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Keratokonjunktivitis

Keratokonjunktivitis homöopathisch behandeln

Die Keratokonjunktivitis ist eine hochansteckende Kombination aus Konjunktivitis und Keratitis, das Resultat einer gleichzeitigen Entzündung der Bindehaut (Konjunktiva, Tunica conjunctiva) und der Hornhaut (Cornea) am Auge. Die Keratokonjunktivitis kann allergiebedingt (Keratokonjunktivitis sicca, Syndrom des trockenen Auges) sein und eine Komplikation einer vorweggehenden Bindehautentzündung (Konjunktivitis) darstellen, sie kann aber auch infektiösen Ursprungs (Keratokonjunktivitis epidemica) sein. Erreger der Keratokonjunktivitis epidemica sind Adenoviren, die hauptsächlich Erkrankungen der Atemwege auslösen. Keratokonjunktivitis epidemica gehört zu den Zoonosen, das heißt zu den Krankheiten und Infektionen, die von Mensch zu Tier (Wirbeltiere) und umgekehrt übertragen werden können. Die Ansteckung erfolgt durch direkten Kontakt, Schmierinfektion (fäkal-oral) oder Tröpfcheninfektion. Eine Übertragung durch Berühren von kontaminierten Gegenständen oder durch kontaminiertes Trinkwasser ist ebenfalls möglich. Allerdings können auch Insekten, z. B. Fliegen, die Krankheit propagieren. Eine unbehandelt bleibende Keratokonjunktivitis kann Sehschäden bewirken und bis zur Erblindung führen.

Die Keratokonjunktivitis – Symptome

Eine Keratokonjunktivitis beginnt mit Kribbeln, Jucken und Brennen im Bereich der Augen. Ein Mangel an Tränenflüssigkeit an einem Auge oder an beiden Augen bewirkt das Austrocknen der Bindehaut und der Hornhaut, es kommt zu Sandgefühl und Fremdkörpergefühl. Die Augen sind gerötet, tränen und sind ödematös geschwollen, sie reagieren extrem empfindlich auf Wind, Rauch und Licht (Lichtscheu, Photophobie). Bei manchen Patienten wird die Sicht trüb, mitunter sind die Augen eitrig verklebt. Der Eiter bringt für die Keratokonjunktivitis typische, gelblich gefärbte Absonderungen im Bereich der Augenwinkel und am Bindehautsack mit sich. Mit fortschreitender Heilung gehen die Schwellung und Gelbfärbung des Auges dann wieder zurück.

Homöopathische Mittel gegen Keratokonjunktivitis

In der homöopathischen Behandlung von Keratokonjunktivitis ist Apis mellifica ein Mittel der Wahl. Dieses Homöopathikum hat sich bei den verschiedenen Formen der Infektion bewährt. Die übliche Dosierung beträgt 2 Globuli in der Potenz C5. Die Streukügelchen werden in den ersten beiden Tagen fünfmal täglich, in den darauffolgenden sechs Tagen dreimal täglich genommen.

Euphrasia officinalis wird empfohlen, wenn sich die Keratokonjunktivitis mit Lichtscheu (Photophobie) paart. In einem solchen Fall wird dem Patienten geraten, zwei- oder dreimal täglich 5 Globuli Euphrasia officinalis C9 zu nehmen, bis die Symptome abklingen. Bei brennendem Schmerz am Auge wird empfohlen, bis zum Verschwinden der Symptome zwei- oder dreimal täglich Arsenicum album C9 (5 Globuli) einzusetzen. Daneben helfen auch Pyrogenium C5 und Argentum C5, die Symptome der Hornhautentzündung und Bindehautentzündung zu lindern.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Eine Keratokonjunktivitis kann zur Erblindung führen, wenn sie nicht schnell behandelt wird. Somit wird ein Arztbesuch dringlich, wenn die Symptome über zwei oder drei Tage hinaus weiterhin bestehen und Komplikationen zu fürchten sind. Der Weg in die Arztpraxis sollte auch dann erwogen werden, wenn das Auge im Zusammenhang mit einer Keratokonjunktivitis trotz Behandlung weiter anschwillt oder wenn die mit der Infektion einhergehenden Beschwerden gar zu groß werden.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Keratokonjunktivitis”

Assoziierte Einzelmittel

  • Cantharis vesicatoria
  • Mercurius corrosivus
  • Mercurius solubilis
  • Rhus toxicodendron
  • Sulfur

Gut zu wissen: Die Homöopathie macht es möglich, nach einer Keratokonjunktivitis die volle Sehleistung schnell wiederzuerlangen. Durch die Assoziation von verschiedenen homöopathischen Heilmittel sieht sich das Immunsystem des Patienten gestärkt, Heilungsergebnisse werden schnell und dauerhaft erzielt.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.