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Menometrorrhagie

Menometrorrhagie homöopathisch behandeln

Der Begriff Menometrorrhagie bezeichnet anormale und heftige Gebärmutterblutungen über den eigentlichen Menstruationszyklus hinaus. Häufig sind diese Blutungen auf ein hormonelles Ungleichgewicht zurückzuführen. In diesem Fall werden Hormone verschrieben, um das zyklische Gleichgewicht wiederherzustellen. Eine Menometrorrhagie kann ebenfalls eine Folgeerscheinung eines vorhandenen Myoms in der Gebärmutter sein. Von der Pathologie am ehesten betroffen sind Frauen zwischen 20 und 45 Jahren, anders gesagt, alle Frauen im gebärfähigen Alter. Eine Menometrorrhagie kann aber auch im Zusammenhang mit dem Polyzystischen Ovarsyndrom (PCO-Syndrom) auftreten.

Die Menometrorrhagie und ihre Symptome

In fast allen Fällen führt eine Menometrorrhagie zu unregelmäßigen, aber die Regelblutung verlängernden Blutungen. Nicht nur, daß die Blutungen eine gewisse Zeit anhalten, zumeist handelt es sich dabei auch um recht heftige Blutungen aus der Gebärmutter. Während der Wechseljahre oder in der Postmenopause können menometrorrhagische Symptome auftreten, obwohl die Patientin keinerlei hormonelle Substitutionsbehandlung erhält. Eine Vorstufe zu der Menometrorrhagie können Zwischenblutungen (Menorrhagie) sein, hier sollte man sich aber auf die Diagnose des Arztes beziehen.

Dosierung homöopathischer Heilmittel

Bei fast allen gynäkologischen Beschwerden wird Ipeca verschrieben, so auch bei der Menometrorrhagie. Hierbei wird dieses Mittel in der Potenz C9 viermal am Tag zu je 5 Globuli genommen. Ipeca verflüssigt Blutgerinnsel und hilft der Patientin über mit der Erkrankung verbundenes Unwohlsein hinweg. Das gleiche Mittel wird übrigens auch gerne prophylaktisch eingesetzt. Zu diesem Zweck nimmt die Patientin drei Menstruationszyklen hindurch täglich 5 Globuli Ipeca C7 oder C15, bevor der Zyklus startet.

Ustilago C4 bis C9 hilft ebenfalls bei gynäkologischen Beschwerden, die mit mehr oder weniger heftigen Blutungen einhergehen. Ist eine Menometrorrhagie mit Hitzewallungen und Schweißausbrüchen verbunden, wird geraten, täglich 3 Globuli Ustilago C5 in einer Einzelgabe zu nehmen.

Kommt es insbesondere in den Abendstunden in Verbindung mit heftigen Regelblutungen zu den Leitsymptomen einer Menometrorrhagie, wird die Patientin mit Bovista lycoperdon C4 behandelt (dreimal täglich 3 Globuli). Sobald die Blutungen stoppen, wird auch die Einnahme des Mittels eingestellt. Für den Fall, daß die Beschwerden mit Durchfall einhergehen, ist eine Behandlung auf Basis von Bovista lycoperdon C9 vorzuziehen (viermal am Tag 5 Globuli).

Wann einen Arzt aufsuchen?

Zu Beginn der Menstruationsblutung können insbesondere bei Einnahme der Antibabypille relativ kleine Blutflecken beobachtet werden. Das gleiche Phänomen kann bei Frauen in den Wechseljahren oder kurz danach meistens um den 10. bis 12. Tag des Zyklus beobachtet werden. Blutungen ohne Hormonsubstitute sollten möglichst umgehend durch einen Gynäkologen abgeklärt werden. Mädchen in der Pubertät und junge Frauen mit anormalen oder azyklischen Blutungen sollten ebenfalls nicht zögern, sich medizinisch beraten zu lassen.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Menometrorrhagie”

Assoziierte Einzelmittel

  • China officninalis
  • Ipecacuanha
  • Millefolium
  • Platinum metallicum
  • Juniperus sabina
  • Secale cornutum
  • Ustilago

Gut zu wissen: Die homöopathische Behandlung einer Menometrorrhagie erfolgt mit Konstitutionsmitteln. Ihre Einnahme sollte nicht ohne vorherige Abklärung der Anamnese erfolgen. Unter Umständen ist ein Tumor oder eine bestehende Schwangerschaft für die Blutungen verantwortlich.

 

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Bewertung: 2.6 ( 10 Stimmen)
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1 Beitrag zu “Menometrorrhagie

  1. Sehr geehrtes Team,
    all die empfohlenen Präperate sind nicht erhältlich bei der angegebenen Apotheke.
    Ich habe versucht Bovista C9 – oder Ambra grisea C 9 – oder Ustilago C 4 bis C 6 zu bekommen. Keines ist dort aufgelistet. Haben Sie evtl. noch eine ander Möglichkeit wo man die Präperate bekommen kann.
    lieben Gruß
    Margaretha Chaudhry

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.