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Impetigo contagiosa

Impetigo contagiosa homöopathisch behandeln

Impetigo contagiosa, die Eiterflechte oder Pustelflechte, ist eine bakterielle Hautinfektion, von der vor allem Kinder betroffen sind. Verursacht wird diese Infektionskrankheit durch Bakterien, Staphylokokken (Staphylococcus aureus) oder Streptokokken (Streptococcus pyogenes), die sich in Verletzungen und Wunden – kleinere Kratzer, Schrammen, Pusteln und Pickel – einnisten. Kontaktsportarten und hautnaher Kontakt mit Klassenkameraden auf vollen Schulhöfen begünstigen die Infektion und bieten den Keimen ein günstiges Umfeld für ihre Vermehrung.

Impetigo – Symptome

Impetigo contagiosa erkennt man leicht an entzündlichen Läsionen an allen sichtbaren Teile des Körpers (Mund, Nase, Haut durch Kleidung bedeckt). Mit fortschreitender Infektion sind die betroffenen Körperpartien von in Grüppchen angeordneten roten, nässenden Bläschen überzogen. Manchmal können gelbliche Krusten beobachtet werden, die zahlreiche Keime bergen. Die Läsionen jucken stark, mit Sicherheit wird sich der Betroffene häufig kratzen, wodurch sich die Entzündung weiter auf dem Körper ausbreitet… Ohne korrekte Behandlung kann sich die Infektion verschlimmern. Symptome wie Fieber und Schmerzen schwächen dann den Allgemeinzustand des Patienten. Häufig kommt es zu einem Anschwellen der Lymphknoten. Die Ausdehnung der Läsionen in Richtung anderer Körperregionen wie Ohren, Kopfhaut oder Bauchnabel wird durch Selbstkontaminierung begünstigt. Dadurch nämlich, daß der Betroffene die Pusteln immer wieder berührt, um sich zu kratzen oder um die Krusten zu entfernen, kann sich die Infektion auf den ganzen Körper ausbreiten.

Empfohlene Dosierungen

Um Impetigo contagiosa zu behandeln, empfiehlt es sich zweimal täglich je 5 Globuli Graphites C30 und Mezereum C15 zu nehmen. Für größtmögliche Wirkung sollten homöopathische Arzneimittel stets auf nüchternen Magen genommen werden. Mezereum nimmt den Ausschlag und lindert das Brennen auf der Haut. Vor allem an warmen Sommertagen ist die empfindliche Kinderhaut besonders gereizt, juckt und brennt. Um die Behandlung zu komplettieren, kann man dem Patienten morgens jeweils im Wechsel Arum triphyllum C5 und Mezereum C9 geben. Mittags wird die Behandlung mit Graphites C5 fortgesetzt, um die nässenden Läsionen zu beruhigen. Abends, vor dem Schlafengehen, wird wechselweise zu Antimonium crudum C5 und Petroleum C5 gegriffen, zwei Mittel, die gegen die Verkrustungen helfen. Eine andere Art der Behandlung besteht in der Assoziierung von Hepar sulfur C15 mit Mezereum C9 und Graphites C15. Die Dosierungsempfehlung lautet auf je 5 Globuli, die dreimal täglich genommen werden. Um Rückfälle durch Neuinfektion zu vermeiden, ist eine prophylaktische Konstitutionsbehandlung mit Antimonium crudum C9 (5 Globuli) möglich.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Eine Konsultation beim Arzt oder Kinderarzt wird nötig, wenn die Läsionen nicht verschwinden oder wenn sie sich trotz der homöopathischen Behandlung verschlimmern. Der Arztbesuch ist auch erforderlich, wenn das Kind an Herpes oder Windpocken erkrankt ist. In Verbindung mit Impetigo contagiosa können diese beiden Pathologien zu einer Superinfektion führen.

 

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Impetigo contagiosa”

Assoziierte Einzelmittel

  • Antimonium crudum
  • Arum triphyllum
  • Graphit, Graphites
  • Mezereum
  • Petroleum
 

Gut zu wissen: Das Homöopathikum Psorinum ist in der Behandlung des atopischen bzw. chronischen Ekzems, wie es beim Kleinkind nach einer Impetigo contagiosa leicht auftritt, überaus wirkungsvoll. Schmerzender und brennender Ausschlag im Zusammenhang mit aktiver Impetigo contagiosa läßt sich durch Arsenicum album lindern. Zur äußerlichen Anwendung wird Calendula-Salbe empfohlen. Sie wirkt beruhigend und macht die durch Krusten und Schuppen in Mitleidenschaft gezogene Haut wieder schön zart und weich.

 

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.