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Blepharokonjunktivitis

Blepharokonjunktivitis homöopathisch behandeln

Die Blepharokonjunktivitis ist genau genommen die Assoziation zweier Augenleiden, nämlich der Blepharitis oder Lidentzündung und der Konjunktivitis bzw. Bindehautentzündung. Die Blepharitis kann als Begleiterscheinung von bestimmten Hauterkrankungen auftreten, aber auch im Lid selbst entstehen. Bei der Konjunktivitis ist die Bindehaut (Konjunktiva) des Auges gereizt. Durch die daraus resultierende stärkere Durchblutung erscheint das Auge rot (Rotes Auge), schwillt an und tränt.

Eine Blepharokonjunktivitis kann mehrere Ursachen haben, sie kann infektiösen oder allergischen Ursprungs sein, durch Reizung oder Schadstoffe ausgelösen werden. Charakteristisch für die Erkrankung sind Juckreiz, Rötung und entzündliche Reizung des Lidrands und der Bindehaut des Auges. Sie kann ein Auge oder beide Augen gleichzeitig betreffen, was dann natürlich für den Betroffenen besonders unangenehm ist.

Blepharokonjunktivitis und ihre Symptome

Typische Anzeichen der Blepharokonjunktivitis sind zunächst heftiges Jucken und Brennen der Augen (Pruritus). Später bildet sich an der Lidkante ein Ödem oder Erythem, das ganze Lid ist nun stark gerötet und angeschwollen. Durch die Veränderung der Tränenfilmzusammensetzung kommt es zu Benetzungsstörungen der Hornhaut, das Auge tränt stark und eitert manchmal, in anderen Fällen ist das Auge eher trocken und reibt an der Lidinnenseite. An den Wimpernansätzen können sich Krusten bilden.

Gebräuchliche homöopathische Heilmittel

Ambrosia artemisiaefolia gilt als eines der Leitmittel in der Behandlung der Blepharokonjunktivitis. Dieses Arzneimittel bringt Erleichterung von den Symptomen der Infektion, nimmt den Juckreiz und die Rötung. Die übliche Dosis bei Blepharokonjunktivitis liegt bei fünf Globuli Ambrosia artemisiaefolia C5 alle Stunde zu Beginn der Behandlung, wird mit zunehmender Besserung des Zustands dann nach und nach auf drei Einnahmen täglich reduziert. Auch Calcium sulfuricum hilft mit seiner dermatologischen und infektionshemmenden Wirkung bei entzündlichen Augenerkrankungen wie Blepharitis und Blepharokonjunktivitis. Calcium sulfuricum wird zumeist in niedrigen Potenzstufen (z. B. C5) verordnet, die Dosierungempfehlung lautet in der Regel auf 5 Globuli dreimal täglich. Neben diesen beiden Heilmitteln paßt auch Mercurius corrosivus. Manche Homöopathen arbeiten auch mit Staphisagria C5, Pulsatilla C5, Argentum nitricum C5 (je 5 Globuli, dreimal täglich) oder auch Graphites (C9, eine Gabe alle drei Tage).

Wann einen Arzt aufsuchen?

Bei einer Blepharokonjunktivitis sollte eine augenärztliche Abklärung erfolgen, wenn die Symptome den Betroffenen an der Ausübung seiner täglichen Aktivitäten hindern. Eine nicht sachgemäß behandelte Blepharokonjunktivitis kann schnell zu Komplikationen führen, daher wird ebenfalls empfohlen, sich an einen Augenarzt zu wenden, wenn die Symptome nach etwa zehn Tagen noch immer nicht abgeklungen sind, wenn sich die Beschwerden verschlimmern und Schmerzen hinzukommen.

 

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Blepharokonjunktivitis”

Assoziierte Einzelmittel

  • Argentum nitricum
  • Calcium sulfuricum
  • Graphit, Graphites
  • Mercurius corrosivus
  • Mercurius solubilis
  • Pulsatilla pratensis
  • Silicea
  • Delphinium staphisagria
  • Sulfur
  • Sulfur jodatum
  • Thuja occidentalis
  • Tuberculinum
 

Gut zu wissen: Wie die Blepharokonjunktivitis ist die Keratokonjunktivitis eine überaus lästige Erkrankung des Auges. Es gibt aber eine Vielzahl homöopathischer Heilmittel, die beide Leiden wirksam behandeln.

 

 

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1 Beitrag zu “Blepharokonjunktivitis

  1. Pingback: Schilddrüsenerkrankungen können auch die Augen betreffen

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.