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Nagelerkrankung

Erkrankungen der Nägel homöopathisch behandeln

Onychopathie – hinter diesem Begriff verbergen sich krankhafte Veränderungen der Nagelplatte an Finger- und Fußnägeln. Dazu gehören Nagelpilz, Nagelentzündungen, brüchige Nägel, Nagelverfärbungen, Nageldeformationen… Die Ursachen sind vielfältig und oft komplex, sie können traumatischer, mikrobieller, genetischer oder entzündlicher Natur sein. Nagelerkrankungen sind langwierig und oft schwierig zu behandeln, weil Hände und Füße diversen exogenen (äußeren) Einflüssen ausgesetzt sind, die die Heilung nicht immer begünstigen. Und dennoch: Werden sie nicht schnell genug behandelt, können manche Onychopathien überaus lästig werden.

Onychopathien

Nagelpilz (Nagelmykose, Onychomykose, Tinea unguium) ist eine Pilzinfektion (Dermatophytose) der Finger- oder Fußnägel. Auslöser sind Sproßpilze oder Fadenpilze, sogenannte Dermatophyten. Die mikroskopisch kleinen Pilze ernähren sich hauptsächlich von Keratin, eine Hornsubstanz und Hauptbestandteil von Haaren und Nägeln. Durch das Tragen geschlossener Schuhe wird die Entwicklung des Pilzes begünstigt. Die betroffenen Nägel fühlen sich rauh an, verdicken und verfärben sich. Ohne korrekte Behandlung können die erkrankten Nägel ausfallen. Ohne spezifische Behandlungen können diese Nägel fallen.

Neben dem Nagelpilz gibt es noch weitere mehr oder weniger schwere Erkrankungen, die die Nägel betreffen können und den Patienten mitunter deutlich beeinträchtigen. Dazu gehört zum Beispiel die Onychomadesis, eine durch Krankheit bedingte Totalablösung der Nägel. Pyogene Onychie  bezeichnet eine tiefliegende Entzündung des Nagelbettes, Onycholyse oder Onychomadese die angeborene oder erworbene Ablösung der Nagelplatte vom Nagelbett. Onychogryphose ist eine Nageldeformation, die zu Verdickung und verstärktem Wuchs der Nagelplatte führt, so daß ein Krallennagel (auch „Widderhorn“ genannt) entsteht, bei der Onychoschisis wiederum kommt es zu einer Spaltung des Nagels in Querrichtung, am freien Nagelrand sind mehrere Schichten zu erkennen („Splitternagel“). Onychatrophie oder Onychodystrophie sind die medizinischen Bezeichnungen für eine genetisch bedingte Verkümmerung der Nägel. Es gibt die Koilonychie, die sogenannten Löffelnägel mit tiefer Einbuchtung und die Leukonychie, eine Stoffwechselstörung, die unter anderem bei Leberzirrhose zu trüb-weißer Verfärbung der Nägel führt („Milchglasnägel“).

Homöopathische Behandlungsmöglichkeiten bei Onychopathien

Es gibt verschiedene homöopathische Heilmittel, um Erkrankungen der Nägel zu behandeln. Zumeist wird es sich um Präparate mit natürlichen Bestandteilen und essentiellen Ölen handeln. Mit ihnen lassen sich die Krankheitskeime, wie etwa Mikroben und Bakterien, wirksam zerstören, gleichzeitig stärken sie aber auch die Abwehrkräfte und stimulieren den Organismus Antikörper zu bilden, um die Erkrankung zu besiegen. In allen Fällen empfiehlt es sich, einen Arzt hinzuzuziehen. Er wird sagen können, welche Form der Behandlung bei welcher Erkrankung am ehesten geeignet ist. Bei einer Nagelmykose (Onychomykose, Tinea unguium) kann eine Behandlung mit Antimonium crudum oder Graphites helfen. Dermisil Nail Infection hat sich in der Behandlung von Nagelpilz bewährt. Die Lösung wird dreimal täglich auf die befallenen Nägel aufgetragen, bis die Symptome vollständig verschwunden sind und der Nagel wieder einen korrekten Wuchs aufweist.

Parallele Maßnahmen

Homöopathische Heilmittel alleine werden oft nicht ausreichen, Pilzinfektionen sind hartnäckig und zudem ansteckend. Der Patient sollte daher zusätzlich einige Vorsichtsmaßnahmen beachten, und dies nicht nur, um die Heilung zu beschleunigen. Ordentliche Hand- und Fußpflege sollte selbstverständlich sein, um eine Ausbreitung von Keimen zu verhindern. Hände und Füße gründlich waschen, sie danach sorgfältig trocknen. Den Füßen Platz und Luft zum Atmen lassen, so oft wie möglich Sandalen tragen und viel barfüßig laufen. Strümpfe aus Baumwollmaterial lassen die Füße besser atmen als synthetische Materialien. Geschlossene Schuhe schließen Transpiration besonders leicht ein, auch hier kann man mit Naturmaterialien helfen, die den Schweiß gut absorbieren. Um dem Pilz keinen Platz für seine Ausbreitung zu lassen, sollte man seine Nägel so kurz wie möglich halten. Äußerlich kann man pilzhemmende und pilzabtötende Puder, Sprays oder Salben (Antimykotika) einsetzen.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Nagelerkrankungen”

Assoziierte Einzelmittel

  • Arnica montana
  • Hypericum perforatum
  • Thuja occidentalis

Gut zu wissen: Die homöopathische Behandlung von Nagelerkrankungen hat den Vorteil, völlig natürlich zu sein. Auch in lokaler äußerlicher Anwendung erweisen sich Homöopathika immer wieder als wirksam.

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.