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Schlattersche Krankheit

Homöopathie bei Morbus Osgood-Schlatter

Morbus Osgood-Schlatter ist ein häufiger Überlastungsschaden im Bereich der Kniescheibe, bei dem zu schnell wachsende Knochen zu Mikroverletzungen führen. Von dieser Erkrankung betroffen sind in erster Linie Kinder und Jugendliche, die sportliche Aktivitäten wie Volleyball, Basketball oder Fußball praktizieren. Morbus Osgood-Schlatter, auch als Schlattersche Krankheit bekannt, ist eine Enthesiopathie, also eine Reizung der Patellasehne (Kniescheibensehne) am vorderen Schienbein, die bei Ablösung von Knochenstücken aus dem Schienbein in eine Osteochondrose bzw. aseptische Nekrose umschlagen kann. Auslöser dieser Erkrankung sind Überlastung oder trainingsbedingte Mikroverletzungen des knorpeligen Kernes der Schienbeinrauhigkeit (=Tuberositas tibiae). Komplikationen der Erkrankung können zu chronischen, belastungsabhängigen Schmerzen führen.

Die Schlattersche Krankheit – Symptome

Im Frühstadium der Erkrankung humpelt der Betroffene nach sportlichen Aktivitäten plötzlich. Am oberen Rand des Schienbeins knapp unter der Kniescheibe kann man eine schmerzende, leichte Erhebung beobachten. Der Patient klagt über Schmerzen an der Patellasehne. Der Schmerz kann einseitig oder beidseitig auftreten und den Betroffenen in seiner Bewegungsfreiheit einschränken. Es handelt sich vor allem anfangs um einen belastungsabhängigen Schmerz, der mit der Zeit schlimmer wird und später permanent auftritt, auch in Ruhephasen. Bei Palpation fühlt man eine offensichtliche Schwellung am Schienbeinansatz, die auf Druck schmerzt. Die fortschreitende Krankheit zeigt eine Fragmentierung der Tuberositas tibiae und Kalzifikation der Sehnen der Kniescheibe.

Homöopathische Behandlung

Gegen die Schmerzen wird Rhus toxicodendron gegeben. Man kann ebenfalls Hekla lava C4 verordnen, von diesem Mittel nimmt man an 5 Tagen in der Woche dreimal täglich je zwei Globuli. In diesem Fall dauert die Behandlung mehrere Monate. Eine ähnliche Empfehlung kombiniert mehrere Heilmittel, die ebenfalls an fünf Tagen in der Woche im Wechsel zu nehmen sind. Im ersten Monat dreimal täglich zwei Globuli Hekla lava C4, im zweiten Monats Calcium phosphoricum C4 in entsprechender Dosierung. Auch die Behandlung mit Arnica C9 bringt gute Ergebnisse. Die Verordnung lautet auf eine wöchentliche Dosis, und dies über drei Monate hinweg.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Ärztliche Beratung ist erforderlich, wenn die Symptome der Schlatterschen Krankheit anhaltende Schmerzen im stark geröteten und geschwollenen Knie sind. Um Komplikationen zu vermeiden, sollte ein Arzt auch dann aufgesucht werden, wenn die Schmerzen trotz vorübergehender Einstellung der sportlichen Aktivität bzw. Entlastung des Kniegelenks nicht nachlassen. Kommt es trotz aller Behandlungsmaßnahmen dennoch zu Komplikationen, kann orthopädische Chirurgie helfen, sobald der Betroffene das Erwachsenenalter erreicht hat.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Schlattersche Krankheit”

Assoziierte Einzelmittel

  • Angustura vera
  • Calcium fluoratum
  • Calcium phosphoricum
  • Fluoricum acidum
  • Hekla lava

Gut zu wissen: Calcium phosphoricum wirkt auch im Zusammenhang mit den Mikrotraumata, die bei Morbus Osgood-Schlatter auftreten. In der Tat ist dieses Heilmittel auf Basis von Tricalciumphosphat wirksam in der Behandlung der Symptome dieser Krankheit. Bei chronischen Schmerzen wird der Homöopath eine Konstitutionsbehandlung in Hochpotenzen (ab C30) verordnen.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.