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Kleienpilzflechte

Kleienpilzflechte homöopathisch behandeln

Die Kleienpilzflechte (Pityriasis versicolor) bezeichnet einen gutartigen, aber unschönen und daher aus kosmetischer Sicht störenden Hautpilz der oberen Hautschicht (Epidermis). Der Erreger der Kleienpilzflechte ist der Hefepilz Malassezia furfur (syn. Pityrosporum orbiculare oder P. Ovale), ein zu der normalen Hautflora des Menschen gehörender Ständerpilz, der bei fast 100 % der Bevölkerung vorkommt, ohne pathogen (krankhaft) zu werden. An einer Kleienpilzflechte können Männer wie Frauen gleichermaßen erkranken, hauptsächlich betroffen sind Jugendliche und jüngere Erwachsene. Betroffene Körperbereiche sind vor allem Körperregionen mit talgreichem Milieu, neben der Kopfhaut in der Regel der Rumpf, Brustbereich wie Rücken, Achselhöhlen, Armbeugen und Hals, manchmal erstreckt sich der Ausschlag bis zwischen die Beine.

Kleienpilzflechte – Symptome

Pityriasis versicolor, die Kleienpilzflechte, kann man an zahlreichen, winzigen oder zu landkartenartiger Marmorierung der Haut ineinander übergehenden Läsionen erkennen, die verschiedene Körperbereiche überziehen können. Der Ausschlag kann heller oder dunkler sein als die umliegende Haut. Beginnt der Pilz zu wachsen, zeigen die betroffenen Hautareale, meistens Schultern, Brustbereich und Rücken, ein kleieförmiges Schuppenbild (daher der Name Kleienpilzflechte oder Kleieflechte) mit gelblich bis bräunlich gefärbten Flecken. Auf gebräunter oder dunkler Haut sind die Flecken der Kleienpilzflechte eher blaß und weißlich. Bereits bei leichtem Abschaben oder Abheben mit dem Fingernagel fallen fast milchkaffeefarbene Schuppen wie Holzspäne ab (in der Medizin als Hobelspanphänomen bekannt). Unbehandelt kann der Pilz auf größere Hautareale übergreifen, was sich dann in größeren Flecken zeigt. Bei besonders starker Infektion kann es so auch zu Ausschlag im Bereich der Oberschenkel kommen. Infektionsbegünstigende Faktoren sind Hormonstörungen, familiäre Veranlagung sowie Hitze und Feuchtigkeit.

Behandlung

Die Behandlung der Kleienpilzflechte oder Pityriasis versicolor erfolgt äußerlich mit pilzhemmenden Mitteln, antimykotischen Lotionen und Duschgels auf Ketoconazol-Basis (z. B. Ketozolin aus der Apotheke). Größere Wirkung erzielt man bei gleichzeitiger morgendlicher und abendlicher Einnahme der homöopathischen Mittel Arsenicum jodatum und Arsenicum album (beide in den Potenzen C5 und zu je 5 Globuli) sowie Sepia officinalis (je ein Kügelchen in der Potenz C7). Zusätzlich können die betroffenen Hautpartien mit Teebaumöl (Melaleuca alternifolia) eingerieben werden, dessen antiseptische, bakterizide und fungizide Wirkung seit langem wissenschaftlich nachgewiesen ist. Auch Sulfur Komplex hat sich bei Pityriasis versicolor als wirksam erwiesen. Alternativ kann man zweimal am Tag zu Arsenicum album D4 und Sulfur D3 greifen.

Sobald sich ein erster Schub der Kleienpilzflechte bemerkbar macht, sind zwei tägliche Anwendungen von pilzabtötenden Mitteln mit dem Wirkstoff Imidazole (gibt es als Lotion oder Shampoo) ideal. Nach dreiwöchiger Behandlung ist das Problem meistens gelöst. Zur Behandlung von befallener Kopfhaut genügt eine wöchentliche Anwendung von Ketoderm (Janssen-Cilag). Auch für die Ganzkörperbehandlung ist dieses Mittel bei mykotischen Hautinfektionen ideal. Alternativ kann Selendisulfid helfen, entsprechende Präparate wirken vor allem vorbeugend gegen Pityriasis versicolor. Empfohlen werden meistens drei wöchentliche Waschungen, und dies über drei Wochen hinweg. Kommt es nach einer bereits ausgeheilten Kleiepilzflechte zu einem Rückfall, wird die Behandlung ein- oder zweimal pro Woche mehrere Monate lang fortgesetzt. Wer wegen einer Kleienpilzflechte in Behandlung ist, sollte vorübergehend auf Sonnenexposition möglichst verzichten. Die von dem Pilz betroffenen Hautpartien zeigen nach der Behandlung helle Hautflecken, ein Zeichen für zeitweise Depigmentierung.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Wenn die Symptome nach Behandlung der ersten Schübe nicht nachlassen oder wenn die Flecken erst abklingen, dann aber erneut erscheinen, sollte man sich an einen Hautarzt wenden. Bei besonders hartnäckiger Pilzinfektion kann der Praktiker zusätzlich zu homöopathischen Arzneimitteln Präparate auf Basis von Fluconazol (zweiwöchige Anwendung) und Ketoconazol (Anwendung zehn Tage lang) verschreiben.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Kleienpilzflechte”

Assoziierte Einzelmittel

  • Berberis vulgaris

Gut zu wissen: Pityriasis versicolor ist eine Hauterkrankung, die hauptsächlich am Rumpf beobachtet werden kann. Homöopathische Heilmittel bzw. insbesondere pilztötende Substanzen (Antimykotika) helfen, die Infektion zu behandeln.

 

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Bewertung: 3.4 ( 72 Stimmen)
Kleienpilzflechte, 3.4 out of 5 based on 72 ratings

2 Beiträge zu “Kleienpilzflechte

  1. ich bin weiblich, 20. ich habe eine hormonstoerung bzw. zu viele maennliche hormone & auch bei mir hat sich dieser pilz gebildet. es sieht echt unschoen aus & macht mich immer wieder traurig zugleich. da frag ich mich immer, warum ausgerechnet ich dieses haben muss. es nervt!

  2. ..Hi
    Google mal unter BORAX, oder die “Boraxverschwörung” oder “Borax als Pilzkiller,
    Mittel die sicher helfen und erst noch natürlich sind.
    Gruss Maurice

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.