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Lumbalgie, LWS-Syndrom

Bei Lumbalgie homöopathisch helfen

Die Lumbalgie bezeichnet einen Schmerz, der sich im unteren Bereich des Rückens manifestiert. Betroffen von diesem Schmerz, der akut ebenso wie chronisch sein kann, sind enorm viele Menschen. Ursachen für eine Lumbalgie gibt es viele: am häufigsten wird sie durch Muskelverletzungen und degenerative Veränderungen im Lumbalbereich wie Bandscheibenvorfall ausgelöst. Zu Muskelverletzungen kann es durch sich ständig wiederholende Bewegungen oder ungeschickte Bewegungen kommen.

Degenerative Veränderungen der Bandscheibe dagegen sind die Folge von Verschleißerscheinungen an den Zwischenwirbelscheiben und Verlust der Elastizität der Bandscheiben. Bandscheibenschäden treten häufig bei Sportlern auf, gefährdet sind daneben Menschen ab Vierzig. Besonders aber ältere Menschen über 60 Jahren leiden unter der Abnutzung der Bandscheiben. Zu den Risikogruppen des Bandscheibenvorfalls gehören insbesondere schwangere Frauen sowie übergewichtige Menschen. Bestimmte gynäkologische Infektionen und durch Verschleiß der Gelenke und Knochen ausgelöste Krankheiten, von denen in erster Linie ältere Menschen betroffen sind, darunter Arthrose und Osteoporose, können eine Lumbalgie bewirken. Die Therapie mit homöopathischen Heilmitteln ist in diesen Fällen eine interessante Alternative.

Die Lumbalgie – Leitsymptome

Die Symptome der Lumbalgie unterscheiden sich mit dem Auslöser der Beschwerden, hängen aber auch von der individuellen Wahrnehmung ab und werden von jedem Betroffenen anders empfunden. Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule können durch Entzündungen hervorgerufen oder durch kranke Organe ausgelöst werden. Typisch für die Lumbalgie ist der Nachtschmerz oder Ruheschmerz. Insbesondere nachts kann es zu heftigen stechenden und ziehenden Schmerzen kommen, die lage- und belastungsunabhängig sind, und dem Betroffenen auch durch Recken und Strecken keine Erleichterung bringen. Eine Lumbalgie, die durch eine Arthrose oder ein lokales Muskeltrauma ausgelöst wird, ist am frühen Morgen besonders schmerzhaft, kann aber beruhigt werden, indem der Betroffene seinen ganzen Körper streckt und bewegt.

Der Bandscheibenvorfall und die Reizung des Ischiasnervs (Nervus ischiadicus) können eine Vorstufe zu einer Lumbalgie darstellen. Als sichere Anzeichen für eine entstehende Lumbalgie sind Schmerzen zu werten, die über die Leiste in ein Bein oder sogar in beide Beine ziehen. Durch Hebe-, Trage-, Ziehbewegungen, also solche Bewegungen, die mit körperlicher Anstrengung in Verbindung stehen, aber auch durch Husten, verschlimmern sich die Schmerzen. Die durch eine Verletzung an den Muskeln, Sehnenbändern oder der Bandscheibe ausgelöste Lumbalgie führt zu einer krampfartigen Kontraktion der Nerven im Bereich der Lendenwirbel und einen akuten, stechenden oder brennenden Schmerz.

Grundmittel und Ergänzungsmittel

In der Regel hilft Rhus toxicodendron sehr gut bei Lumbalgie. Die gewöhnliche Dosierungsempfehlung lautet auf 3 Globuli, 5- bis 6-mal täglich. Als Gel, das auf die schmerzende Stelle aufgetragen wird, wirkt Rhus schnell schmerzlindernd (z. B. Rhus-Rheuma-Gel). Häufig ist es notwendig, mehrere Mittel zu kombinieren. Dies hängt voll und ganz von den bestehenden Symptomen ab. Die übliche Dosierung lautet auf 3 Streukügelchen dreimal täglich. Verspürt der Patient als Folge eines Sturzes oder einer falschen Bewegung einem Muskelkater ähnliche Gliederschmerzen, nimmt er Arnica C5.

Bei lokalen Schmerzen im Bereich der Halswirbel werden Lachnanthes tinctoria C5 und Rhus toxicodendron C5 assoziiert. Rhus allein hilft daneben auch, wenn es sich vor allem um Ruheschmerz handelt. Bei manchen Patienten manifestiert sich die Lumbalgie durch Verkrampfung und Verspannungen, so daß sich der ganze Körper versteift und jede Bewegung zur Qual wird. Ihnen hilft am ehesten Angustura vera C5, dieses Mittel lindert die Symptome rasch und wirkungsvoll. Andere Betroffene mit Nachtschmerz oder Ruheschmerz können sich kaum mehr im Bett drehen. Sie sollten Nux vomica nehmen, und das reißende Gefühl im Kreuz verschwindet.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Eine Lumbalgie, die durch einen Sturz oder Schlag auf den Rücken ausgelöst wird, muß unbedingt einem Arzt vorgestellt werden. Ebenfalls einen Arzt aufsuchen sollte man, wenn die Einnahme von Medikamenten nach 72 Stunden noch keinerlei Wirkung zeigt, oder wenn die Schmerzen in die Beine oder den Unterleib hin ausstrahlen. Es gibt weitere Alarmsignale, die einen Arztbesuch nahe legen, etwa Gewichtsverlust ohne sichtbaren Grund oder Symptome im Bereich des Darmtrakts und der Harnwege.

 

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Lumbalgie, LWS-Syndrom”

Assoziierte Einzelmittel

  • Berberis vulgaris
  • Dioscorea villosa
  • Ignatia amara
  • Kalium carbonicum
  • Nux vomica
  • Ruta graveolens

Indikationen

  • Lumbago, Hexenschuß
 

Gut zu wissen: Die Homöopathie bietet eine Vielzahl von Heilmitteln, die sanft und nebenwirkungsfrei wirken. Colocynthis, in einer einzelnen Dosis zu nehmen, wirkt durch Kontraktionen im Lumbalbereich ausgelöstem Schmerz rasch und effizient entgegen.

 

 

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Lumbalgie, LWS-Syndrom, 3.3 out of 5 based on 9 ratings

3 Beiträge zu “Lumbalgie, LWS-Syndrom

  1. Pingback: Homöopathische Hilfe bei Hexenschuß, Ischialgie, Lumbalgie | Homöopathiewelt

  2. Hi,

    sehr schön finde ich, den Homöopathischen Part. Daran hätte ich im Leben nicht in Bezug auf Bandscheibenvorfall gedacht.

    Das wird für mich dann auf jeden Fall eine Alternative als Kombination zur konservativen Behandlung.

    Dafür ein ganz dickes Danke.

    Liebe Grüße mit viel Gesundheit.

  3. Hallo zusammen,
    ich bin gerade durch zufall auf diese seite geraten. Ich habe akut einen Bandscheibenvorfall L5/S1 und eine leichte Skoliose. ich habe zur zeit so starke schmerzen die mir bis in den li kleinen zeh ziehen.ich bin Erzieherin und bin jetzt schon die dritte Woche krankgeschrieben weil ich so schmerzen habe. ich habe jetzt schon sämtliche Ärzte,therapien etc. durch. leichte Bewegung und wärme ist das beste. welche Globuli bzw welche Möglichkeiten etc könnten sie mir noch empfehlen.bin dankbar für jeden tip, ich bin erst 28 und will die schmerzen so nicht einleben lang hin nehmen müssen.
    vielen dank im vorraus
    lieben gruß hanna böhringer

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.