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Osteitis, Osteomyelitis

Osteitis homöopathisch behandeln

Osteitis ist eine bakterielle Infektion des Knochens, die auf dem Blutweg übertragen werden kann. Sie wird durch eine systemimmanente (systemische) Pathologie ausgelöst und ist auch unter der Bezeichnung Osteomyelitis bekannt, eine Entzündung des Knochenmarks. Für metastasierende/metastatische Osteitis (Ostitis) ursächlich verantwortlich ist ein entfernter Entzündungsherd. In extrem seltenen Fällen kann die Osteitis (Ostitis) mykotischen oder parasitären Ursprungs sein.

Was ist eine Osteitis?

Osteitis ist eine entzündliche Erkrankung der Knochen. Sie wird durch die Kontaminierung des Knochengewebes mit Bakterien verursacht. Die für die Infektion hauptsächlich verantwortlichen Bakterien sind Escherichia coli, Staphylococcus aureus und Pseudomonas aeruginosa. Offene Knochenbrüche oder Infektionskrankheiten wie eine Angina können den Eintritt von Bakterien in den Organismus begünstigen und damit deren Vordringen bis zu den Knochenzellen ermöglichen. Hautinfektionen wie Impetigo, Karbunkel (Anthrax) oder Furunkel ebnen ebenfalls den Weg für infektiöse Entzündung von Knochen und Knochenmark.

Osteitis – Symptome

Zu Beginn der Infektion manifestiert sich die Osteitis (Ostitis) durch Fieber, das 40° C erreichen kann. Der Betroffene leidet unter Schüttelfrost und klagt über Kopfschmerzen. Diese Symptome werden von heftigen pulsierenden oder pochenden Schmerzen begleitet, die sich vor allem lokal an der entzündeten Stelle bemerkbar machen. Im weiteren Verlauf der Krankheit bilden sich eitrige Wunden. Manchmal kommt es zu Komplikationen, dann kann die Erkrankung sogar zu Geschwüren in der Lunge und im Gehirn führen. Die Folge ist eine Blutvergiftung (Sepsis) oder infektiöse Herzinnenhautentzündung (Endokarditis). Im Falle einer tuberkulösen Osteitis (Ostitis) ist der Schmerz moderat, die Infektion kann sich in Richtung eines kalten Geschwüres entwickeln. Wenn die Infektion im Bereich der Kieferknochen angesiedelt ist, wird von Kieferknochenosteomyelitis gesprochen.

Osteitis homöopathisch behandeln

Grundmittel bei Osteitis (Ostitis) ist Aurum metallicum 100 %. Bei einer eitrigen Osteitis wird mit Staphysagria 80 % gearbeitet. Bei chronischer Osteitis (Ostitis) im Bereich der kleinen Knochen Argentum nitricum 60% verordnen. Knochenentzündungen im Bereich des Gesichts, der Nase und des Gaumens (Osteitis mastoidea, Osteitis deformans Paget, Morbus Paget) lassen sich gut mit Aurum metallicum 80 % behandeln.

Aurum metallicum ist auch wirksam, um nekrotische Osteitis und eitrige (purulente) Osteitis zu behandeln. Wenn die Entzündung im Bereich der Kieferknochen liegt, Hekla lava C4 einsetzen. Bei einer Neigung zu Vereiterung mit traumatischer Schmerzverschlimmerung hat sich Siegesbeckia C4 bewährt. Bei Osteitis (Ostitis) mit Empfindlichkeit des Zahnfleisches und Geschwürbildung Hekla lava und Siegesbeckia in niedriger Verdünnung einsetzen (Potenzstufen C6, C4 oder C3). Die Mittel werden zusammen in Pulverform genommen (zweimal täglich 1 Maß, alternativ 3 Globuli).

Wann einen Arzt aufsuchen?

Sobald erste Symptome festgestellt werden, ist ein Arztbesuch erforderlich. Unbehandelt kann es zu Geschwürbildung kommen, was aber nur durch Ultraschall nachgewiesen werden kann. Die Krankheit kann auch zu Fistelbildung führen, d. h. zu der spontanen Öffnung der Wunde, auch ins Körperinnere. Dabei wird nekrotisiertes Knochengewebe über die Fistel evakuiert.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Osteitis”

Assoziierte Einzelmittel

  • Silicea

Gut zu wissen: Dank ihrer sanften Form und ihrer gründlichen therapeutischen Aktion kann die Homöopathie Osteitis (Ostitis) behandeln, sobald sich erste Symptome der Krankheit bemerkbar machen.

 

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1 Beitrag zu “Osteitis, Osteomyelitis

  1. Hallo,
    ich habe zu dem Thema Knochenentzündung eine Frage:
    Nach einer Zahnextraktion beim Kieferchirurgen hat sich bei mir eine Knochenentzündung gebildet. Wenn ich Aurum metallicum einnehme, was bedeuten die hier angegebenen 100% oder 80% ?
    Die Heilpraktikerin meint, es seien Staphylokokken aureus im Spiel, sie hat mir Spagyrik verschrieben. Was kann ich dazu nehmen an homöopathischen Mitteln, um die Entzündung abzuwenden?
    Vielen Dank,
    Barbara

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.