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Muskelkrampf, Spasmus

Krämpfe homöopathisch lindern

Als Krampf, Muskelkrampf oder Spasmus bezeichnet man eine ungewollte Kontraktion eines Muskels oder eine Muskelgruppe, die mit heftigen Schmerzen verbunden sein kann. Schmerzende Muskelanspannungen und Krämpfe kennt eigentlich jeder. Sportler sind ebenso betroffen wie ältere Menschen und Schwangere. Die Muskelverkrampfungen treten spontan auf, in der Ruheposition und im Schlaf, während und nach körperlicher Anstrengung bzw. bei Belastung eines Muskels. Die häufigsten Ursachen für Krämpfe in den Muskeln, die vorübergehend sind und abklingen, sobald der verkrampfte Muskel gedehnt wird, sind Störungen des Elektrolythaushalts, in den meisten Fällen Magnesiummangel. Solche durch Überanstrengung ausgelöste Muskelkrämpfe in tastbaren Körperpartien wie Armen und Beinen werden als mechanische Krämpfe oder Krämpfe der quergestreiften Muskulatur bezeichnet, sie sind in der Regel harmlos. Daneben gibt es weitere Formen von Krämpfen, die neurologisch oder organisch bedingt sind. Solche Krämpfe der glatten Muskulatur (Muskeln, die nicht bewußt bewegt werden können) sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn sie können im Zusammenhang mit bestimmten Krankheiten auftreten. Dazu gehören zum Beispiel Niereninsuffizienz, das Curschmann-Batten-Steinert-Syndrom, die Rhabdomyolyse oder auch die amyotrophe Lateralsklerose (ALS, Lou-Gehrig-Syndrom). Zumeist aber sind Muskelkrämpfe auf eine schlechte Körperhaltung, Überanstrengung von einzelnen Muskeln oder Muskelgruppen, Mineralmangel (Elektrolytverlust), Unfallverletzungen oder Infektionen zurückzuführen.

Symptome

Eine Muskelverspannung manifestiert sich durch plötzliche ungewollte Verspannungen, Kontraktionen, Verdrehungen eines Muskels, und sind für den Betroffenen mit mehr oder weniger starken Schmerzen verbunden. Krämpfe dauern in der Regel nur wenige Sekunden oder Minuten, sie können dafür aber um so schmerzintensiver sein. Besonders häufig sind Muskelkrämpfe der Beuge- und Streckmuskulatur an Armen, Beinen und Füßen, seltener sind Krämpfe im Rücken und am Hals.

Homöopathische Mittel gegen den Muskelkrampf

Zur Überwindung häufig wiederkehrender Muskelkrämpfe, Verspannungen und Spasmen gibt es verschiedene homöopathische Konstitutionsmittel. Die Kombination von Cuprum metallicum C15 mit Magnesium phosphoricum C7 ist eines davon. Empfohlen wird eine zweimalige Einnahme beider Mittel täglich, am besten morgens und abends. Die richtige Dosis lautet auf jeweils 5 Kügelchen. Cuprum metallicum C9 hat sich bei Personen bewährt, die vor allem nachts regelmäßig unter Krämpfen leiden. Die Betroffenen nehmen einen Monat lang vor dem Zubettgehen je 5 Kügelchen. Nötigenfalls kann die Therapie um die entsprechende Dauer verlängert werden. Häufige Muskelkrämpfe ohne konkrete Ursache verschwinden rasch durch Cuprum metallicum C5. Von diesem Mittel werden in der ersten Stunde nach dem Krampf alle zehn Minuten 5 Streukügelchen genommen, danach nimmt man dreimal täglich je 5 Kügelchen. Einreiben und Massieren der schmerzenden Körperpartie mit Arnicaöl beschleunigt die Heilung.

Die Wahl des Mittels steht in Abhängigkeit des Patientenprofils. So sollten ältere Menschen vorzugsweise Nux vomica C5 im Wechsel mit Plumbum C5 und Causticum C5 nehmen. Sarcolacticum acidum C5 paßt besonders gut zu Sportlern. Am Tag nach intensiver körperlicher Aktivität sollten sie davon 5 Kügelchen nehmen. 5 Globs. Magnesium phosphoricum C15 helfen vor allem während des Muskelkrampfs.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Muskelkrämpfe, die häufig und mit gewisser Regelmäßigkeit auftreten und besonders schmerzhaft sind, bedürfen ärztlicher Abklärung. Gleiches gilt, wenn die verordnete Therapie die Symptome nicht abklingen läßt und keine Besserung bringt. Auch, wenn die Krämpfe vor allem den Hals, Nacken und Rücken betreffen, wenn sie von Taubheitsgefühl und Schwächegefühl begleitet sind, sollte der Rat eines Mediziners eingeholt werden, der eine korrekte Diagnose stellen und dementsprechend eine Behandlung einleiten kann.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Krampf”

Assoziierte Einzelmittel

 

Gut zu wissen: Die moderne Homöopathie bietet eine effiziente Alternative für die Therapie diverser Schmerzformen, darunter durch Muskelkrämpfe verursachte Schmerzen.

 

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.