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Parotitis

Parotitis homöopathisch behandeln

Der Begriff Parotitis beschreibt eine Entzündung der Ohrspeicheldrüse (Glandula parotidea). Es kann sich dabei ebenso um eine eitrige, bakterielle Entzündung handeln (Parotitis acuta) wie um eine virale Infektion (Parotitis epidemica). Bei letzterer handelt es sich um Mumps, im Volksmund auch Ziegenpeter genannt. Während für die Parotitis acuta Staphylokokken (Staphylococcus aureus) oder Streptokokken verantwortlich sind, wird Mumps durch Paramyxoviren (Mumpsviren) ausgelöst. Bei Mumps kommt es in fast allen Fällen zu einer doppelseitigen entzündlichen Schwellung der Ohrspeicheldrüsen, die zu heftigen Schmerzen führen. Die ebenfalls zu den Parotitiden zählende Sialolithiasis ist wie die akute, eitrige Parotitis in der Regel eher einseitig. Ursächlich verantwortlich für diese Form der Ohrspeicheldrüsenentzündung sind sogenannte Speichelsteine, die sich in den Speicheldrüsengängen bilden können, den Abfluß des Speichels behindern und so sekundäre Entzündungen begünstigen. Mumps zählt zu den klassischen Kinderkrankheiten, an denen man einmal im Leben erkrankt und danach meistens immun ist.

Parotitiden – Symptome

Eine Parotitis bzw. Ohrspeicheldrüsenentzündung erkennt man an der starken Schwellung der vor dem Ohr liegenden Ohrspeicheldrüse und den damit verbundenen heftigen Schmerzen. Es kann vorkommen, daß man die Infektion mit Zahnschmerzen oder einer einfachen Ohrenentzündung verwechselt. Die Parotitis hat aber die unangenehme Eigenschaft, daß die Schwellung mit fortschreitender Infektion zunimmt. In manchen Fällen ist die Entzündung der Drüsen derart stark, daß die Kieferknochen und die Wangen erreicht werden, so daß es zu einer Verformung der betroffenen Gesichtshälfte kommt. Nur in seltenen Fällen kommt es zu Fieber.

Homöopathische Behandlungsmöglichkeiten

Da die Parotitis sowohl durch Mikroben als auch durch Viren verursacht werden kann, ist die homöopathische Therapie jeweils individuell anzupassen und unterschiedlich. Die meisten Parotitiden werden mit Arsenicum album behandelt, liegt allerdings eine akute Parotitis vor, kann man noch besser Chamomilla verordnen. Gegen die chronische Parotitis wird der Arzt Natrium carbonicum verschreiben. Auch Myristica sebifera C4 ist bei der akuten Parotitis empfehlenswert. Wird dieses Mittel verschrieben, lautet die begleitende Einnahmevorschrift in der Regel auf mehrmals 2 Globuli drei Tage hintereinander. Myristica hat die Eigenschaft, die Entzündung reifen zu lassen und fördert so den Eiterabfluß, der in kürzester Zeit stattfindet. Liegt eine Parotitis epidemica vor, mit anderen Worten Mumps, sollte man versuchen, die natürlichen Abwehrkräfte durch Jaborandi (Gaben zu je 3 Globuli in der Potenz C5) zu stärken. Vor dem Schlafengehen sollte der Kranke 3 Globuli Wiesen-Klee (Trifolium pratense) C5 nehmen. Stellen sich Komplikationen ein, kann man zu der Einnahme von Pulsatilla C15 (dreimal täglich 5 Globuli) raten.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Heftige Schmerzen in den Kieferknochen können auf eine Ohrenentzündung oder Parotitis hinweisen. Wenn sich die Entzündung verschlimmert und der Schmerz unerträglich wird, sollte man sich möglichst umgehend in ärztliche Hände begeben. Nur ein Mediziner oder erfahrener Homöopath oder Heilpraktiker ist in der Lage zu sagen, welches homöopathische Mittel für welche Form von Parotitis richtig ist. In den meisten Fällen werden dem Patienten zur sofortigen Schmerzlinderung schmerzstillende und entzündungshemmende Stoffe intramuskulär injiziert. Die Grundbehandlung erfolgt parallel dazu.

 

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Parotitis”

Assoziierte Einzelmittel

  • Apis mellifica
  • Bryonia alba
  • Mercurius solubilis
  • Phytolacca decandra
 

Gut zu wissen: Homöopathische Heilmittel wirken tief, handeln gründlich und können die mit einer Entzündung der Ohrspeicheldrüse einhergehenden Schmerzen erleichtern. Sie heilen den Patienten durch Stärkung seines Immunsystems.

 

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.