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Magenverstimmung

Die Magenverstimmung homöopathisch erleichtern

Zu einer Magenverstimmung kann es immer mal wieder kommen. Es ist überhaupt keine Frage, daß man dann auch schon einmal zu Mitteln greifen kann, die man bei sich zu Hause parat hat. Ein Arztbesuch muß nicht sofort sein – es sei denn, Verdauungsbeschwerden treten trotz aller bereits genommenen Medikamente immer wieder auf. Dann handelt es sich um ein Leiden, das angemessene medizinische Versorgung erfordert. Die Magenverstimmung beschreibt eine Funktionsstörung des Verdauungssystems nach einer Mahlzeit. Sie resultiert zumeist aus einer Intoleranz des Organismus’ gegenüber gerade erst verzehrte Speisen.

Es gibt vielerlei Speisen, die von unserem Organismus nur schwer toleriert werden und nicht richtig verdaut werden können. Dazu gehören unter anderem zu reichhaltiges Essen, zu üppige Mahlzeiten, fette Speisen und besonders scharfe oder auch extra-saure Mahlzeiten. Nimmt man seine Mahlzeiten dann noch mit kohlensäurehaltigen oder alkoholischen Getränken in Mengen ein, kann man von wahrhaft verkehrten Bedingungen für das Wohlbefinden des Körpers sprechen. Jedoch kann eine Magenverstimmung auch andere Ursachen haben, nämlich Störungen medizinischer oder psychologischer Art. Daneben gibt es noch die pathologische Intoleranz des Organismus gegenüber bestimmten natürlichen oder chemischen Stoffen.

Die Magenverstimmung und ihre Symptome

Verdauungsstörungen wie Magenverstimmungen manifestieren sich oft durch Bauchschmerzen, Völlegefühl, Krämpfe, Magendruck und Magenreizung. Wenn die aufgenommene Nahrung nicht richtig verdaut werden kann, kommt es zu einer Ansammlung von Gasen im Magen, dann überbläht sich der Bauch, so daß der Betroffene immer wieder aufstoßen und Gase rektal entweichen läßt. Er leidet unter Blähungen.Andere Anzeichen der Magenverstimmung sind Übelkeit bis hin zu Erbrechen. Dies führt in der Regel zu Übermüdung, Stimmungsschwankungen, Migränen und manchmal auch zu plötzlichen Veränderungen der Körpertemperatur. Der Mund des Betroffenen wird trocken, er hat ein starkes Verlangen nach Getränken. Seine Zunge kann einen weißen Belag zeigen und manchmal pastös erscheinen.

Behandlungsmöglichkeiten

Die übliche homöopathische Empfehlung lautet auf die Behandlung mit Nux vomica. Drei- bis viermal täglich in einem Abstand von mindestens 60 Minuten zwischen den einzelnen Gaben kann der Betroffene zu je 3 bis 5 Globuli greifen. Damit wird die Magenverstimmung als Folge einer zu reichhaltigen, zu fetten und zusammen mit viel Alkohol verzehrten Speise behandelt. Dieselbe Dosierung, aber für Antimonium crudum, hilft bei Übelkeit und Unwohlsein als Folgeerscheinung von säuerlichen Mahlzeiten, die von kohlensäurehaltigen Getränken begleitet wurden. Es gibt eine ganze Reihe anderer homöopathischer Mittel, die über alle möglichen Verdauungsbeschwerden hinweghelfen, sofern man nur die Ursachen kennt. Die Behandlung kann eingestellt werden, sobald sie positive Wirkung gebracht hat. Solange die Magenverstimmung aber präsent ist, muß auch die Behandlung erneuert werden. Bei anhaltendem Unwohlsein am zweiten Tag trotz homöopathischer Behandlung ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Verdauungsstörungen beim Säugling, Kleinkind oder älteren Menschen sollten auf jeden Fall von einem Arzt unter die Lupe genommen werden. Homöopathische Behandlung ohne vorherigen Arztbesuch ist für gesunde Erwachsene gedacht, die an keinen Krankheiten leiden. Zeigen homöopathische Arzneimittel dagegen am zweiten Behandlungstag keine sichtbare Verbesserung, ist es überaus ratsam, einen Arzt zu konsultieren. Bestimmte Verdauungsbeschwerden sind in Wirklichkeit verborgene Lebensmittelvergiftungen. Je früher man weiß, woran man ist, desto besser und schneller wird Heilung erzielt. Blutspuren in Erbrochenem oder im Stuhl, plötzlicher oder signifikanter Gewichtsverlust sind besorgniserregende Anzeichen einer möglichen schwereren Erkrankung und müssen somit möglichst umgehend zu einer ärztlichen Untersuchung führen.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Magenverstimmung”

Assoziierte Einzelmittel

  • Antimonium crudum
  • Nux vomica

Indikationen

Gut zu wissen: Homöopathische Mittel können Beschwerden, welche eine Magenverstimmung begleiten, lindern und schließlich voll und ganz abklingen lassen. Jedoch sind bestimmte Substanzen, darunter Kampfer, Eukalyptus und Minze, während der Behandlung kontraindiziert.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.