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Osteophyten

Osteophyten an der Wirbelsäule homöopathisch behandeln

Osteophyten sind krankhafte, strukturelle Veränderungen am Rand von Knochen, die chronisch rezidivierende Schmerzen verursachen. Sie führen zu Knochenvorsprüngen, Spornen, Randzacken, Höckern, flächenhaften Anlagerungen. Befinden sich diese degenerativen Knochenneubildungen an der Wirbelsäule, nennt man sie Spondylophyten. Solche „vertebrale Osteophytose“ ist ein Krankheitsbild, das zu extrem schmerzhaften Knochenverletzungen führen kann, wenn sie nicht korrekt behandelt wird. Auch können schwere Schäden an Bandscheiben, Rückenmark und Spinalnerven die Folge sein. Eine Osteophytose im Wirbelsäulenbereich kann den Knochenverschleiß beschleunigen und so zu frühzeitigen Behinderungen führen. Kniegelenks- und Hüftprothesen können ohne weiteres implantiert werden, eine solche Lösung gibt es aber nicht, wenn es darum geht, die Wirbelsäule zu stützen.

Osteophyten – Symptome

Osteophyten im Bereich der Wirbelsäule machen sich durch dumpfe, progressiv ansteigende Schmerzen bemerkbar. Stechender Schmerz, der sich bei Bewegung verschlimmert, ist ein typisches Zeichen der Erkrankung. Auch ihre Vorzeichen sind maßgeblich durch das ursächliche Leiden bzw. die Lokalisation der Wirbelsäulenläsion bestimmt. Die meisten Patienten klagen über Schmerzen im unteren Bereich der Wirbelsäule, an den Lendenwirbeln. Daneben führt eine Osteophytose zu einem steifen Nacken und Hals. Akuter Schiefhals (Torticollis) und Schmerzen durch Muskelverkrampfungen oder besonders starke Streßsituation sind Alarmsignale, die auf eine vertebrale Osteophytose hindeuten können. Nur in seltenen Fällen betreffen die Veränderungen auch die in der Mitte liegenden Brustwirbel. Häufig bedeuten Knochenwucherungen an den Rändern der Wirbelsäulengelenke eine Einengung des Spinalkanals (Spinalkanalstenose), wodurch sich im weiteren eine progressive Einklemmung des Rückenmarks und der Nervenwurzeln im Bereich der Hals- und Lendenwirbelsäule ergeben kann. Dadurch kommt es zu Störungen der Feinmotorik in den Händen (Ungeschicklichkeit), zu Gliederschwäche, Unbeholfenheit und Schwerfälligkeit der Bewegungen, zu Gangunsicherheit und im schlimmsten Fall zur Querschnittslähmung.

Homöopathische Behandlungswege

Bei Schmerzen durch Muskelverkrampfung wird der Homöopath Actaea racemosa C5 bis C9 verordnen und zur Einnahme dreimal täglich raten. Spastischer Schmerz kann die Folge von Verspannung sein, wenn der obere Rücken mehr oder weniger gerundet ist. Dies ist zum Beispiel häufig der Fall bei sitzenden Tätigkeiten wie Näharbeiten oder Tippen an der Schreibmaschine.

Schmerzhafte Kontrakturen der Muskeln durch Osteophyten an der Wirbelsäule können auch mit dem Menstruationszyklus assoziiert sein. In diesem Fall kann vor allem die besonders heftige Regelblutung die Schmerzen noch verstärken und einen Torticollis auslösen. Erleichterung kann Agaricus muscarius (C4 oder C5) bringen, vor allem Taubheitsgefühl in den Händen und morgendliche Ungeschicklichkeit lassen sich so nehmen. Für optimale Wirkung muß das Mittel dreimal täglich genommen werden.

Vertebrale Osteophyten, die vor allem in Streßsituationen auftreten, werden mit Ignatia amara C9 bis C15 in einer einzigen, morgendlichen Gabe behandelt. Magnesium phosphoricum C9 bis C15 wird verschrieben, um krampfartige Schmerzen und Muskelkontrakturen zu erleichtern. Die Wirkung ist besonders groß, wenn die Schmerzen bis in das Gesicht hin ausstrahlen, so daß sich das Gesicht verkrampft und verzieht. In diesem Fall lautet die Einnahmeempfehlung auf dreimal täglich eine Gabe.

Sind die Schmerzen wetterabhängig, werden sie an feuchten Tagen besonders heftig, greift der Betroffene dreimal täglich zu Phytolacca decandra C5 bis C7. Verschaffen Ruhe und Wärme dem Patienten Besserung, wird diese Formel mit Bryonia kombiniert. Für den wahrscheinlichen Fall, daß die Schmerzen durch vertebrale Osteophyten vor allem nachts auftreten und entzündliche Reaktionen bis in den Morgen mit sich bringen, lautet die passende homöopathische Antwort Rhus toxicodendron C5 bis C15 (dreimal täglich eine Dosis).

Wann einen Arzt aufsuchen?

Osteophyten machen sich mit zunehmendem Verschleiß durch nach und nach immer stärker werdende Schmerzen bemerkbar. Somit ist es äußerst schwierig zu sagen, wann der Zeitpunkt gekommen ist, sich in ärztliche Behandlung zu begeben. Bei Unsicherheit hinsichtlich der Diagnose, bei wiederholtem oder regelmäßigem Auftreten eines der vorgenannten Symptome sollte man sich dagegen nicht scheuen, einen Arzt zu Rate zu ziehen.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Osteophytose, Osteophyten”

Assoziierte Einzelmittel

  • Hekla lava

Gut zu wissen: Osteophyten sind degenerative Knochenveränderungen, man sollte sie so schnell wie möglich behandeln. Homöopathische Mittel können die mit der Erkrankung assoziierten Beschwerden wirksam erleichtern.

 

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Bewertung: 3.2 ( 9 Stimmen)
Osteophyten, 3.2 out of 5 based on 9 ratings

2 Beiträge zu “Osteophyten

  1. toller Bericht, es ist aber auch wichtig dass man die muskulären Züge nicht ausser acht lässt, schliesslich sind die es, die unsere Gelenke in die PFanne pressen und diese Osteophyten dann auslösen durch die hohen Drücke.

    • ich bitte um Hilfe. Ich habe jahrelang unter starken Muskelschmerzen gelitten, mit Feldenkrais ist es sehr viel besser geworden.

      Leider ist seit 5 Monaten Nervenschmerzen dazugekommen nach dem scannen zeigt die Wirbelsäule Osteophyten. Was kann ich tun?

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.