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Mandelentzündung

Mandelentzündung homöopathisch behandeln

Die Mandelentzündung oder Angina tonsillaris, eine Infektion der Rachenmandeln, ist häufig keine isolierte Krankheit. Der Begriff Angina steht in der Bezeichnung verschiedener Erkrankungen, die Mandelentzündung ist vielfach Anzeiger für andere Gesundheitsprobleme, sie ist nur das Symptom einer tiefer liegenden Erkrankung. Dank der Homöopathie kann die Tonsillitis, wie die Mandelentzündung im Fachjargon auch genannt wird, sanft behandelt werden, so daß sich Komplikationen und Rückfälle vermeiden lassen.

Mandelentzündung, Halsschmerzen und Schluckbeschwerden

Zu der Hauptrisikogruppe der Mandelentzündung gehören jüngere Kinder, in einem Alter von etwa 3 bis 7 Jahren. Ihr Immunsystem ist noch nicht voll ausgebildet, so daß sie eine geringere Abwehr von Krankheitszellen zeigen. Die Mandelentzündung, Angina oder Tonsillitis ist eine Entzündung des Rachenraums und geht mit einer Schwellung der Gaumenmandeln einher. Die Erkrankung kann akut oder chronisch und rezidivierend sein. Meistens wird sie durch Viren hervorgerufen, es gibt aber auch Fälle, in denen Bakterien Auslöser der Erkrankung sind. Betroffen ist vor allem der Halsbereich. Das Schmerzbild umfaßt Halsschmerzen, die beim Schlucken stärker werden. Die Patienten beschreiben immer wieder ein Brennen oder Kribbeln im Hals. Zwar ist der Infektionsweg der Mandelentzündung oder Tonsillitis in den meisten Fällen ein klassischer, nämlich der einer Ansteckung mit Erkältungsviren oder Bakterien (meist Streptokokken), es gibt aber auch andere Auslöser. Ein häufiger Grund für Halsschmerzen mit Schwellung der Gaumenmandeln sind Reizstoffe in der Umwelt, z. B. Tabakrauch oder Hausstaub. Trockene Raumluft kann bei geringer Abwehrschwäche dem Hals ebenso zu schaffen machen wie ständig lautes Sprechen.

Mandelentzündung, ihre Symptome

Der Patient klagt über Halsschmerzen und Schluckbeschwerden. Nicht genügende Mundhygiene führt nicht nur zu schlechtem Atem, sondern begünstigt daneben Entzündungen von Zahnfleisch, Mund und Rachen und ebnet damit Infektionen wie der Angina tonsillaris den Boden. Zu den üblichen Symptomen der akuten Mandelentzündung gehört hohes Fieber, häufig über 38°C. Die Stimme ist meist heiser, manchmal bleibt sie sogar völlig weg, es kommt zur Stimmlosigkeit oder Aphonie. Es gibt verschiedene mehr oder weniger häufige Formen der Tonsillitis, die akuter oder chronischer Art sein, einseitig oder beidseitig auftreten können. Die chronische Mandelentzündung oder Kryptentonsillitis, bei der die Bakterien als weiße Flecken auf den Mandeln erkennbar sind, die häufiger auftretende Seitenstrang-Angina und die Angina Plaut-Vincent, eine einseitige bakterielle Entzündung der Rachenmandeln. Die durch Herpes-Viren ausgelöste Angina wird als Herpangina bezeichnet, das Pfeiffersche Drüsenfieber wird auch Monozytenangina genannt.

Angina homöopathisch behandeln

Hat man sich erkältet und beginnt zu fiebern, können die ersten Anzeichen für eine Angina tonsillaris sein. In einem solchen Fall ist es sinnvoll, eine Behandlung mit Aconitum napellus zu beginnen, um die Halsschmerzen zu lindern: Stündlich 5 Globuli in der Potenzstufe C9 nehmen. Ist der Rachen gerötet und wie ausgetrocknet, bereitet das Schlucken Beschwerden und beginnt man am ganzen Körper zu schwitzen, kann man alle Stunde zu 5 Globs. Belladonna C9 greifen. Halsschmerzen, eine geschwollene und berührungsempfindliche Zunge, glänzend rote Mandeln, die mit weißen Bläschen überzogen sind, und andauernder starker Durst findet in Mercurius corrosivus C30 am schnellsten Linderung. Um dem Risiko der Geschwür- und Eiterbildung entgegenzuwirken, kann man Hepar sulfur C30 wählen (je zwei Dosen pro Tag).

Bei einem trockenen Gaumen und Rachen mit starker Rötung und Schmerzen, die sich im Kontakt mit Kälte noch verschlimmern, hat sich Belladonna C4 als überaus wirkungsvoll erwiesen. Die weniger heftige Entzündung, bei der die Kehle nicht trocken ist, kann mit Mercurius solubilis C4 behandelt werden. Schmerzt der Hals bei Berührung besonders stark und ist die Entzündung einseitig links besonders ausgeprägt, sollte zu Lachesis mutus C5 gegriffen werden. Liegt die Entzündung dagegen auf der rechten Seite, scheint Lycopodium C5 wirksamer. Bei Belag von gräulicher Färbung kann man zu Kalium muriaticum C5 greifen. Gegen Halsschmerzen und starken Durst hilft Cantharis C4 am besten. All diese Arzneimittel werden zwei- bis viermal am Tag zu je 5 Globuli genommen.

Chronische Mandelentzündung homöopathisch behandeln

Bei der Kryptentonsillitis, eine chronische Mandelentzündung, bei der sich in den Mandelgrübchen (Krypten) Bakterien ansammeln, die als weiße Flecken erkennbar sind, hilft am ehesten Kalium muriaticum C9. Zweimal täglich 5 Globuli, bis die Beläge verschwunden sind.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Eine falsche Diagnose durch Selbstbehandlung kann dem Heilungsprozeß entgegenstehen. Um der genauen Ursache der Infektion auf den Grund zu gehen, ist es grundsätzlich besser, einen Arzt zu Rate zu ziehen. Dies gilt insbesondere, wenn beta-hämolysierende Streptokokken für die Erkrankung verantwortlich sind. Der Arzt kann so die richtige Antibiotikatherapie verschreiben.

 

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Mandelentzündung”

Assoziierte Einzelmittel

  • Aconitum napellus
  • Belladonna
  • Cantharis vesicatoria
  • Hepar sulfuris calcareum
  • Kalium muriaticum
  • Lachesis mutus
  • Lycopodium
  • Mercurius corrosivus
  • Mercurius solubilis

Indikationen

  • Mandelentzündung, Angina (tonsillaris), Tonsillitis
 

Gut zu wissen: Mit Hilfe der Homöopathie ist es möglich, die therapeutische Wirksamkeit der Antibiotikabehandlung zu optimieren. So erfährt der Kranke bei einer Mandelentzündung rasch Erleichterung.

 

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.