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Metrorrhagie

Metrorrhagie homöopathisch behandeln

Azyklische Gebärmutterblutungen bzw. Zwischenblutungen, Metrorrhagie genannt, bezeichnen eine Erkrankung, die möglichst schnell bei Auftreten der allerersten Symptome medizinisch versorgt werden muß. Dieses spezifische Frauenleiden kann in jedem Alter auftreten, von der Pubertät bis kurz vor den Wechseljahren. Die Ursachen sind zahlreich, so daß es mitunter schwierig ist, sie ohne weiterführende klinische Untersuchung festzustellen. Zu den häufigsten Auslösern einer Metrorrhagie gehören Hormonstörungen, genau genommen eine zu starke Östrogenproduktion, was zu einer Verdickung des Endometriums führt. Metrorrhagische Beschwerden können ebenfalls durch einen unregelmäßig und anovulatorisch verlaufenden Menstruationszyklus ausgelöst werden. Zu einer solchen Situation kommt es durch einen extrem niedrigen oder nicht vorhandenen Progesteronspiegel.

Die Metrorrhagie und ihre Symptome

Ungeachtet ihrer Ursache manifestiert sich die Metrorrhagie durch Blutungen außerhalb des eigentlichen Zyklus’. Diese Blutungen können während der eigentlichen Menstruation beginnen, die dann aber ungewöhnlich lange anhalten. Blutungen, die länger als 7 Tage anhalten, werden als funktionelle Metrorrhagie bezeichnet. In seltenen Fällen kommt es auch verstärkt zu Blutklumpen. In anderen Fällen tritt die Metrorrhagie außerhalb der Regeln auf, dann wird von Zwischenblutungen gesprochen. In diesem Fall ist die austretende Menge Blut oft gering, die Krankheit ist hauptsächlich auf ein Ungleichgewicht des endokrinen Systems zurückzuführen. Zu einer Metrorrhagie kann es sowohl vor der Ovulation wie im postovulatorischen Zeitraum kommen.

In der Pubertät rührt die funktionelle Metrorrhagie daher, daß der Menstruationszyklus nur schwer in Gang kommt. Dadurch kommt es zu heftigen Blutungen, die eine Blutarmut zur Folge haben kann, wenn sich die Patientin nicht rechtzeitig in Behandlung begibt. Obwohl diese Störung mit der Zeit von allein zurückgeht, kann sie für die Gesundheit des jungen Mädchens doch ein Risiko darstellen. In jedem Alter, von der Pubertät bis zum Klimakterium, können Zysten und Myome eine funktionelle Metrorrhagie bewirken, was sich in Blutungen zwischen zwei Zyklen bemerkbar macht.

Homöopathische Behandlungsempfehlungen

Bei funktioneller Metrorrhagie in der Zyklusmitte viermal täglich 5 Globuli Bovista C9 nehmen, bis die Beschwerden verschwunden sind. Alternativ 5 Globuli Ambra grisea C9 nehmen, wenn die Blutungen Folge von Verärgerung, Mißstimmung oder selbst leichter Anstrengung sind. Diese Mittel werden besonders dann empfohlen, wenn die Blutungen zusätzlich von Durchfällen begleitet sind. Menstruationsblutungen mit Schmerz im Unterbauch lassen sich je nach Blutmenge mit Ustilago C4 bis C6 stoppen. Enthält das Menstruationsblut leuchtend rote Blutklumpen, ist eine Behandlung mit Juniperus sabina (3 bis 4 Mal pro Tag 5 Globuli) wirksam. Ist der Auslöser der Blutungen eine eingesetzte Spirale, nimmt die Betroffene 5 Globuli Arnica montana C9. Bursa pastoris, Badiaga, Erigeron canadensis, Fluoricum acidum, Argentum nitricum und Hamamelis virginiana werden immer wieder für die Behandlung von funktioneller Metrorrhagie angeführt.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Läßt sich trotz der verordneten homöopathischen Mittel keine Besserung feststellen, sollte ein Arzt oder Frauenarzt hinzugezogen werden. Eine Metrorrhagie kann nämlich auch auf andere Faktoren als Hormonstörungen zurückzuführen sein. Waren die Regelblutungen in der Vergangenheit stets normal und regelmäßig, müssen azyklische Blutungen unbedingt durch einen Arzt abgeklärt werden.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Metrorrhagie”

Assoziierte Einzelmittel

  • Ambra grisea
  • Arnica montana
  • Bovista lycoperdon
  • Cactus grandiflorus
  • China officinalis
  • Erigeron canadensis
  • Phosphorus
  • Trillium pendulum

Gut zu wissen: Metrorrhagie ist eine Pathologie, die grundsätzlich alle gebärfähigen Frauen betreffen und den Organismus schwächen kann. Die Homöopathie mit ihren sanften und natürlichen Heilmitteln hilft der Patientin wirksam und sicher.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.