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Lampenfieber

Lampenfieber mit homöopathischen Mitteln besiegen

Lampenfieber ist ein weit verbreitetes Phänomen, das sich von einer Person zur anderen unterschiedlich manifestiert. Nach medizinischer Auffassung handelt es sich um einen Zustand von Anspannung, Nervosität und Streß, der dann auftritt, wenn man sich in der Öffentlichkeit vor einem Publikum darstellt. Lampenfieber ist eine irrationale und unbewußte Angst, nicht die Fähigkeit und Eignung zu besitzen, die gewünschte Situation zu erreichen.

Meistens verfliegt Lampenfieber unversehens, sobald man in voller Aktion des Geschehens steht. Bei vielen Menschen bleibt es allerdings bestehen und kann dann die Qualität ihrer Leistung beeinträchtigen. Manchmal versucht die betroffene Person, seine Angst zu verbergen, dann wird er in der Folge vielleicht unter deutlicher Müdigkeit leiden. Wenn auch Lampenfieber recht verbreitet ist, sollte man es behandeln, sobald es ein Niveau erreicht hat, das für den Betroffenen zu einer echten Last wird.

Wie macht sich Lampenfieber bemerkbar?

Bei jedem Menschen wird sich Lampenfieber anders bemerkbar machen, es können die unterschiedlichsten körperlichen und emotionalen Symptome auftreten. Personen, die unter Lampenfieber leiden, haben ein trockenes Gefühl im Mund, sie klagen über Kloßgefühl im Hals und eine geradezu zugeschnürte Kehle. Manche leiden unter Bauchschmerzen und feuchte Hände, ihre Knie sind zittrig, die Sicht verschwommen und ihnen kann auch schon mal schummrig werden. Der Betroffene schaudert und fröstelt, ihm ist abwechselnd heiß und kalt und er hat ein starkes Verlangen nach Frischluft. Während der eine heftigen Bewegungsdrang verspürt, ist der andere ganz im Gegenteil völlig bewegungslos und wie benommen. Charakteristische Symptome für Lampenfieber sind Herzklopfen, Erröten, Zittern, Konzentrationsmangel und Vergeßlichkeit.

Welche homöopathischen Mittel helfen bei Lampenfieber?

Lampenfieber kann auf verschiedene Art behandelt werden. Für welche Behandlungsansatz man sich entscheidet, hängt voll und ganz von den bestehenden Symptomen ab. In der Regel werden dieselben homöopathischen Heilmittel für eine Konstitutionsbehandlung wie für eine Angriffsbehandlung verordnet. Grundmittel werden im allgemeinen in den Potenzen C9 bis C30 gewählt und wöchentlich genommen. Bei akuten Krisen werden vielmehr die Potenzstufen C4 bis C9 gewählt. Je nachdem, wie stark das Lampenfieber ist, kann die Mitteleinnahme sechs bis 24 Stunden vor dem Auftritt begonnen werden.

Bei Hektik, starker Erregung oder heftigem Durst begleitet von Palpitationen wird empfohlen, zu Aconitum napellus zu greifen. Wenn man hartnäckigen Hunger verspürt, Gedächtnislücken zeigt und wenn man an sich selbst und den eigenen Fähigkeiten zweifelt, ist es vorzuziehen, Anacardium orientale einzusetzen. Wer fortdauernd stark besorgt ist und gewissenhaft bis pingelig reagiert, so daß er mitunter eine manische Anzeichen manifestiert, aber auch jeder, der eher pessimistisch eingestellt ist und an sich selbst zweifelt, sollte zu Arsenicum album greifen.

Bei ängstlicher Erregung, die von Zittern, von Durchfällen, Aufstoßen und Schwindel begleitet ist, wird empfohlen, dreimal täglich 5 Globuli Argentum nitricum C9 zu nehmen. Ist der ängstliche Patient derart gehemmt, daß er zu überhaupt nichts mehr fähig ist, leidet er unter häufigen Durchfällen, muß er oft urinieren, wird ihm Gelsemium sempervirens C15 (dreimal täglich 5 Globuli) verordnet. Bei Krämpfen, zugeschnürter Kehle, verkrampftem Magen und Bauchschmerzen schließlich empfiehlt es sich, zu Ignatia amara C9 in der vor genannten Dosis zu greifen.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Obwohl es mehrere homöopathische Heilmittel gibt, mit denen sich Lampenfieber behandeln läßt, ist es manchmal notwendig, einen Arzt hinzuzuziehen. Falls die Symptome besonders schwer sind, kann sich der Rat eines Mediziners als unentbehrlich erweisen. Auch, wenn das Lampenfieber trotz Verabreichung von homöopathischen Heilmitteln weiterhin besteht oder sich sogar verschlimmert, ist es überaus wichtig, einen Arzt hinzuzuziehen, der die am ehesten geeignete Form der Behandlung umzusetzen weiß.

 

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Lampenfieber”

Assoziierte Einzelmittel

  • Aconitum napellus
  • Anacardium orientale
  • Argentum nitricum
  • Arsenicum album
  • Gelsemium sempervirens
  • Ignatia amara

Indikationen

 

Gut zu wissen: In Anbetracht der zahlreichen homöopathischen Heilmittel, die verordnet werden können, um Lampenfieber zu behandeln, erfordert die Behandlung dieses Phänomens gründliche Kenntnis der Symptome und des Temperaments des Patienten. Jodum wird zum Beispiel dem ängstlichen Menschen empfohlen, während sich Lycopodium eher für den Choleriker eignet. Natrium muriaticum paßt zu schmollenden und nachtragenden Personen.

 

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.