenerkrankungen leidende Frau in den Wechseljahren sollte unbedingt ihren behandelnden Arzt oder Heilpraktiker konsultieren. Dies gilt auch für Epilepsiepatienten und Patienten in Kortisonbehandlung. Familiäre Veranlagung für Osteoporose-Erkrankungen und bereits häufiger erlittene Knochenfrakturen sind weitere Gründe, einen Arzt aufzusuchen, um den Verdacht auf Knochenschwund abklären zu lassen. Die Knochendichtemessung ist das wichtigste Meßverfahren in der Osteoporose-Diagnose.

 

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Osteoporose”

Assoziierte Einzelmittel

  • Natrium muriaticum
  • Parathyroidinum
  • Silicea
  • Symphytum

Indikationen

 

Gut zu wissen: Zur Konsolidierung von Knochenbrüchen bzw. Stärkung der vorhandenen Knochensubstanz kann man Ossein-Präparate (z. B. Ossopan, Ossein C4) und Cartilago C4 nehmen. Eine Konstitutionsbehandlung mit diesen homöopathischen Arzneimitteln kann die Osteoporose-Entwicklung aufhalten. Die Homöopathie mit ihren Heilmitteln kann bei regelmäßiger Einnahme bei Knochenschwund auch prophylaktisch wirken.

 

 

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Bewertung: 2.3 ( 8 Stimmen)
Osteoporose, 2.3 out of 5 based on 8 ratings

1 Beitrag zu “Osteoporose

  1. Guten Tag,
    ich habe den Bericht über Osteoporose gelesen. Bin selbst in Behandlung nach klassisch homöopathischen Richtlinien, aber meine Osteoporose schmerzt sehr.
    Deshalb meine Frage:
    Gibt es bereits Erfolge mit der Behandlung von Parath. Sil.Symph. und Nat-m.?
    Ich freue mich sehr über eine Antwort, danke!

    Ulrike Patzke

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.