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Lymphödem

Das Lymphödem homöopathisch behandeln

Das Lymphödem ist eine krankhafte Ansammlung von Flüssigkeit zumeist im Bindegewebe. Der Mediziner unterscheidet das Lymphödem in eine primäre und eine sekundäre Form. Bei der primären Form sind die Lymphgefäße und/oder Lymphknoten aufgrund einer Entwicklungsstörung nicht oder nur teilweise oder mit einer Fehlbildung angelegt. Ganze Extremitäten oder Körperregionen können hier betroffen sein. Beim sekundären Lymphödem sind die Abflußbahnen als Folge von pathologischen Veränderungen, darunter Tumorerkrankungen, Traumata, Lymphangitiden, chronisch venöse Insuffizienz (CVI) und Diabetes, oder aufgrund von iatrogenen Eingriffen wie OP-Narben, radiologischen Bestrahlungen und Entfernung von Lymphknoten nach Tumorentfernung mechanisch insuffizient. (Quelle: Wikipedia)

Während das primäre Lymphödem eine angeborene Fehlbildung ist und hauptsächlich Säuglinge und Kleinkinder bis zu zwei Jahren und die Frau über 35 betrifft, sind die weit häufiger auftretenden sekundären Lymphödeme erworben. Sie entstehen, weil die Lymphflüssigkeit (Lymphe) nicht ungehindert abfließen kann, so daß es zu einem Rückstau von Wasser kommt. Mögliche Gründe für die Entstehung solcher Flüssigkeitsansammlungen sind z.B. entzündete Lymphknoten oder Lymphgefäße, Verletzungen, Verbrennungen, Narben, die operative Entfernung der Lymphknoten oder eine Zerstörung der Lymphgefäße durch Strahlentherapie. Die häufigste Ursache des sekundären Lymphödems ist jedoch Brustkrebs. Nach operativer Entfernung der Brust ist fast jede Patientin dauerhaft mit Lymphödemen in medizinischer Behandlung.

Das Lymphödem – Symptome

Das Lymphödem manifestiert sich durch eine schmerzhafte Schwellung an den Beinen und Armen. Das klinische Bild zeigt zu Beginn meist einseitige oder asymmetrische Dellen, von denen nicht nur die Extremitäten, sondern auch das Gesicht, der Hals, der Rumpf, manchmal auch die Genitalien betroffen sein können. Patienten mit Lymphödem sind in ihrer Mobilität zum Teil stark eingeschränkt, haben z.B. Schwierigkeiten sich anzukleiden und klagen über extreme Müdigkeit. Die von dem Ödem betroffene Körperzone entfärbt und erscheint gespannt. Bei manchen Patienten kommt es zu Unförmigkeit bis hin zu Elephantiasis („Elefantenkrankheit“).

Langfristig verursacht das Lymphödem eine Entzündung der Zwischengewebe sowie eine erhärtete Verdickung des betroffenen Körperglieds und Orangenhautaspekt. Im fortgeschrittenen Stadium neigt die Haut zu bakteriellen Entzündungen und Pilzinfektionen, zu Bläschen und lymph-kutanen Fisteln, Ekzemen und schlecht heilenden Wunden. Die direkten Folgen des Lymphödem reichen von einer Steifigkeit der betroffenen Glieder bis hin zu unästhetischen Körperverformungen. Bei schweren Lymphödem können die indirekten Folgen auch das soziale und berufliche Umfeld des Betroffenen erreichen.

Homöopathische Empfehlungen

Zur Behandlung von Lymphödemen nimmt man dreimal täglich 5 Globuli Lycopodium clavatum C5. Die Einnahme von Gingko biloba stimuliert die Lymphdränage, läßt die Flüssigkeit aus den Zellen abfließen und hilft so, die Stauung zu beseitigen. Der Blasentang Fucus vesiculosus als Essenz bewegt den gesamten Organismus zur Dränage und bringt dem Patienten mit Lymphödemen sichtbar Erleichterung. Die Einnahme erfolgt einmal pro Monat sieben Tage hintereinander, die ideale Dosierung beträgt dabei dreimal täglich 20 Tropfen.

Um besonders ausgeprägter Wasserretention entgegenzuwirken wird empfohlen, dreimal täglich 5 Globuli Natrium sulfuricum C9 zu nehmen. Schutz vor einem sekundären Lymphödem bietet unter anderem Lycopodium clavatum C5 (dreimal täglich 5 Globuli). Für optimale therapeutische Wirksamkeit sollte die Behandlung durchgeführt werden, bis die Hautrötungen und die Entzündung abgeklungen sind.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Wenn die von dem Lymphödem betroffene Körperzone stark gerötet ist und sich warm anfühlt, wenn sich heftiger Schmerz im Bereich der Schulter und des Schulterblattes einstellt, muß unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Weitere Alarmzeichen, die einen Arztbesuch dringlich werden lassen, sind deutlich anschwellende, schwere und kribbelnde Körperglieder.

 

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Lymphödem”

Assoziierte Einzelmittel

Gut zu wissen: Die homöopathische Behandlung erlaubt, Komplikationen des Lymphödems, darunter Lymphangitis, maligne Tumorbildung und Lymphangiosarkome zu vermeiden.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.