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Masern

Masern homöopathisch behandeln

Masern (lat. Morbilli) ist eine Infektionskrankheit, die uns in der westlichen Welt ungefährlich erscheint. In den Entwicklungsländern vor allem des afrikanischen Kontinents gehört sie hingegen zu den Hauptursachen der Säuglingssterblichkeit und Kindersterblichkeit. Weltweit tötet das Masernvirus jährlich weit über eine Million Kinder. Auslöser dieser hochansteckenden Krankheit ist das Masernvirus (Morbillivirus), ein ausschließlich im Menschen vorkommendes Virus aus der Familie der Paramyxoviren. Besonders gefürchtet ist die Infektion in Afrika und in Asien, aber auch nach wie vor in ärmeren hispanoamerikanischen und afroamerikanischen Bevölkerungsschichten Amerikas. Insbesondere in Entwicklungsländern grassieren immer wieder lokale Masernepidemien mit hohen Sterblichkeitszahlen. Mangelernährung bei Kindern unter drei Jahren, Malaria (Paludismus) und andere Krankheiten fördern die Entstehung und Ausbreitung des Masern-Ausschlags. Die Übertragung dieser Infektionskrankheit erfolgt auf verschiedene Weise: durch Tröpfcheninfektion (Verbreitung über die Luft beim Sprechen, Husten oder Niesen) oder durch Kontaktinfektion (direkter Kontakt mit Infizierten, Berühren von kontaminierten Lebensmitteln oder Gegenständen). Die Erkrankung kann Durchfall, Blindheit oder sogar neurologische und respiratorische Komplikationen nach sich ziehen. Selbst wenn sie geheilt wird, hinterläßt die Masern-Erkrankung manchmal deutliche Spuren, darunter Taubheit und bestimmte psychische Störungen.

Die Masern – Symptome

Die Inkubationszeit bei Masern beträgt zwischen 10 und 12 Tagen. Die Krankheit beginnt mit einem Prodromalstadium (Initialstadium), in dem der Patient Fieber von etwa 40° C zeigt, begleitet von Schnupfen, Durchfall und Entzündungen der Bindehaut. Dies verursacht heftigen Schmerz im Bereich der Augen. Das an Masern erkrankte Kind ist oft weinerlich, von Schmerzen im Unterleib und trockenem Husten geplagt. Ungefähr 8 Tage später tritt die Infektion in das Exanthemstadium. Es erscheinen rote Flecken, zuerst auf dem Kopf, nach und nach überziehen sie den ganzen Körper. Nach einer knappen Woche bildet sich der Ausschlag zurück. Wenn keine Komplikationen eintreten, erholt sich der Patient relativ rasch und ist dann lebenslang gegen eine Folgeinfektion immun.

Masern – Homöopathische Hilfsmittel

Trotz Schutzimpfung kann es passieren, dass der Ausschlag dennoch zum Ausbruch kommt. Die Erkrankung verläuft dann in abgeschwächter Form. Bei Auftreten von trockenem Husten, Bindehautentzündung (Konjunktivitis) und vor allem hohem Fieber empfiehlt es sich, zu Sulfur C30 zu greifen, um zu verhindern, daß sich die Krankheit weiter verschlimmert. Wenn der Patienten Schnupfen und Husten laut, wird stattdessen empfohlen, Aconitum napellus zu verwenden. Gelsemium sempervirens sollte dem kranken Kind gegeben werden, wenn dieses unter starkem Fieber leidet, grippeähnliche Symptome zeigt, wenn es nicht durstig ist und nicht trinken will und wenn es sich nur mühevoll bewegen kann. Eine häufige Behandlungsformel zur Bremsung der Infektion ist folgende: 1 Dosis Morbillinum C30 zu Beginn der Krankheit gefolgt von einer weiteren Dosis zehn Tage später, plus alle zwei Stunden je 5 Globuli Belladonna C9 und Euphrasia officinalis. Schließlich ist es möglich, Behandlung eine Woche später mit einer Gabe Pulsatilla C30 zu beenden.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Obwohl Masern-Ausschlag zumeist unkompliziert verläuft, muß man wissen, daß es sich um eine Erkrankung handelt, die auch tödlich ausgehen kann. Bei manchen Patienten kann es nach der Impfung zu schweren Komplikationen kommen. Daher wird empfohlen, das Kind bei den geringsten Symptomen unverzüglich ins Krankenhaus zu bringen oder zumindest einen Arzt hinzuzuziehen. Nur der Mediziner ist in der Lage, die korrekte Diagnose zu stellen und die richtigen Medikamente zu verschreiben. Grundsätzlich wird bei Masern von medizinischer Eigenbehandlung dringend abgeraten. Masern gehören zu den meldepflichtigen Erkrankungen. Bei Krankheitsverdacht oder Erkrankung ist der Patient vom Kindergarten oder der Schule fernzuhalten. Er gehört unter ständige medizinische Aufsicht und muß so früh wie möglich angemessen medizinisch versorgt werden.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Masern”

Assoziierte Einzelmittel

  • Aconitum napellus
  • Belladonna
  • Euphrasia officinalis
  • Gelsemium sempervirens
  • Morbillinum
  • Pulsatilla pratensis
  • Sulfur

Indikationen

  • Durchfall, Diarrhoe
  • Fieber
  • Husten

Gut zu wissen: Homöopathische Mittel zur Behandlung von Masern sind wirksam, um neurologische und Atemwegskomplikationen, Taubheit und psychische Störungen zu verhindern.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.