Retrouvez-nous
Homéopathie Facebook Homéopathie Twitter
Werbung

Herpangina

Herpangina – Behandlung durch Homöopathie

Herpangina (auch Zahorsky-Krankheit) ist eine Viruserkrankung der Mundschleimhaut, die vorwiegend bei Kleinkindern auftritt. Auslöser dieser grippeähnlichen Infektion ist der Coxsackie-Virus (Typ A). Obwohl die Krankheit komplikationslos verläuft, sollten Eltern bei bestimmten Symptomen wachsam sein, um eine Herpangina von anderen Krankheiten abzugrenzen.

Die Symptome der Herpangina

Die Herpangina beginnt meist mit einem plötzlichen Temperaturanstieg, zu dem sich recht schnell eine starke Halsentzündung gesellt. Im Mund, insbesondere an den Gaumenbögen und mitunter auch an den Rachenmandeln (Tonsillen), bilden sich zahlreiche kleine Bläschen. Diese platzen nach kurzer Zeit auf und lassen schmerzhaften Geschwüren den Platz, führen zu Halsschmerzen und Schluckbeschwerden. Auf der Haut zeigt sich gelegentlich papulöser Ausschlag. Daneben kommt es zu Verdauungsstörungen, Appetitlosigkeit und mehr oder weniger häufig auch zu Erbrechen. Der Patient ist energielos, stark reizbar und klagt über Muskelschmerzen. Insbesondere bei Säuglingen kann es auch zu Konvulsionen kommen.

Welche homöopathischen Mittel bei Herpangina helfen

Zwecks Linderung des mit der Herpangina verbundenen Ausschlags ist es ratsam, täglich 5 Globuli Acidum muriaticum C30 zu geben. Alternativ kann zu Rhus toxicodendron C9 gegriffen werden, um Hautläsionen, brennende und juckende Bläschen zu beruhigen. Mercurius corrosivus ist überaus effizient bei Magenbeschwerden, die durch Herpangina verursacht werden. Als Maßnahme gegen entzündetes Zahnfleisch (Gingivitis), trockenen Hals und trockene Lippen verabreicht man alle zwei Stunden fünf Globuli Mercurius corrosivus C9. Mit zunehmender Besserung des Gesundheitszustandes werden die Einnahmeabstände vergrößert. Um Entzündungen im Mund und auf der Zunge sowie Zahnschmerzen zu lindern, kann man alle 30 Minuten 5 Globuli Mercurius corrosivus C15 verabreichen. Je nachdem, wie sich der Zustand bessert, werden auch hier die Einnahmeabstände länger.

Wann zum Arzt?

Es darf nicht gezögert werden, einen Arzt aufzusuchen, wenn das Kind die folgenden Symptome aufweist: Schmerzen in der Brust, seit mindestens 10 Tagen wunde Stellen im Mund, Erbrechen, Kopfschmerzen und Nackenschmerzen, erhöhte Herzfrequenz und geschwollene Lymphknoten im Halsbereich.

 

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Herpangina“

Assoziierte Einzelmittel

  • • Mercurius corrosivus
  • • Acidum muriaticum
  • • Rhus toxicodendron
 

Gut zu wissen: Das Mittel Rhus toxicodendron sollte erst dann eingesetzt werden, wenn mindestens drei der genannten Symptome zusammentreffen.

 

 

VN:F [1.9.11_1134]
Bewertung: 3.3 ( 30 Stimmen)
Herpangina, 3.3 out of 5 based on 30 ratings

Eine Antwort abgeben

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht Pflichtfelder sind mit * markiert.

*

Sie können folgende HTML-Tags und Attribute benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Pollenfluganzeige
Pollenflugkalender
Werbung
Aktuelle Kommentare
Copyright © 2011 - 2014 Homöopathie - Alle Rechte vorbehalten | Linkpartner | Impressum - Kontakt
Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.