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Mundschleimhautentzündung

Die Mundschleimhautentzündung homöopathisch behandeln

Die Mundschleimhautentzündung oder Stomatitis ist eine Erkrankung, bei der sich zahlreiche kleine Geschwüre im Mund, am Zahnfleisch und am Gaumen, aber auch an den Innenseiten der Lippen und manchmal sogar auf der Zunge bilden. Wenn die Entzündungen immer wiederkehren, spricht man von aphthöser Stomatitis oder Mundfäule. Bei dem Säugling und Kleinkind ist zumeist der Hefepilz Candida albicans Auslöser einer solchen Infektion. Eine solche Candida-Infektion der Mundhöhle kennt der Mediziner als Mundsoor oder Candida-Stomatitis. Mundfäule kann ebenfalls durch Herpes-Viren (Herpes simplex “Typ 1“) ausgelöst werden, das Krankheitsbild ist dann von aphthenähnlichen Bläschen gekennzeichnet. Bei der erythematösen Stomatitis schließlich erscheinen die Entzündungen vorwiegend am Zahnfleisch. Die Entstehung dieser Variante der Mundschleimhautentzündung ist hauptsächlich und in fast allen Fällen in mangelnder Mundhygiene und in erkrankten, kariösen Zähnen zu suchen oder auch in schlecht sitzenden Zahnspangen oder Zahnprothesen, wodurch in der Mundhöhle Verletzungen und im weiteren Entzündungen entstehen können.

Mundschleimhautentzündung – Symptome

Die Anzeichen von Entzündungen der Mundschleimhaut sind nicht einheitlich. Sie stehen in Abhängigkeit des Auslösers der Infektion und sind von Person zu Person unterschiedlich. Unter Umständen zeigen sich eher kleinere Geschwüre, die gerade einmal 2 Millimeter bis maximal 1 Zentimeter groß und in geringer Anzahl vorhanden sind. In manchen Fällen kommt es zu einem Geschwür oder es bilden sich wenige, vereinzelte Geschwüre, die nach etwa zehn Tagen von alleine abheilen. Läsionen mit einem Durchmesser von einem Zentimeter und mehr brauchen ungefähr zwei Wochen, bis sie wieder verschwinden, Mundsoor mit bis zu 100 Bläschen hält sich bis zu zwei Monaten. Die entzündeten Schleimhäute in der Mundhöhle bedürfen dann Nachhilfe, um abzuheilen. Die typischen Stomatitis-Bläschen im Mund haben übrigens nicht mit Ulzerationen gemein, wie sie um die Augen und im Bereich der Genitalien entstehen können.

Homöopathische Behandlungsempfehlungen

Eine Entzündung der Mundhöhle ankündigende Bläschen und Aphthen können durch Kombination von Mercurius solubilis C5 und Borax C5 behandelt werden. Üblich sind drei tägliche Gaben zu je 3 Globuli. Für eine Grundbehandlung kann man das Homöopathikum Borax C9 wählen. In diesem Fall wird alle zwei Stunden zu je 5 Globuli gegriffen.

Mercurius solubilis ist besonders angezeigt im Rahmen der Behandlung von Aphthen, die mit üblem Mundgeruch und abnormer Speichelproduktion in Verbindung stehen. Manchmal kommt es zu Brennen und Schmerzen im Mund sowie zu Blutungen am Zahnfleisch.

Borax ist geeignet für Kinder, wenn sich während der Zahnung Aphthen bilden. In diesem Fall wird das Mittel in der Potenz C5 oder K30 gewählt und dem kleinen Patienten vier- bis sechsmal am Tag zu je 3 Globuli gereicht.

Wenn der Patient Aphthen zeigt, die im Kontakt mit warmen Getränken weniger schmerzhaft sind, hilft ihm Arsenicum album C5 (in vier bis sechs Einnahmen täglich zu je 3 Globuli). Mit stechenden Schmerzen verbundene, tiefe Läsionen von unregelmäßiger Form werden besser mit Nitricum acidum C5 behandelt (sechsmal täglich 3 Globuli). Das Mittel Sulfuricum acidum ist empfehlenswert, wenn die Aphthe eine gelbliche Substanz absondert. Die richtige Dosis beträgt 3 Globuli, vier- bis sechsmal pro Tag, und zwar in der Potenz C5.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Eine Mundschleimhautentzündung erkennt man nicht nur an den Aphthen im Mund. Bereits vorher kann sich die Stomatitis durch Kribbeln, Brennen oder Juckreiz im Mund ankündigen. Ein schmerzender Mund vor allem beim Essen und weißer Belag können auf entstehenden Aphthen und damit eine Entzündung der Mundschleimhäute hinweisen. Um sich Gewißheit zu verschaffen, sollte man einen Arzt befragen. Eigenbehandlung sollte nur dann durchgeführt werden, wenn der Betroffene ein gesunder Erwachsener ist und und keine anderen Symptome einer eventuellen Erkrankung auftreten.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Mundschleimhautentzündung”

Assoziierte Einzelmittel

  • Mercurius corrosivus
  • Mercurius solubilis
  • Muriaticum acidum
  • Sulfur
  • Sulfuricum acidum

Indikationen

  • Aphthe
  • Herpes simplex
  • Mykose, Pilzinfektion

Gut zu wissen: Bevor man sich für ein spezifisches Homöopathikum entscheidet, ist es wichtig, die Ursachen und die Symptome der Stomatitis zu erkennen, denn nur so ist größtmögliche Wirksamkeit gewährleistet. In der Tat sind Aphthen nicht immer ein Anzeichen für eine Stomatitis.

 

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1 Beitrag zu “Mundschleimhautentzündung

  1. Seitdem ich die Produkte von TetroBreath nutze ( http://www.tetrobreath-shop.de), ist mein Mundgeruch wie verflogen. Die Produkte weisen einen erhöhten Sauerstoffgehalt auf und wirken so den Bakterien entgegen. Ich bin begeistert und kann es Leidensgenossen nur weiterempfehlen!

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.