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Osteopenie

Homöopathische Hilfe bei Osteopenie

Osteopenie bezeichnet einen Rückgang der Knochendichte, ist damit ein physiologisch bedingter Zustand. In bestimmten Situationen kann er zu einer Vorstufe zu Osteoporose werden. Daher wird die Osteopenie auch als präklinische Osteoporose bezeichnet. Wenn auch dieser Zustand nicht aufgehalten werden kann, so kann er doch immerhin verzögert und verlangsamt werden.

Osteopenie in wenigen Worten

Osteopenie ist der Verlust an Knochenmasse, anders gesagt Knochenschwund. Geht der Rückgang der Knochendichte schneller vonstatten als bei einem völlig gesunden Organismus, ist eine Versprödung der Knochensubstanz die Folge. Sobald die Knochendichte bestimmte Grenzwerte unterschreitet, wird von Osteopenie bzw. präklinischer Osteoporose oder auch klinisch manifester Osteoporose gesprochen. Ab einer Minderung um die 10 % besteht ein erhöhtes Frakturrisiko. Osteopenie ist keine Krankheit im eigentlichen Sinne. Sie stellt vielmehr ein erstes Alarmsignal dafür dar, daß eine ernste Erkrankung im Entstehen ist: Osteoporose, eine schleichende und chronische Erkrankung, die man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Bei der Osteopenie handelt es sich um eine feste Etappe auf dem Weg zur Osteoporose. Schreitet die Abnahme der Knochenmasse schneller voran als altersbedingt der Fall wäre, ist die Osteoporose nicht mehr aufzuhalten. Ihre Entwicklung ist dann unwiderruflich vorprogrammiert, die Krankheit stellt sich mehr oder weniger schnell ein.

Besonders anfällig für Osteoporose, aber auch Osteopenie sind Frauen ab 60 Jahren und erblich vorbelastete Menschen, deren Vater oder Mutter an Osteoporose erkrankt ist. Weitere Risikogruppen sind Frauen, bei denen die Wechseljahre (Menopause) frühzeitig einsetzen oder die zu primärer Amenorrhoe neigen.

Ein gesunder Lebensstil und gute Lebenshygiene sind die besten Garanten, um Osteopenie zu vermeiden, aufzuhalten oder zumindest zu verlangsamen. Die erste Regel in diesem Zusammenhang ist körperliche Bewegung. Regelmäßige sportliche Aktivitäten wie Wandern und Walking halten den Körper fit und gesund und sind auch bei Senioren beliebt. Direkt dahinter steht gesunde und vitaminreiche Ernährung. Wichtig sind Milchprodukte, die knochenaufbauendes Vitamin D enthalten, und der tägliche Verzehr von frischem Gemüse. Aufputschende Genußmittel wie Kaffee, Tabak und Alkohol und Lebensmittel ohne Nährwert sollten dagegen möglichst gemieden werden, sie schaden dem Körper und rufen gesundheitliche Schäden hervor.

Osteopenie – Symptome

Karies ist unter anderem ein Symptom von Demineralisation bzw. Mangelerscheinungen. Bei Unterversorgung des Körpers mit Vitamin D und Kalzium wird Karies somit häufig ein frühes Anzeichen für entstehende Osteopenie. Fehlen dem Organismus Kalzium und Vitamin D, wird die Knochensubstanz mit zunehmendem Alter anfällig und brüchig (Versprödung). Die Folge ist ein erhöhtes Frakturrisiko, bereits ein einfacher Sturz kann zu einem Knochenbruch führen. Osteopenie und Osteoporose sind zumeist schmerzlos und damit schleichend verlaufend. Ein wichtiges Alarmzeichen für anormal veränderliche Prozesse im Körper ist daher ein rapider Rückgang der Körpergröße. Dieser Rückgang kann ab einem Alter von 60 Jahren beim Mann wie bei der Frau festgestellt werden, ob sie von starker Korpulenz sind oder nicht.

Homöopathische Mittel gegen Osteopenie

Um dem Verlust von Knochensubstanz und Mineralsalzen entgegenzuwirken, besteht die homöopathische Therapie aus der Kombination verschiedener Präparate. Gerne verordnet werden Silicea (C7, Einnahme morgens) und Symphytum (C5, vor dem Schlafengehen). Ergänzend dazu kann wöchentlich eine Gabe Natrium muriaticum C9 genommen werden.

Die ausreichende Versorgung des Körpers mit Kalzium und Vitamin D hilft Mangelerscheinungen zu vermeiden. Empfehlenswert in diesem Zusammenhang ist folgende Zwei-Monats-Kur: Silicea C7 (täglich, morgens), Natrium muriaticum C4 (täglich, mittags), Symphytum C5 (täglich, abends) und Calcium phosphoricum C9 (wöchentlich). Die übliche Dosis für alle Mittel liegt bei 5 Globuli.

Indirekt steuert auch das weibliche Geschlechtshormon Östrogen den Knochenstoffwechsel und damit die Bildung von Knochenmasse. Da aber mit den Wechseljahren die körpereigene Bildung von Östrogen zurückgeht, ist eine Stimulierung von außen notwendig, um die Balance zu halten. Die Einnahme der homöopathischen Präparate Folliculinum in der Potenz C5 und FSH in der Potenz C30 können die natürliche Östrogenbildung anregen und somit den Prozeß des zu schnellen Abbaus von Knochensubstanz bremsen. Folliculinum wird täglich genommen, FSH einmal monatlich (jeweils 5 Globuli).

Wann einen Arzt aufsuchen?

Wenn die Körpergröße rapide zurückgeht, es zusätzlich zu Seh- oder Hörstörungen oder auch Schwindelanfällen kommt, sollte ein Arzttermin geplant werden. Übelkeit und Erbrechen, Bauchschmerzen und Schmerzen in Gelenken und Knochen sollten ebenfalls nicht vernachlässigt werden. Treten solche Symptome auf, sollte man sie seinem Arzt berichten. Ob die Knochendichte zu schnell abnimmt, läßt sich über eine Knochendichtemessung (Densitometrie) nachweisen, ein wichtiger Anzeiger für die Diagnose Osteopenie als Vorstufe zur Osteoporose.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Osteopenie”

Assoziierte Einzelmittel

  • Silicea

Indikationen

  • Osteoporose

Gut zu wissen: Die Homöopathie ist eine alternativmedizinische Methode, um Mangelerscheinungen entgegenzuwirken, die beim Erwachsenen zu Osteopenie bzw. Osteoporose führen können. Mit verschiedenen homöopathischen Mitteln kann man diese Pathologie gut in den Griff bekommen, bevor sie zum Ausbruch kommt.

 

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Bewertung: 2.8 ( 47 Stimmen)
Osteopenie, 2.8 out of 5 based on 47 ratings

1 Beitrag zu “Osteopenie

  1. Ich wollte mich nur erkundigen, ob die homöopathischen Medikamente auch so schwere Nebenwirkungen wie Biphosonat haben. Und generell welche es überhaupt sind.
    Mit freundlichen Dank

    Sekora Manfred

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.