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Mandelentzündung, Angina

Die Mandelentzündung homöopathisch behandeln

Die medizinischen Begriffe Angina (tonsillaris) und Tonsillitis bezeichnen eine starke Reizung des Kehlkopfs und Entzündung der Mandeln (Tonsillen). In den meisten Fällen ist eine solche Mandelentzündung auf Viren zurückzuführen und wird ohne Antibiotika behandelt. Es können aber auch Bakterien wie Streptokokken, Staphylokokken oder Haemophilius influenza für den Ausbruch der Erkrankung verantwortlich sein. In diesem Fall ist die Einnahme von Antibiotika notwendig. Nur eine medizinische Untersuchung des Rachenraums ermöglicht festzustellen, um welche Art von Mandelentzündung es sich handelt. Dank der Homöopathie, allein oder in Kombination eingesetzt, kann man aber die Heilung aller Formen der Angina tonsillaris beschleunigen.

Zu den Hauptursachen der Angina

Die Angina tonsillaris oder Mandelentzündung ist häufig die Folge einer Verkühlung. Zumeist tritt sie als Begleiterkrankung einer Erkältung auf. Trockene, staubige Luft und Tabakrauch können eine Angina verschlimmern. Auch der Betrieb von Klimaanlagen ist der Entstehung von Halsschmerzen förderlich. Um die Infektion nicht zu verschlimmern, sollte man sich vor Kälte schützen und zum Beispiel die Temperatur der Klimaanlage den Außentemperaturen anpassen. Die Raumluft sollte vor allem im Winter feucht gehalten werden. Aktives und passives Rauchen sollte möglichst vermieden werden, da Tabakrauch die Schleimhäute reizt. Zur Erhaltung der Gesundheit ist es wichtig, daß dem Körper ausreichende Mengen an Flüssigkeit zugeführt werden. Es sollte also viel getrunken werden – gemeint ist Wasser, auf keinen Fall alkoholische Getränke.

Die Angina und ihre Symptome

Die Angina tonsillaris oder Mandelentzündung erkennt man an Halsschmerzen. Der Patient verspürt in der Regel ein Engegefühl im Hals, das Schlucken ist erschwert und schmerzt. In den Ohren kommt es manchmal zu einem brennenden Gefühl. Um den Kehlkopf nicht noch stärker zu reizen, sollte man vorübergehend möglichst flüssigen Mahlzeiten den Vorzug geben. Anders als die Angina bakteriellen Ursprungs ist eine Angina viralen Ursprungs häufig von Husten und Erkältung begleitet .

Bei einer Angina tonsillaris kann man neben Halsschmerzen oft auch eine erhöhte Körpertemperatur beobachten. Der Kranke fühlt sich matt und abgeschlagen. Die Mandeln bzw. Rachenmandeln, Gaumenmandeln und die Zungengrundmandel (med. Tonsillen) sind zu Anfang der Erkrankung stark gerötet. Sind Streptokokken für die Entstehung der Mandelentzündung verantwortlich, zeigen die Mandeln dann im weiteren Verlauf einen weißlichen Belag. Auch die Lymphknoten können in Mitleidenschaft gezogen und entzündet sein. Der Patient verspürt dann mehr oder weniger starken Brechreiz bis hin zum Erbrechen. Korrekte medizinische Versorgung des Kranken ist ab diesem Stadium, das zu schweren Komplikationen führen kann, absolut dringlich.

Hoomöopathische Maßnahmen

Mit Hilfe der Homöopathie ist es möglich, jede Form der Mandelentzündung zu heilen. Hierfür sind aber spezifische Arzneimittel nötig. Ein versierter Homöopath weiß anhand der von seinem Patienten beschriebenen Symptome und dessen Zustand, welche homöopathische Behandlung verschrieben werden muß.

So kann man z. B. bei einer viral bedingten Mandelentzündung stündlich oder jede zweite Stunde 3 bis 4 Globuli Belladonna C5 und Mercurius solubilis C5 nehmen. Dreimal täglich (morgens, mittags und abends) gurgelt man mit in Wasser verdünnter Phytolacca-Tinktur. Zur Linderung von Schluckbeschwerden und weiteren Symptome der Erkältung wie Halsschmerzen gibt es verschiedene Möglichkeiten, z. B. warme Tees. Homöopathische Arzneien können Phytolacca, Capsicum annuum oder Arum triphyllum in der gängigen Potenz C5 sein.

Die bakteriell bedingte Angina wird in der Regel mit Antibiotika behandelt, die nur der Arzt verschreiben kann. Für eine schnellere Heilung ist es aber ohne weiteres möglich, zusätzlich homöopathische Mittel einzusetzen. Wenn die Schmerzen bis zu den Ohren ausstrahlen, kann man beispielsweise mit Mercurius solubilis C4 bis C7, stündlich eingenommen, Linderung verschaffen. Bei der bakteriell-eitrigen Tonsillitis (die “weiße Angina”) und ihren Symptomen hilft das gleiche Mittel. Mercurius cyanatus, Potenzen C7 bis C15, eignet sich ebenfalls sehr gut. Das Mittel sollte drei- bis viermal pro Tag genommen werden, um die unangenehmen Schmerzen beim Schlucken zu unterdrücken. Es gibt noch weitere homöopathische Mittel, die Linderung verschaffen können. Je nachdem, welche Seite des Rachenraums angegriffen ist, können z. B. Mercurius proto-jodatus (rechtsseitige Tonsillitis) und Mercurius bi-jodatus (linksseitige Tonsillitis) eingesetzt werden.

Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Ist nach 48 Stunden keinerlei Besserung eingetreten, sollte man den Arztbesuch nicht länger hinauszögern. Kommt es zu einem plötzlichen akuten Ausbruch der Symptome, einer Entzündung der Lymphknoten, zu Hautausschlag, hohem Fieber  oder einem Zustand extremer Ermattung, sollte man auf Selbstmedikation verzichten und besser einen Arzt aufsuchen. Bei dem geringsten Verdacht auf Tonsillitis sollte man ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, um feststellen zu lassen, um welche Form der Angina tonsillaris es sich handelt.

Ausgangsstoffe und ihre Anwendungen – “Mandelentzündung, Angina (tonsillaris)”

Einzelmittel

Indikationen

 

Gut zu wissen: Homöopathische Heilmittel in Kombination mit Antibiotika können jede Form der Angina tonsillaris rasch und schnell zur Heilung führen.

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1 Beitrag zu “Mandelentzündung, Angina

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.