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Herz-Kreislauf-Erkrankung

Kardiovaskuläre Störungen homöopathisch verhindern

Herzgefäßerkrankungen sind in unserer modernen Gesellschaft keine seltene Erscheinung. Insbesondere ältere Menschen sind gefährdet und zeigen ein erhöhtes Risiko für Herz- und Gefäßkrankheiten. Streß im Alltag und ein anstrengendes Berufsleben führen allerdings dazu, daß auch jüngere Menschen immer häufiger unter Herz- und Gefäßkrankheiten leiden. Der Begriff Herz-Gefäß-Erkrankung oder auch Herz-Kreislauf-Erkrankung ist nicht einheitlich. Es gibt die unterschiedlichsten Formen im Zusammenhang mit dem Herzen und den Blutgefäßen bzw. dem Blutkreislauf, zu denen Bluthochdruck, Herzstolpern, Arteriosklerose und viele andere zählen. Die in diese Gruppe gehörenden Krankheiten sind ernst und häufig mit tödlichem Verlauf, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt werden. Im Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen hört und liest man immer wieder von Kreislaufzusammenbruch, Herzinfarkt, Atemstillstand und Herzstillstand.

Symptome der Herz-Kreislauferkrankungen

Welche Symptome auftreten, hängt ganz von der Erkrankung ab. Herz-Kreislauferkrankungen können sich durch einen Druckanstieg des Blutes in den Arterien äußern. In der Regel tritt dieses Symptom nach dem Verzehr besonders salzreicher Mahlzeiten oder nach starker Anstrengung auf und wird von Kopfschmerzen und einer relativen Schwere im Nacken begleitet. Parallel dazu kann man eine Beschleunigung des Herzrhythmus’ beobachten.

Herz-Kreislauferkrankungen können sich auch durch heftige Schmerzen im Brustraum bemerkbar machen. Sie sind hauptsächlich auf die Kontraktionen der Herzkranzgefäße zurückzuführen. Meistens wird der Schmerz auf der linken Seite des Körpers hinter dem Sternum gefühlt. Nicht selten breitet er sich in Richtung der Schulter, des Armes und des Kiefers aus. Diese Symptome treten besonders nach großer Anstrengung auf. Außerdem können sich Herz-Kreislauferkrankungen auch in plötzlichem Auftreten von unkoordinierten Konktraktionen der Herzmuskeln äußern. Extrasystolen beispielsweise sind verschiedensten Ursprungs: übertriebener Konsum von Kaffee, Angstzustände, seelische Störungen usw.

Homöopathische Grundbehandlung

Prophylaktisch nimmt man alle zwei Wochen je eine Dosis Arnica montana und Phosphorus (Potenzen C9). Damit lassen sich die Risiken von kardiovaskulären Krankheiten auf ein Mindestmaß beschränken. Um optimale Wirkung der Behandlung zu erzielen, muß diese Einnahme regelmäßig erfolgen.

Kardiovaskulären Risiken durch erhöhten Blutdruck vorbeugen

Zur Regulierung des Blutdrucks nimmt man Aurum C7 und Barium carbonicum C7 im Wechsel, und zwar jeweils morgens 5 Globuli. Vor dem Schlafengehen helfen 5 Globuli Glonoinum C5. Sind die Beschwerden von Kopfschmerzen begleitet, wird eine Dosis Melilotus C5 genommen.

Verhütung von schmerzenden Herz-Gefäß-Krankheiten

Die homöopathische Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen, die sich durch Schmerzhaftigkeit äußern, ist mitunter auf die Einnahme einer einzigen Arznei begrenzt, wenn dessen Wirkung unmittelbar ist. Zu Beginn der Krise nimmt man Aconitum C7 (eine Dosis). Länger bestehende Krankheitsbilder werden mit Spigelia C5 behandelt (alle 10 Minuten 5 Globuli). Zieht sich der Schmerz über die ganze linke Körperseite, greift der Betroffene möglichst schnell bei Schmerzbeginn zu Latrodectus mactans C5 (je 3 Globuli).

Herz-Rhythmus-Störungen vorbeugen

Wenn sich der Herzmuskel nicht regelmäßig zusammenzieht (der Mediziner spricht von Kontraktionen), so daß es zu Herz-Rhythmus-Störungen kommt, kann übertriebener Konsum von Kaffee der Grund sein. Kontraktionen und Palpitationen, die in erster Linie auf den Konsum von Kaffees zurückzuführen sind, werden mit Nux vomica C7 oder Coffea C5 vor dem Schlafengehen behandelt. Geht die Erkrankung auf körperliche Anstrengungen zurück, ist sie mit Kopfschmerzen gepaart, wird Spigelia C7 genommen. Kontraktionen der Herzmuskel als Folge von Angst oder Verärgerung behandelt man mit Ignatia C7 oder Aconitum C9 (je eine Dosis). Wenn die Extrasystolen mit den Wechseljahren in Zusammenhang stehen, sollte die Patientin Berberis C9 nehmen.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Obwohl sich die homöopathische Behandlung bei den meisten Patienten als wirksam erweist, reicht sie unter Umständen nicht aus, wenn sich die Pathologie bereits auf einer fortgeschrittenen Stufe befindet. Bestehen die Symptome trotz der Einnahme von homöopathischen Arzneimitteln weiterhin oder verschlimmern sie sich sogar, ist es unumgänglich, möglichst umgehend einen Arzt aufzusuchen und sich eingehend und individuell untersuchen zu lassen.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Herz-Kreislauf-Erkrankung”

Assoziierte Einzelmittel

  • Arnica montana
  • Phosphorus

Gut zu wissen: In der klassischen Medizin wird unter anderem mit Aspirin gearbeitet, um Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. Obwohl dieses Arzneimittel unerläßlich ist, kann seine Wirkung durch die Einnahme von homöopathischen Heilmitteln wie Arnica montana und Phosphorus optimiert werden.

 

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Bewertung: 3.1 ( 15 Stimmen)
Herz-Kreislauf-Erkrankung, 3.1 out of 5 based on 15 ratings

1 Beitrag zu “Herz-Kreislauf-Erkrankung

  1. Mit Kalium phosphoricoum kann man sowohl vorher als auch nachher (z.B. Schlaganfall) den Allgemeinzustand verbessern. Das ist in meinem Umfeld von gleich zwei Patienten bestätigt worden.

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.